Schoeller-Bleckmann Aktie: Schwaches Jahr und Chancen durch Südamerika
29.01.26 11:09
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Schoeller-Bleckmann Aktie: Schwaches Jahr und Chancen durch Südamerika
Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (ISIN: AT0000946652, WKN: 907391, Ticker-Symbol: SLL, Wiener Börse-Symbol: SBO) hat ein schwaches Jahr hinter sich gehabt, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Veröffentlichung.
Bei einem Umsatzrückgang um knapp 19 Prozent auf 455 Mio. Euro sei das operative Ergebnis (Ebitda) um fast ein Drittel auf 71 Mio. Euro eingebrochen. Der Vorsteuergewinn habe sich nahezu auf 32 Mio. Euro halbiert. Als Gründe für die Rückgänge habe SBO ein Überangebot am Ölmarkt, geopolitische Unsicherheiten und ein sich laufend veränderndes Zollumfeld genannt. Dies habe dazu geführt, dass Kunden weniger investiert hätten, habe es geheißen.
Die Börse habe relativ unaufgeregt reagiert. Dass der niedrige Ölpreis Spuren hinterlassen würde, sei erwartet worden. Konzernchef Klaus Mader gehe zudem nicht davon aus, dass sich die niedrigen Preise dauerhaft halten würden. Denn letztlich seien auch für die Förderländer höhere Preise wichtig, um "ausgeglichene Budgets" zu ermöglichen. Für Zuversicht sorge außerdem der Auftragseingang: Im Gesamtjahr sei er zwar von 483,7 auf 406 Mio. Euro zurückgegangen, zum Jahresende habe allerdings wieder ein Plus von zehn Prozent zu Buche gestanden.
Für Anleger ebenfalls nicht uninteressant: Chancen sehe das Management in Südamerika nach der US-Intervention in Venezuela. Für einen möglichen Aufbau der dortigen Infrastruktur sei SBO aufgrund des technischen Knowhows als auch der geografischen Nähe bestens aufgestellt, so der Konzern. SBO betreibe unter anderem im Bundesstaat Texas einen Standort.
Gut möglich daher, dass die Schoeller-Bleckmann-Aktie allmählich wieder in die Gänge kommt, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 04/2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (29.01.2026/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (ISIN: AT0000946652, WKN: 907391, Ticker-Symbol: SLL, Wiener Börse-Symbol: SBO) hat ein schwaches Jahr hinter sich gehabt, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Veröffentlichung.
Bei einem Umsatzrückgang um knapp 19 Prozent auf 455 Mio. Euro sei das operative Ergebnis (Ebitda) um fast ein Drittel auf 71 Mio. Euro eingebrochen. Der Vorsteuergewinn habe sich nahezu auf 32 Mio. Euro halbiert. Als Gründe für die Rückgänge habe SBO ein Überangebot am Ölmarkt, geopolitische Unsicherheiten und ein sich laufend veränderndes Zollumfeld genannt. Dies habe dazu geführt, dass Kunden weniger investiert hätten, habe es geheißen.
Für Anleger ebenfalls nicht uninteressant: Chancen sehe das Management in Südamerika nach der US-Intervention in Venezuela. Für einen möglichen Aufbau der dortigen Infrastruktur sei SBO aufgrund des technischen Knowhows als auch der geografischen Nähe bestens aufgestellt, so der Konzern. SBO betreibe unter anderem im Bundesstaat Texas einen Standort.
Gut möglich daher, dass die Schoeller-Bleckmann-Aktie allmählich wieder in die Gänge kommt, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 04/2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (29.01.2026/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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