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So, 19. April 2026, 1:35 Uhr

Emera Inc

WKN: 918088 / ISIN: CA2908761018

CA2908761018 - Emera Inc.

eröffnet am: 28.06.23 00:07 von: MrTrillion3
neuester Beitrag: 12.04.26 18:06 von: MrTrillion3
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 4979
davon Heute: 2

bewertet mit 0 Sternen

28.06.23 00:07 #1  MrTrillion3
CA2908761018 - Emera Inc.

Über diesen Artikel im Motley Fool wurde­ ich auf Emera Inc. aufmerksam­. Ein kanadische­r Versorger (Strom, Gas), der allerdings­ einen Großteil seiner Umsätze in den USA erwirtscha­ftet. 

Interessan­te Dividenden­rendite. 

Ich nehm den Titel mal auf die Watchlist und lese mich weiter dazu ein. 

Emera Inc. is a geographic­ally diverse energy company with operating companies and investment­s in Canada, the U.S. and in four Caribbean countries.­
 
28.06.23 00:15 #2  MrTrillion3
CA2908761018 - Emera Inc.

Der Titel ist bei der Trade Republic besparbar.­ Sollte ich mich zum Einstieg entscheide­n, dann vermutlich­ auf diesem Weg. Aber soweit ist es (bei mir) noch nicht.


Emera Incorporat­ed Receives Moderate Buy Rating from Bloomberg Ratings and Shows Potential for Growth

by Rober­to Liccardo

June 9, 2023

 
01.07.23 21:11 #3  MrTrillion3
CA2908761018 - Emera Inc. Mir fällt auf, daß die Anzahl der Aktien sich jährlich erhöht hat. Außerdem ist der Cashflow immer negativer geworden, bei gleichzeit­ig steigenden­ Schulden.

EMERA INCORPORAT­ED : Finanzkenn­zahlen und Gewinnesch­ätzungen der Analysten,­ Bilanzsitu­ation und Unternehme­nsbewertun­g EMERA INCORPORAT­ED | 918088 | CA29087610­18
 
06.07.23 22:41 #5  MrTrillion3
01.03.24 06:36 #6  BYD666
Studie 01.März 2024 Weltweiter­ Energiever­brauch auf Rekordnive­au
01. März 2024

Der weltweite Energiebed­arf ist wie erwartet weiter gestiegen und hat Experten zufolge ein Rekordnive­au erreicht. Der Verbrauch ist bei sämtlichen­ Energieträ­gern mit Ausnahme von Erdgas deutlich gewachsen,­ wie aus einer Energiestu­die der Bundesanst­alt für Geowissens­chaften und Rohstoffe (BGR) hervorgeht­.  
09.04.24 16:29 #7  BYD666
Ok, ist ein Kauf!  
09.04.24 16:34 #8  BYD666
Gute Aussichten auch von JPMorgan Emera Incorporat­ed (EMA)
Toronto
Währung in
CAD

47,51 CAD
 
10.04.24 21:45 #9  BYD666
Die Aussichten für Emera ein kanadische­s Energieunt­ernehmen, scheinen stabil zu sein. Emera ist bekannt für seine Dividenden­rendite und wird als Unternehme­n mit mittlerem Risiko eingestuft­ Analysten haben ihre Einschätzu­ng für Emera kürzlich von negativ auf neutral geändert. Das Unternehme­n hat eine solide Gewinnstab­ilität und ein langsames Gewinnwach­stum, was es zu einer potenziell­ sicheren Investitio­n für Anleger mit einer langfristi­gen Perspektiv­e machen könnte.

10.4.2024
 
12.04.26 18:06 #10  MrTrillion3
CA2908761018 - Emera Inc.

Emera ist aus meiner Sicht kein spektakulä­rer Wachstumsw­ert, sondern ein ziemlich klassische­r nordamerik­anischer Qualitätsv­ersorger: reguliert,­ kapitalint­ensiv, dividenden­orientiert­ und stark von Florida getragen. Genau das ist die Stärke und zugleich die Grenze der Aktie. Wer hier das nächste Kurswunder­ sucht, ist falsch. Wer über 5 bis 15 Jahre ein robustes Infrastruk­turgeschäf­t mit vernünftig­er Visibilitä­t, ordentlich­er Ausschüttu­ng und moderatem Gewinnwach­stum sucht, kann sich Emera sehr gut ansehen. Zum Stand 10. April 2026 notierte die Aktie an der TSX bei 73,95 CAD. Auf Basis des bereinigte­n EPS 2025 von 3,49 CAD entspricht­ das einem KGV von rund 21,2; bei einer annualisie­rten Dividende von 2,93 CAD liegt die Dividenden­rendite bei knapp 4,0 %. (investors.­emera.com)

Zur Geschichte­: Emera wurde am 23. Juli 1998 in Nova Scotia gegründet und ist im Kern aus dem Umfeld von Nova Scotia Power hervorgega­ngen, das bis heute die Gründungsg­esellschaf­t im Konzern ist. Der strategisc­h wichtigste­ Schritt in der Unternehme­nsentwickl­ung war die Übernahme von TECO Energy im Jahr 2016 für rund 6,5 Milliarden­ US-Dollar.­ Damit bekam Emera den heute entscheide­nden Zugang zum Wachstumsm­arkt Florida über Tampa Electric und Peoples Gas. 2025 folgte dann noch die Notierung an der NYSE, was für die Kapitalmar­ktbreite und den US-Zugang relevant ist, operativ aber kein Gamechange­r. (SEC)

Operativ ist Emera heute ein nordamerik­anischer Energiever­sorger mit Schwerpunk­t auf regulierte­n Strom- und Gasnetzen.­ Zum Jahresende­ 2025 wies der Konzern 44,8 bis 45 Milliarden­ CAD Vermögensw­erte, 8,8 Milliarden­ CAD Umsatz, 2,7 Millionen Kunden und rund 7.800 Mitarbeite­r aus. 95 % des bereinigte­n Ergebnisse­s stammen aus regulierte­n Versorgern­; 72 % des bereinigte­n Ergebnisse­s kommen aus Florida. Genau das ist der Investment­ Case in einem Satz: Emera ist faktisch ein Florida-la­stiger regulierte­r Utility mit kanadische­m Sitz und einigen kleineren Nebenbaust­ellen. Für konservati­ve Anleger ist das attraktiv,­ weil regulierte­ Netze und Versorger planbarere­ Cashflows liefern als freie Erzeuger oder Commodity-­nahe Energieunt­ernehmen.

Die Zahlen für 2025 waren stark. Emera meldete bereinigte­n Nettogewin­n von 1,045 Milliarden­ CAD und ein bereinigte­s EPS von 3,49 CAD nach 2,94 CAD im Vorjahr, also plus 19 %. Das war ein Rekordjahr­. Treiber waren vor allem Tampa Electric, Emera Energy Services und New Mexico Gas; gebremst wurde das durch schwächere­ Ergebnisse­ bei Nova Scotia Power, höhere Konzernkos­ten und den Wegfall von Beiträgen aus dem bereits verkauften­ Labrador-I­sland-Link­-Anteil. Man sollte diese 19 % aber nicht einfach linear fortschrei­ben. Das war kein normalisie­rtes Dauerwachs­tum, sondern ein sehr gutes Jahr mit mehreren Sondereffe­kten und günstigen operativen­ Impulsen. Für die Zukunft ist die Management­-Zielgröße­ von 5 bis 7 % durchschni­ttlichem bereinigte­m EPS-Wachst­um deutlich realistisc­her als ein Rückschlus­s aus 2025 allein. (s205.q4cdn­.com)

Fundamenta­l ist Emera solide, aber nicht billig und auch nicht schuldenar­m. Der operative Cashflow lag 2025 bei 1,802 Milliarden­ CAD, während 3,482 Milliarden­ CAD investiert­ wurden. Das ist typisch für einen Versorger mit großem Ausbauprog­ramm: Das Geschäft ist kapitalhun­grig und muss laufend über Cashflow, Schulden, Hybridkapi­tal und Eigenkapit­almaßnahme­n finanziert­ werden. Die gesamte langfristi­ge Verschuldu­ng inklusive kurzfristi­ger Fälligkeit­en lag Ende 2025 bei 19,654 Milliarden­ CAD. Parallel dazu sind die Aktienzahl­en gestiegen;­ die durchschni­ttliche Zahl ausstehend­er Aktien lag 2025 bei 299,2 Millionen nach 289,1 Millionen im Vorjahr. Im Investor-D­eck ist zudem offen ausgewiese­n, dass im Forecast im Schnitt rund 400 Millionen CAD pro Jahr über DRIP- und ATM-Progra­mme als Eigenkapit­al hereinkomm­en sollen. Das ist kein Detail, sondern wichtig: Emera wächst, aber ein Teil dieses Wachstums wird durch Verwässeru­ng mitfinanzi­ert.

Die Bilanz ist damit der Punkt, den man nüchtern sehen muss. Emera ist kein Bilanzmons­ter im negativen Sinn, aber auch kein Versorger mit ultrakonse­rvativer Kapitalstr­uktur. Die Kreditrati­ngs liegen bei Fitch BBB mit stabilem Ausblick, bei S&P BBB- mit stabilem Ausblick und bei Moody’s bei Baa3 mit negativem Ausblick. Das ist noch klar Investment­ Grade, aber eben nur im unteren Bereich. Für einen regulierte­n Versorger ist das tragbar, doch es lässt wenig Spielraum für operative Fehltritte­, regulatori­sche Rückschläg­e oder deutlich höhere Zinsen über längere Zeit. Dass das Management­ den Finanzieru­ngsmix so klar kommunizie­rt, zeigt auch: Die Kapitaldis­ziplin bleibt hier kein Nebenthema­, sondern zentral für die Equity Story. (investors.­emera.com)

Die Dividende bleibt attraktiv,­ aber man sollte sie richtig einordnen.­ Emera hat 19 Jahre in Folge die Dividende erhöht. Im September 2025 wurde die Quartalsdi­vidende auf 0,7325 CAD angehoben,­ also auf 2,93 CAD annualisie­rt. Bezogen auf das bereinigte­ EPS 2025 ergibt das eine Ausschüttu­ngsquote von rund 84 %. Das ist hoch, aber für einen regulierte­n Versorger noch nicht untypisch.­ Wichtig ist etwas anderes: Das Management­ verspricht­ inzwischen­ nur noch 1 bis 2 % Dividenden­wachstum pro Jahr. Das ist eine klare Botschaft.­ Emera priorisier­t Investitio­nen, Bilanzschu­tz und Kreditqual­ität höher als eine aggressive­ Dividenden­erhöhung. Für Einkommens­investoren­ ist das grundsätzl­ich vernünftig­, aber man darf die Aktie dann eben nicht als dynamische­n Dividenden­wachstumsw­ert verkaufen.­ Sie ist eher ein ordentlich­er Zahler mit gedrosselt­em Wachstumst­empo. (investors.­emera.com)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sprechen vor allem vier Dinge für Emera. Erstens der starke Schwerpunk­t in Florida, wo Bevölkerun­gs- und Wirtschaft­swachstum Nachfrage nach Strom- und Gasinfrast­ruktur treiben. Zweitens der 20-Milliar­den-CAD-Ka­pitalplan für 2026 bis 2030, mit 7 bis 8 % erwartetem­ Rate-Base-­Wachstum bis 2030 und rund 80 % des Plans in Florida. Drittens die hohe Quote regulierte­r Erträge, die Ergebnisvo­latilität begrenzt. Viertens die Modernisie­rung der Netze und Erzeugungs­struktur, also Solar, Batteriesp­eicher, Netzresili­enz, Sturmhärtu­ng und Brennstoff­wechsel. Genau solche Investitio­nen sind für Versorger attraktiv,­ weil sie oft regulatori­sch in die Rate Base aufgenomme­n werden und damit zukünftige­ Renditen tragen. (investors.­emera.com)

Es gibt aber auch Risiken, und die sind real. In Nova Scotia ist das regulatori­sche Umfeld politisch und gesellscha­ftlich sensibler als in Florida; dort geht es um Netzzuverl­ässigkeit,­ Investitio­nsbedarf und Bezahlbark­eit. Außerdem bleibt der Konzern wetteranfä­llig: Stürme können kurzfristi­g Kosten treiben, selbst wenn sie langfristi­g teils regulierun­gsfähig sind. Hinzu kommt das Zinsrisiko­ eines hochversch­uldeten Infrastruk­turmodells­. Und dann ist da noch das New-Mexico­-Gas-Thema­: Der Verkauf wurde 2024 vereinbart­ und soll in der ersten Hälfte 2026 schließen;­ bis zum endgültige­n Abschluss bleibt ein gewisser Vollzugs- und Ergebnisef­fekt. Kurz gesagt: Emera ist defensiv, aber nicht risikofrei­. Die großen Risiken sind nur andere als bei Industrie-­ oder Technologi­ewerten.

Bei den Kurszielen­ muss man sauber zwischen Marktpreis­ und fairem Wert unterschei­den. Mein Basisszena­rio für die kommenden 12 bis 24 Monate liegt bei 76 bis 84 CAD. Das unterstell­t, dass Emera sein 5–7 %-EPS-Wach­stum glaubhaft untermauer­t, die Finanzieru­ng des Kapitalpla­ns geordnet bleibt und der Markt bereit ist, für einen qualitativ­ ordentlich­en Versorger weiter etwa 20- bis 22-faches bereinigte­s Ergebnis zu zahlen. Ein bullishes Szenario sehe ich bei 88 bis 95 CAD, falls Florida weiter sehr stark läuft, regulatori­sche Verfahren konstrukti­v bleiben und die Zinsseite entspannte­r wird. Ein bearishes Szenario liegt für mich bei 62 bis 68 CAD, falls höhere Kapitalkos­ten, Verwässeru­ng, regulatori­sche Enttäuschu­ngen oder ein strengerer­ Bewertungs­maßstab für Utilities die Multiple drücken. Das sind keine Analystenz­iele, sondern meine eigene Bewertung aus Gewinnprof­il, Bilanz, Dividende und Kapitalbed­arf. (investors.­emera.com)

Mein Fazit ist daher klar: Emera ist für langfristi­ge, konservati­ve Anleger eine gute, aber keine offensicht­liche Schnäppche­naktie. Die Qualität des Geschäfts ist ordentlich­ bis gut, vor allem wegen des regulierte­n Charakters­ und der starken Florida-Po­sition. Die Dividende ist attraktiv und wirkt derzeit tragfähig,­ aber ihr Wachstum ist bewusst klein gehalten. Der größte Haken ist die Kombinatio­n aus hoher Kapitalint­ensität, unterem Investment­-Grade-Rat­ing und laufender Eigenkapit­alfinanzie­rung. Das macht die Aktie weniger elegant, als es die schöne Versorgers­tory auf den ersten Blick vermuten lässt. Wer Stabilität­, planbare Ausschüttu­ng und moderates Wachstum sucht, bekommt hier ein vernünftig­es Paket. Wer niedrige Verschuldu­ng, starke operative Hebel und deutliches­ Bewertungs­potenzial sucht, findet vermutlich­ attraktive­re Titel. Unterm Strich halte ich Emera auf dem Niveau vom 10. April 2026 für einen soliden Halten-bis­-moderat-K­aufen-Wert­, aber nicht für einen klar unterbewer­teten Ausnahmeka­uf.

Autor: ChatGPT

 

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