Peugeot: Starker Absatzeinbruch infolge der Corona-Pandemie - Aktienanalyse
21.04.20 14:23
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Peugeot-Aktienanalyse von Analyst Frank Schwope von der NORD LB:
Frank Schwope, Analyst der NORD LB, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Verkauf der Aktie des Autobauers PSA Peugeot Citroën S.A. (ISIN: FR0000121501, WKN: 852363, Ticker-Symbol: PEU, EN Paris: UG, NASDAQ OTC-Symbol: PEUGF) und senkt das Kursziel von 12 auf 10 Euro.
Dass die Fusion zwischen dem PSA-Konzern und FIAT Chrysler zustande komme, sei angesichts der Coronavirus-Krise wichtiger denn je, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. FIAT Chrysler und der PSA-Konzern stünden in der gegenwärtigen Automobilwelt relativ allein auf weiter Flur und würden insbesondere bei Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität und dem Autonomen Fahren weit hinter der Konkurrenz herhinken. Infolge der Coronavirus-Krise werde PSA zudem massive Absatzprobleme in Europa bekommen, wo der Konzern 2019 rund 87% (!) seiner Fahrzeuge verkauft habe. Die Verkaufszahlen im April dürften noch schlechter ausfallen als im März. Bereits 2019 (und wohl auch 2020) habe der Konzern zudem starke Probleme in China und im Iran (Suspendierung des Geschäftes).
Schwope rechne momentan damit, dass weltweit Autoproduktion und -Absatz im Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2019 um 10 bis 20% einbrechen würden. Die Rückgänge der Gewinngrößen der Unternehmen dürften prozentual deutlich höher ausfallen, wenngleich sie kaum zu kalkulieren seien.
Dass der PSA-Konzern eine bereinigte operative Marge von mehr als 4,5% erreiche, dürfte allenfalls nach "Corona-Bereinigungen" möglich sein, was aber einen Aussagewert von fast null habe. Durch die gegenwärtige Krise könnte die Verhandlungsposition von FIAT Chrysler bzgl. der Fusion gegenüber dem PSA-Konzern geschwächt werden, da die Franzosen bei ihren Restrukturierungsbemühungen in der Vergangenheit deutlich stärker vorangekommen seien.
Frank Schwope, Analyst der NORD LB, bekräftigt in einer aktuellen Aktienanalyse seine Verkaufsempfehlung für die Peugeot-Aktie und reduziert das Kursziel von 12 auf 10 Euro. (Analyse vom 21.04.2020)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Offenlegung möglicher Interessenkonflikte bei der NORD/LB nach § 85 Abs. 1 WpHG i.V.m. Art. 20 der MAR sowie Artikel 5 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 bei der Peugeot S.A.: Keine vorhanden.
Börsenplätze Peugeot-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Peugeot-Aktie:
12,05 EUR +3,88% (21.04.2020, 14:01)
Euronext Paris-Aktienkurs Peugeot-Aktie:
12,05 EUR +3,30% (21.04.2020, 13:51)
ISIN Peugeot-Aktie:
FR0000121501
WKN Peugeot-Aktie:
852363
Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
PEU
Euronext - Paris Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
UG
NASDAQ OTC Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
PEUGF
Kurzprofil PSA Peugeot Citroën S.A.:
PSA Peugeot Citroën S.A. (ISIN: FR0000121501, WKN: 852363, Ticker-Symbol: PEU, EN Paris: UG, NASDAQ OTC-Symbol: PEUGF) ist ein französischer Autokonzern mit den Marken Peugeot und Citroën. Der Konzern gehört zu den größten Automobilhersteller in Europa. Zum PSA-Konzern gehören neben Peugeot und Citroën auch folgende Unternehmen: Faurecia (ein Zulieferer für Sitze, Cockpits, Abgassystee und andere Komponenten), Banque PSA Finance (Finanzdienstleister mit den Zweigniederlassungen Peugeot Bank und Citroën Bank), Peugeot Motocycles, (Hersteller für Roller und Motorräder), Peugeot Citroën Moteurs (PCM) (Verkaufsunternehmen für Motoren) sowie Process Conception Ingénierie (PCI) (Unternehmen für die Konstruktion, Fertigung und Inbetriebnahme von Industrieanlagen). Der größte Aktionär von PSA Peugeot Citroën ist mit 25,4% die Familie Peugeot. (21.04.2020/ac/a/a)
Frank Schwope, Analyst der NORD LB, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Verkauf der Aktie des Autobauers PSA Peugeot Citroën S.A. (ISIN: FR0000121501, WKN: 852363, Ticker-Symbol: PEU, EN Paris: UG, NASDAQ OTC-Symbol: PEUGF) und senkt das Kursziel von 12 auf 10 Euro.
Dass die Fusion zwischen dem PSA-Konzern und FIAT Chrysler zustande komme, sei angesichts der Coronavirus-Krise wichtiger denn je, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. FIAT Chrysler und der PSA-Konzern stünden in der gegenwärtigen Automobilwelt relativ allein auf weiter Flur und würden insbesondere bei Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität und dem Autonomen Fahren weit hinter der Konkurrenz herhinken. Infolge der Coronavirus-Krise werde PSA zudem massive Absatzprobleme in Europa bekommen, wo der Konzern 2019 rund 87% (!) seiner Fahrzeuge verkauft habe. Die Verkaufszahlen im April dürften noch schlechter ausfallen als im März. Bereits 2019 (und wohl auch 2020) habe der Konzern zudem starke Probleme in China und im Iran (Suspendierung des Geschäftes).
Schwope rechne momentan damit, dass weltweit Autoproduktion und -Absatz im Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2019 um 10 bis 20% einbrechen würden. Die Rückgänge der Gewinngrößen der Unternehmen dürften prozentual deutlich höher ausfallen, wenngleich sie kaum zu kalkulieren seien.
Dass der PSA-Konzern eine bereinigte operative Marge von mehr als 4,5% erreiche, dürfte allenfalls nach "Corona-Bereinigungen" möglich sein, was aber einen Aussagewert von fast null habe. Durch die gegenwärtige Krise könnte die Verhandlungsposition von FIAT Chrysler bzgl. der Fusion gegenüber dem PSA-Konzern geschwächt werden, da die Franzosen bei ihren Restrukturierungsbemühungen in der Vergangenheit deutlich stärker vorangekommen seien.
Frank Schwope, Analyst der NORD LB, bekräftigt in einer aktuellen Aktienanalyse seine Verkaufsempfehlung für die Peugeot-Aktie und reduziert das Kursziel von 12 auf 10 Euro. (Analyse vom 21.04.2020)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Offenlegung möglicher Interessenkonflikte bei der NORD/LB nach § 85 Abs. 1 WpHG i.V.m. Art. 20 der MAR sowie Artikel 5 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 bei der Peugeot S.A.: Keine vorhanden.
Tradegate-Aktienkurs Peugeot-Aktie:
12,05 EUR +3,88% (21.04.2020, 14:01)
Euronext Paris-Aktienkurs Peugeot-Aktie:
12,05 EUR +3,30% (21.04.2020, 13:51)
ISIN Peugeot-Aktie:
FR0000121501
WKN Peugeot-Aktie:
852363
Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
PEU
Euronext - Paris Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
UG
NASDAQ OTC Ticker-Symbol Peugeot-Aktie:
PEUGF
Kurzprofil PSA Peugeot Citroën S.A.:
PSA Peugeot Citroën S.A. (ISIN: FR0000121501, WKN: 852363, Ticker-Symbol: PEU, EN Paris: UG, NASDAQ OTC-Symbol: PEUGF) ist ein französischer Autokonzern mit den Marken Peugeot und Citroën. Der Konzern gehört zu den größten Automobilhersteller in Europa. Zum PSA-Konzern gehören neben Peugeot und Citroën auch folgende Unternehmen: Faurecia (ein Zulieferer für Sitze, Cockpits, Abgassystee und andere Komponenten), Banque PSA Finance (Finanzdienstleister mit den Zweigniederlassungen Peugeot Bank und Citroën Bank), Peugeot Motocycles, (Hersteller für Roller und Motorräder), Peugeot Citroën Moteurs (PCM) (Verkaufsunternehmen für Motoren) sowie Process Conception Ingénierie (PCI) (Unternehmen für die Konstruktion, Fertigung und Inbetriebnahme von Industrieanlagen). Der größte Aktionär von PSA Peugeot Citroën ist mit 25,4% die Familie Peugeot. (21.04.2020/ac/a/a)
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