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Do, 6. Oktober 2022, 22:04 Uhr

Shell

WKN: A3C99G / ISIN: GB00BP6MXD84

Shell arbeitet weiter kontinuierlich am Konzernumbau - Aktienanalyse


23.03.22 15:47
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Shell-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Energieriesen Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London: SHEL) unter die Lupe.

Das Papier des Energieriesen könne im heutigen Handel wieder kräftig Fahrt aufnehmen und verteuere sich aktuell um rund 3%. Der Shell-Aktie helfe dabei natürlich der erneute Anstieg der Ölpreise. Außerdem habe es freundliche Analystenkommentare von der Deutschen Bank und Morgan Stanley gegeben.

Indes werde Shell der erste Großkunde des geplanten ersten deutschen Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel. Eine Absichtserklärung sehe vor, "dass Shell einen substanziellen Teil der Kapazität des Terminals in Brunsbüttel für den Import von LNG langfristig bucht", habe die German LNG Terminal GmbH am Mittwoch mitgeteilt. "Beide Seiten arbeiten derzeit daran, Umfang und Dauer der Partnerschaft möglichst schnell vertraglich bindend zu vereinbaren." Das Terminal solle spätestens 2026 in Betrieb gehen und eine Kapazität von 8 Mrd. Kubikmetern Gas haben. Langfristig solle es für den Import von grünen Wasserstoffderivaten wie Ammoniak umgerüstet werden.

Die Planungen für ein Importterminal für flüssiges Erdgas (LNG) im Hafen der schleswig-holsteinischen Kleinstadt an der Unterelbe würden seit Jahren laufen, seien jedoch nicht recht vorangekommen. Für Tempo sorge jetzt die Bundesregierung, die angesichts des Krieges in der Ukraine so schnell wie möglich die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas beenden wolle.

Vor diesem Hintergrund beteilige sich der Bund über seine Förderbank KfW an der Betreibergesellschaft mit 50%. Weitere Gesellschafter seien der niederländische Gasnetzbetreiber Gasunie (40%) und der deutsche Versorger RWE (10%). Diese "jüngsten Entwicklungen" seien laut Mitteilung der Hintergrund für die Vereinbarung mit Shell. Shell-Deutschlandchef Fabian Ziegler habe von einem "wichtigen Schritt, um kurzfristig die Versorgung in Deutschland und darüber hinaus in ganz Europa sicherzustellen" gesprochen.

Shell arbeite weiter kontinuierlich am Konzernumbau. Der Energieriese dürfte dank anhaltend hoher Öl- und Gaspreise 2022 erneut einen hohen Gewinn einfahren. Die Bewertung sei mit einem 2022er-KGV von 7, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von knapp 4% immer noch sehr günstig. Zudem sei das Chartbild bullish. Anleger könnten weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs könne vorerst noch bei 17,70 Euro belassen werden., so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 23.03.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Shell-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Shell-Aktie:
24,845 EUR +2,96% (23.03.2022, 15:40)

XETRA-Aktienkurs Shell-Aktie:
24,86 EUR +3,15% (23.03.2022, 15:24)

LSE-Aktienkurs Shell-Aktie:
20,705 GBP +3,14% (23.03.2022, 15:26)

ISIN Shell-Aktie:
GB00BP6MXD84

WKN Shell-Aktie:
A3C99G

Ticker-Symbol Shell-Aktie:
R6C0

LSE-Symbol Shell-Aktie:
SHEL

Kurzprofil Shell plc:

Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London: SHEL) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in rund 70 Ländern beteiligt und einer der weltweit größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Förderoperationen werden zumeist über Joint Ventures mit internationalen und nationalen Öl- und Gasunternehmen ausgeführt und sind mit eigenen Infrastrukturen für den Transport versehen.

Die Endprodukte von Shell umfassen Treib- und Schmierstoffe, Bitumen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch von Endkunden ebenso wie für die Industrie und das Transportwesen. Shell produziert außerdem Chemikalien und Petrochemikalien für Industriekunden, welche diese zu Plastik, Oberflächen und Reinigern weiterverarbeiten. (23.03.2022/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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