Shell: Wie stark dehnt die OPEC+ den Ölhahn auf? - Aktienanalyse
30.06.22 08:43
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Shell-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Laut Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" bleibt die Aktie von Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) ein Kauf.
Die Anteilseigner von Shell dürften heute ein digitales Treffen genau beobachten. Denn das Ölkartell OPEC+ treffe sich am Donnerstag, um bei einer Online-Konferenz die Förderstrategie für August festzulegen. Es werde erwartet, dass die mehr als 20 Staaten unter Führung von Saudi-Arabien und Russland den Ölhahn weiter aufdrehen würden.
Für Juli habe die Allianz ein Produktionsplus von täglich 648.000 Barrel (je 159 Liter) beschlossen. Ein ähnlicher Schritt sei für August bereits ins Auge gefasst worden.
Insgesamt habe die OPEC+ das Produktionsniveau aus den Zeiten vor der Corona-Pandemie bald wieder erreicht. Allerdings gebe es auch Probleme. So könnten nach Angaben des Commerzbank-Analysten Carsten Fritsch viele Länder wegen mangelnder Produktions-Kapazitäten ihre Förderziele nicht erfüllen, dazu zählten insbesondere Angola und Nigeria.
Ob das absehbare Produktionsplus die hohen Benzinpreise etwas absenke, sei unklar. Die bisherigen Beschlüsse des Kartells hätten keine nachhaltigen Effekte gehabt. Die OPEC+ habe einen Weltmarktanteil von etwa 45 Prozent.
Es dürfte spannend werden, wie stark die OPEC+ den Ölhahn aufdreht - und natürlich wie die Marktteilnehmer darauf reagieren würden. Grundsätzlich gelte aber unverändert, dass Shell bei einem dreistelligen Preisniveau keinerlei Probleme haben dürfte, weiterhin üppige Gewinne zu erzielen.
Die mit einem KGV von 6, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von vier Prozent sehr günstig bewertete Aktie bleibt ein Kauf (Stoppkurs: 19,70 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 30.06.2022)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Shell-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Shell-Aktie:
24,955 EUR -1,19% (30.06.2022, 08:37)
XETRA-Aktienkurs Shell-Aktie:
25,295 EUR +0,26% (29.06.2022)
LSE-Aktienkurs Shell-Aktie:
21,85 GBP +0,37% (29.06.2022)
ISIN Shell-Aktie:
GB00BP6MXD84
WKN Shell-Aktie:
A3C99G
Ticker-Symbol Shell-Aktie:
R6C0
LSE-Symbol Shell-Aktie:
SHEL
Kurzprofil Shell plc:
Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in rund 70 Ländern beteiligt und einer der weltweit größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Förderoperationen werden zumeist über Joint Ventures mit internationalen und nationalen Öl- und Gasunternehmen ausgeführt und sind mit eigenen Infrastrukturen für den Transport versehen.
Die Endprodukte von Shell umfassen Treib- und Schmierstoffe, Bitumen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch von Endkunden ebenso wie für die Industrie und das Transportwesen. Shell produziert außerdem Chemikalien und Petrochemikalien für Industriekunden, welche diese zu Plastik, Oberflächen und Reinigern weiterverarbeiten. (30.06.2022/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Laut Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" bleibt die Aktie von Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) ein Kauf.
Die Anteilseigner von Shell dürften heute ein digitales Treffen genau beobachten. Denn das Ölkartell OPEC+ treffe sich am Donnerstag, um bei einer Online-Konferenz die Förderstrategie für August festzulegen. Es werde erwartet, dass die mehr als 20 Staaten unter Führung von Saudi-Arabien und Russland den Ölhahn weiter aufdrehen würden.
Für Juli habe die Allianz ein Produktionsplus von täglich 648.000 Barrel (je 159 Liter) beschlossen. Ein ähnlicher Schritt sei für August bereits ins Auge gefasst worden.
Insgesamt habe die OPEC+ das Produktionsniveau aus den Zeiten vor der Corona-Pandemie bald wieder erreicht. Allerdings gebe es auch Probleme. So könnten nach Angaben des Commerzbank-Analysten Carsten Fritsch viele Länder wegen mangelnder Produktions-Kapazitäten ihre Förderziele nicht erfüllen, dazu zählten insbesondere Angola und Nigeria.
Ob das absehbare Produktionsplus die hohen Benzinpreise etwas absenke, sei unklar. Die bisherigen Beschlüsse des Kartells hätten keine nachhaltigen Effekte gehabt. Die OPEC+ habe einen Weltmarktanteil von etwa 45 Prozent.
Es dürfte spannend werden, wie stark die OPEC+ den Ölhahn aufdreht - und natürlich wie die Marktteilnehmer darauf reagieren würden. Grundsätzlich gelte aber unverändert, dass Shell bei einem dreistelligen Preisniveau keinerlei Probleme haben dürfte, weiterhin üppige Gewinne zu erzielen.
Die mit einem KGV von 6, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von vier Prozent sehr günstig bewertete Aktie bleibt ein Kauf (Stoppkurs: 19,70 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 30.06.2022)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Shell-Aktie:
24,955 EUR -1,19% (30.06.2022, 08:37)
XETRA-Aktienkurs Shell-Aktie:
25,295 EUR +0,26% (29.06.2022)
LSE-Aktienkurs Shell-Aktie:
21,85 GBP +0,37% (29.06.2022)
ISIN Shell-Aktie:
GB00BP6MXD84
WKN Shell-Aktie:
A3C99G
Ticker-Symbol Shell-Aktie:
R6C0
LSE-Symbol Shell-Aktie:
SHEL
Kurzprofil Shell plc:
Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in rund 70 Ländern beteiligt und einer der weltweit größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Förderoperationen werden zumeist über Joint Ventures mit internationalen und nationalen Öl- und Gasunternehmen ausgeführt und sind mit eigenen Infrastrukturen für den Transport versehen.
Die Endprodukte von Shell umfassen Treib- und Schmierstoffe, Bitumen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch von Endkunden ebenso wie für die Industrie und das Transportwesen. Shell produziert außerdem Chemikalien und Petrochemikalien für Industriekunden, welche diese zu Plastik, Oberflächen und Reinigern weiterverarbeiten. (30.06.2022/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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