Planet Fitness Aktie: Zehn Jahre nach dem Börsengang den Expansionskurs vorantreiben
29.09.25 11:22
BNP Paribas
Paris (www.aktiencheck.de) - Planet Fitness-Aktienanalyse der BNP Paribas:
Ebenso wie in vielen anderen Ländern legen auch in den USA immer mehr Menschen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden, so Egmond Haidt von der BNP Paribas.
Dieses Umfeld komme Planet Fitness (ISIN: US72703H1014, WKN: A14U2K, Ticker-Symbol: 3PL, NYSE-Symbol: PLNT) zugute, einem der größten Betreiber von Fitness-Studios in den USA gemessen an der Zahl der Filialen und der Mitglieder. Der 1992 gegründete Konzern setze vor allem auf niedrige Preise und erfreue sich daher großer Beliebtheit bei Kunden, wie die am 6. August vorgelegten Halbjahreszahlen zeigen würden.
Im zweiten Quartal sei der Umsatz um 13,3 Prozent auf 340,9 Millionen Dollar gestiegen. Das habe deutlich über den Schätzungen der Analysten von 329,6 Millionen Dollar gelegen. Planet Fitness generiere dabei Erlöse mit eigenen Studios, Gebühren von Franchise-Nehmern, sowie dem Verkauf von Trainingsgeräten an Franchise-Nehmer. Dabei sei die Zahl der Mitglieder um rund 1,1 Millionen bzw. 5,6 Prozent auf 20,8 Millionen gestiegen. Sie würden im Schnitt rund 6 Mal pro Monat ins Fitnessstudio gehen.
Überzeugt habe Investoren und Analysten dabei, dass die systemweiten Erlöse, sprich jene in den Studios von Planet Fitness und denen von Franchise-Nehmern, bereinigt um die Eröffnung neuer Studios (bzw. der Schließung von Studios) um stattliche 8,2 Prozent zugelegt hätten. Das habe deutlich über den Erwartungen von 5,9 Prozent gelegen und sei zugleich das 16. Quartal in Folge gewesen, bei dem das Wachstum mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich gelegen habe.
Zum Anstieg beigetragen habe, dass der Konzern am 28. Juni 2024 den Preis für die hauseigene "Classic Card" von 10 auf 15 Dollar pro Monat angehoben habe, nachdem der Preis für den Einstiegstarif seit 1998 unverändert gewesen sei. Mit ihr hätten Kunden Zugang zu dem immer gleichen Fitness-Studio.
Zudem sei die Zahl der Besitzer der "Black Card" ("Schwarze Karte") auf 65,8 Prozent aller Mitglieder geklettert, das sei ein Zuwachs um rund 3,4 Prozentpunkte gewesen. Nach der Preiserhöhung für die "Classic Card" koste die "Black Card" (sie biete Zugang zu allen Studios, sowie andere Vorteile, wie die Mitnahme eines Gastes) mit 25 Dollar lediglich 10 Dollar mehr als die "Classic Card" und erfreue sich daher großer Beliebtheit.
Üblicherweise belaufe sich der Mitgliedsbeitrag für ein Fitness-Studio in den USA auf rund 50 Dollar pro Monat, wobei gehobene durchaus auch das Doppelte oder Dreifache kosten könnten. Zudem sei der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Planet Fitness diesmal um 15,8 Prozent auf 147,6 Millionen Dollar geklettert. Damit habe sich die Marge von 42,4 auf 43,3 Prozent verbessert. Außerdem seien systemweit 23 neue Studios eröffnet worden, davon seien 20 auf Franchise-Nehmer entfallen. Zum Ende des Quartals habe der systemweite Bestand damit bei 2.762 gelegen, davon seien 2.603 in den USA gewesen, die anderen seien in Kanada, Mexiko, Australien und Spanien. Vorstandschefin Colleen Keating habe sich das Ziel gesetzt, die Zahl auf dem Heimatmarkt USA eines Tages auf 5.000 zu erhöhen.
"Heute ist der 10. Jahrestag des Börsengangs von Planet Fitness", habe Keating bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen gesagt. Seit damals habe das Unternehmen mehr als 14 Millionen neue Kunden gewonnen und die Zahl der Studios um mehr als 1.700 gesteigert. Anfang August habe Keating dann einen Vertrag zum Verkauf von 8 eigenen Studios in Kalifornien an einen Franchise-Nehmer unterschrieben, der Deal solle im dritten Quartal abgeschlossen werden.
Prognose leicht angepasst
Bei der Zahlenvorlage habe sich die Vorstandschefin zufrieden gezeigt, allerdings gemahnt, dass sich das Wachstum im zweiten Halbjahr 2025 verlangsamen werde. Dafür gebe es 3 Gründe:
Demnach werde erstens die Preiserhöhung bei der "Classic Card" prozentual allmählich weniger durchschlagen als bislang. Zweitens gebe es eine leicht erhöhte Kündigungsrate von Mitglieder, nachdem sie inzwischen auch online kündigen könnten. Dieser Effekt lasse aber üblicherweise nach rund drei Monaten nach. Und der dritte Faktor sei die konjunkturelle Unsicherheit.
Zudem habe Keating gesagt, dass es keine Frage sei, ob der Preis für die "Black Card" erhöht werde, sondern nur wann. Dabei habe sie signalisiert, dass der neue Preis möglicherweise bei 30 Dollar liegen könnte. Diese Preise seien bereits in New York und in Charlotte, der größten Stadt des US-Bundesstaates North Carolina, fällig.
Keating gehe nun zwar davon aus, dass die system- und flächenbereinigten Umsätze im Gesamtjahr 2025 auf Konzernebene um 6 Prozent steigen würden, statt der zuvor geplanten 5 bis 6 Prozent. Das Problem dabei: im ersten Halbjahr habe der Wert bei 7,1 Prozent gelegen, demnach solle er im zweiten Halbjahr rechnerisch bei lediglich rund 5 Prozent liegen, was eine deutliche Wachstumsverlangsamung bedeute.
Abgesehen davon habe die Vorstandschefin die anderen Teile der Prognose bestätigt. Demnach solle der Konzernumsatz ebenso um rund 10 Prozent steigen wie das bereinigte Ebitda. Allerdings solle der bereinigte Gewinn je Aktie um 11 bis 12 Prozent zulegen, was an deutlichen Aktienrückkäufen liege. Dadurch sinke die Aktienanzahl, womit im Gegenzug der bereinigte Gewinn je Aktie nach oben getrieben werde.
Auf der Analystenkonferenz habe Keating mehrfach betont, wie sehr das Geschäft von der Umsatzentwicklung abhängig sei. Jede zusätzliche Ausgabe eines Mitglieds, bzw. jedes neue Mitglied, schlage deutlich auf die Profitabilität durch.
Etliche Pläne für weiteres Wachstum
Keating wolle das Wachstum weiter vorantreiben und setze dabei vor allem auf die Gen Z, also die Generation, die zwischen 1995 und 2010 geboren worden sei. Diese jungen Leute würden verstärkt in die Fitnessstudios strömen, gerade auch in den USA. Zudem könnten in den USA 170 Millionen Menschen ein Planet Fitness-Studio bei einer Fahrtzeit von lediglich 12 Minuten erreichen, das sei ein enormes Wachstumspotenzial.
Gleichzeitig wolle Planet Fitness auch im Ausland weiter expandieren. Im Juli sei das neunte Studio in Spanien eröffnet worden, dabei habe das erste nur ein Jahr zuvor seine Pforten geöffnet. Weitere Details zur Strategie für das weitere Wachstum in den USA und im Ausland wolle das Management im November auf einem Analystentag präsentieren. Allerdings stehe noch kein Termin hierfür auf der Homepage.
So würden die Schätzungen aussehen
Analysten würden für 2025 einen Umsatzanstieg um 10,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar prognostizieren. 2026 solle es um 9,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar nach oben gehen, womit das gute Wachstum anhalten würde. Dabei solle das bereinigte Ebitda 2025 um 11,1 Prozent auf 541,7 Millionen Dollar zulegen, gefolgt von einem Plus von 11,9 Prozent auf 606,3 Millionen Dollar für 2026. Schlussendlich solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2025 um 15 Prozent auf 376,9 Millionen Dollar klettern, 2026 solle es um 17 Prozent auf 440,6 Millionen Dollar nach oben gehen. Damit würde sich die Marge 2025 von 27,7 auf 28,9 Prozent verbessern, um 2026 sogar 30,8 Prozent zu erreichen. Das könne sich mehr als sehen lassen. Allerdings liege die Marge damit noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau, als sie in etlichen Jahren bei 32 bis 35 Prozent gelegen habe.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach den Rekordhochs vom Juli 2025 sei die Aktie nach der Vorlage der Halbjahreszahlen unter Druck gekommen, ehe sich das Papier zuletzt etwas erholt habe. Damit liege der Börsenwert bei 8,7 Milliarden Dollar. Inklusive der Nettoschulden von - laut meinen Berechnungen - 1,7 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei 10,4 Milliarden Dollar. Das entspreche dem 23,6-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Haidt finde, das sei eine sehr hohe Bewertung, allerdings habe Planet Fitness zuletzt weiterhin mit gutem Wachstum und einer starken Marge überzeugt.
Zudem liege das 2026er-KGV bei herben 30,1.
Nach Meinung von Haidt sollte die Kursentwicklung kurzfristig gerade von den US-Konjunkturdaten abhängen. Wenn sie weiterhin überraschend gut ausfallen sollten und damit auf eine gutes Umfeld für das Geschäft von Planet Fitness hindeuten sollten, könnte die Aktie - trotz der hohen Bewertung - allmählich in Richtung des Rekordhochs klettern und anschließend darüber hinaus.
Von großer Bedeutung sei zudem die Zinsentwicklung in den USA. Wenn jene für Staatsanleihen nach unten drehen, und damit auch die Zinsen für Kredite an Verbraucher, wie für Autos, mit nach unten ziehen sollten, sollte das das Geschäft von Planet Fitness und damit das Papier stützen. (Analyse vom 26.09.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (29.09.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Ebenso wie in vielen anderen Ländern legen auch in den USA immer mehr Menschen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden, so Egmond Haidt von der BNP Paribas.
Dieses Umfeld komme Planet Fitness (ISIN: US72703H1014, WKN: A14U2K, Ticker-Symbol: 3PL, NYSE-Symbol: PLNT) zugute, einem der größten Betreiber von Fitness-Studios in den USA gemessen an der Zahl der Filialen und der Mitglieder. Der 1992 gegründete Konzern setze vor allem auf niedrige Preise und erfreue sich daher großer Beliebtheit bei Kunden, wie die am 6. August vorgelegten Halbjahreszahlen zeigen würden.
Im zweiten Quartal sei der Umsatz um 13,3 Prozent auf 340,9 Millionen Dollar gestiegen. Das habe deutlich über den Schätzungen der Analysten von 329,6 Millionen Dollar gelegen. Planet Fitness generiere dabei Erlöse mit eigenen Studios, Gebühren von Franchise-Nehmern, sowie dem Verkauf von Trainingsgeräten an Franchise-Nehmer. Dabei sei die Zahl der Mitglieder um rund 1,1 Millionen bzw. 5,6 Prozent auf 20,8 Millionen gestiegen. Sie würden im Schnitt rund 6 Mal pro Monat ins Fitnessstudio gehen.
Überzeugt habe Investoren und Analysten dabei, dass die systemweiten Erlöse, sprich jene in den Studios von Planet Fitness und denen von Franchise-Nehmern, bereinigt um die Eröffnung neuer Studios (bzw. der Schließung von Studios) um stattliche 8,2 Prozent zugelegt hätten. Das habe deutlich über den Erwartungen von 5,9 Prozent gelegen und sei zugleich das 16. Quartal in Folge gewesen, bei dem das Wachstum mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich gelegen habe.
Zum Anstieg beigetragen habe, dass der Konzern am 28. Juni 2024 den Preis für die hauseigene "Classic Card" von 10 auf 15 Dollar pro Monat angehoben habe, nachdem der Preis für den Einstiegstarif seit 1998 unverändert gewesen sei. Mit ihr hätten Kunden Zugang zu dem immer gleichen Fitness-Studio.
Zudem sei die Zahl der Besitzer der "Black Card" ("Schwarze Karte") auf 65,8 Prozent aller Mitglieder geklettert, das sei ein Zuwachs um rund 3,4 Prozentpunkte gewesen. Nach der Preiserhöhung für die "Classic Card" koste die "Black Card" (sie biete Zugang zu allen Studios, sowie andere Vorteile, wie die Mitnahme eines Gastes) mit 25 Dollar lediglich 10 Dollar mehr als die "Classic Card" und erfreue sich daher großer Beliebtheit.
Üblicherweise belaufe sich der Mitgliedsbeitrag für ein Fitness-Studio in den USA auf rund 50 Dollar pro Monat, wobei gehobene durchaus auch das Doppelte oder Dreifache kosten könnten. Zudem sei der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Planet Fitness diesmal um 15,8 Prozent auf 147,6 Millionen Dollar geklettert. Damit habe sich die Marge von 42,4 auf 43,3 Prozent verbessert. Außerdem seien systemweit 23 neue Studios eröffnet worden, davon seien 20 auf Franchise-Nehmer entfallen. Zum Ende des Quartals habe der systemweite Bestand damit bei 2.762 gelegen, davon seien 2.603 in den USA gewesen, die anderen seien in Kanada, Mexiko, Australien und Spanien. Vorstandschefin Colleen Keating habe sich das Ziel gesetzt, die Zahl auf dem Heimatmarkt USA eines Tages auf 5.000 zu erhöhen.
"Heute ist der 10. Jahrestag des Börsengangs von Planet Fitness", habe Keating bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen gesagt. Seit damals habe das Unternehmen mehr als 14 Millionen neue Kunden gewonnen und die Zahl der Studios um mehr als 1.700 gesteigert. Anfang August habe Keating dann einen Vertrag zum Verkauf von 8 eigenen Studios in Kalifornien an einen Franchise-Nehmer unterschrieben, der Deal solle im dritten Quartal abgeschlossen werden.
Prognose leicht angepasst
Bei der Zahlenvorlage habe sich die Vorstandschefin zufrieden gezeigt, allerdings gemahnt, dass sich das Wachstum im zweiten Halbjahr 2025 verlangsamen werde. Dafür gebe es 3 Gründe:
Demnach werde erstens die Preiserhöhung bei der "Classic Card" prozentual allmählich weniger durchschlagen als bislang. Zweitens gebe es eine leicht erhöhte Kündigungsrate von Mitglieder, nachdem sie inzwischen auch online kündigen könnten. Dieser Effekt lasse aber üblicherweise nach rund drei Monaten nach. Und der dritte Faktor sei die konjunkturelle Unsicherheit.
Zudem habe Keating gesagt, dass es keine Frage sei, ob der Preis für die "Black Card" erhöht werde, sondern nur wann. Dabei habe sie signalisiert, dass der neue Preis möglicherweise bei 30 Dollar liegen könnte. Diese Preise seien bereits in New York und in Charlotte, der größten Stadt des US-Bundesstaates North Carolina, fällig.
Abgesehen davon habe die Vorstandschefin die anderen Teile der Prognose bestätigt. Demnach solle der Konzernumsatz ebenso um rund 10 Prozent steigen wie das bereinigte Ebitda. Allerdings solle der bereinigte Gewinn je Aktie um 11 bis 12 Prozent zulegen, was an deutlichen Aktienrückkäufen liege. Dadurch sinke die Aktienanzahl, womit im Gegenzug der bereinigte Gewinn je Aktie nach oben getrieben werde.
Auf der Analystenkonferenz habe Keating mehrfach betont, wie sehr das Geschäft von der Umsatzentwicklung abhängig sei. Jede zusätzliche Ausgabe eines Mitglieds, bzw. jedes neue Mitglied, schlage deutlich auf die Profitabilität durch.
Etliche Pläne für weiteres Wachstum
Keating wolle das Wachstum weiter vorantreiben und setze dabei vor allem auf die Gen Z, also die Generation, die zwischen 1995 und 2010 geboren worden sei. Diese jungen Leute würden verstärkt in die Fitnessstudios strömen, gerade auch in den USA. Zudem könnten in den USA 170 Millionen Menschen ein Planet Fitness-Studio bei einer Fahrtzeit von lediglich 12 Minuten erreichen, das sei ein enormes Wachstumspotenzial.
Gleichzeitig wolle Planet Fitness auch im Ausland weiter expandieren. Im Juli sei das neunte Studio in Spanien eröffnet worden, dabei habe das erste nur ein Jahr zuvor seine Pforten geöffnet. Weitere Details zur Strategie für das weitere Wachstum in den USA und im Ausland wolle das Management im November auf einem Analystentag präsentieren. Allerdings stehe noch kein Termin hierfür auf der Homepage.
So würden die Schätzungen aussehen
Analysten würden für 2025 einen Umsatzanstieg um 10,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar prognostizieren. 2026 solle es um 9,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar nach oben gehen, womit das gute Wachstum anhalten würde. Dabei solle das bereinigte Ebitda 2025 um 11,1 Prozent auf 541,7 Millionen Dollar zulegen, gefolgt von einem Plus von 11,9 Prozent auf 606,3 Millionen Dollar für 2026. Schlussendlich solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2025 um 15 Prozent auf 376,9 Millionen Dollar klettern, 2026 solle es um 17 Prozent auf 440,6 Millionen Dollar nach oben gehen. Damit würde sich die Marge 2025 von 27,7 auf 28,9 Prozent verbessern, um 2026 sogar 30,8 Prozent zu erreichen. Das könne sich mehr als sehen lassen. Allerdings liege die Marge damit noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau, als sie in etlichen Jahren bei 32 bis 35 Prozent gelegen habe.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach den Rekordhochs vom Juli 2025 sei die Aktie nach der Vorlage der Halbjahreszahlen unter Druck gekommen, ehe sich das Papier zuletzt etwas erholt habe. Damit liege der Börsenwert bei 8,7 Milliarden Dollar. Inklusive der Nettoschulden von - laut meinen Berechnungen - 1,7 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei 10,4 Milliarden Dollar. Das entspreche dem 23,6-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Haidt finde, das sei eine sehr hohe Bewertung, allerdings habe Planet Fitness zuletzt weiterhin mit gutem Wachstum und einer starken Marge überzeugt.
Zudem liege das 2026er-KGV bei herben 30,1.
Nach Meinung von Haidt sollte die Kursentwicklung kurzfristig gerade von den US-Konjunkturdaten abhängen. Wenn sie weiterhin überraschend gut ausfallen sollten und damit auf eine gutes Umfeld für das Geschäft von Planet Fitness hindeuten sollten, könnte die Aktie - trotz der hohen Bewertung - allmählich in Richtung des Rekordhochs klettern und anschließend darüber hinaus.
Von großer Bedeutung sei zudem die Zinsentwicklung in den USA. Wenn jene für Staatsanleihen nach unten drehen, und damit auch die Zinsen für Kredite an Verbraucher, wie für Autos, mit nach unten ziehen sollten, sollte das das Geschäft von Planet Fitness und damit das Papier stützen. (Analyse vom 26.09.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (29.09.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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