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Fr, 17. April 2026, 6:38 Uhr

Peugeot

WKN: 852363 / ISIN: FR0000121501

Peugeot: Absatz weltweit 2013 in Höhe von 2.819.000 Einheiten - Aktiennews


20.01.14 12:58
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - 2013 war der internationale Automobilmarkt von heterogenen Entwicklungen gekennzeichnet, so Peugeot (ISIN FR0000121501 / WKN 852363, Ticker-Symbol: PEU) in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

So setzten der europäische und russische Markt ihren Abwärtstrend mit 1,6 Prozent (Europa 30) bzw. 5,4 Prozent fort. Der chinesische Markt hingegen konnte ein Wachstum von 19,1 Prozent verzeichnen und der lateinamerikanische Markt einen Zuwachs von 2,9 Prozent. Vor diesem Hintergrund erreichte der weltweite Konzernabsatz (Komplettfahrzeuge und Bausätze) einen um 4,9 Prozent rückläufigen Wert von 2.819.000 Einheiten. Der Absatz von Komplettfahrzeugen blieb mit 2.818.000 Einheiten fast unverändert (- 0,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012) und legte im 4. Quartal um 4 Prozent zu.

Nach einem Minus von 8,6 Prozent im Jahr 2012 hatte der europäische Markt (Europa 30) 2013 erneut einen Rückgang (-1,6 Prozent) zu verzeichnen. 2013 wuchsen nur wenige Märkte wie Großbritannien und Spanien (11 Prozent bzw. 4,1 Prozent). Die eine Erholung erlebenden Märkte sind noch weit vom Niveau des Jahres 2007 entfernt: Spanien legte 2013 auf 809.000 Zulassungen zu im Vergleich zu 1.892.000 im Jahr 2007. In Frankreich betrug der Rückgang 5,5 Prozent und in Italien 7,6 Prozent, was 1.404.000 Zulassungen bedeutete - dem niedrigsten Wert seit 1979 - gegenüber 2.739.000 im Jahr 2007.

In Europa behält der Konzern mit 304.000 Zulassungen im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge seine Führungsposition und weist einen im Jahresvergleich praktisch konstanten Marktanteil von 20,7 Prozent auf.

Vor diesem Hintergrund favorisierte der Konzern die rentabelsten Vertriebswege, und der Marktanteil des Konzerns lag bei 11,94 Prozent in Europa (30), gegenüber 12,7 Prozent im Jahr 2012.

Die Internationalisierungsstrategie trägt weiterhin Früchte: Seit 2009 ist der Anteil der außerhalb Europas verkauften Fahrzeuge deutlich gestiegen. Mit einem außerhalb Europas realisierten Absatzanteil von 42 Prozent im Jahr 2013 hält PSA Peugeot Citroën weiterhin Kurs auf das Ziel, 2015 einen Anteil von 50 Prozent des Konzernabsatzes außerhalb Europas zu generieren.

Im Jahr 2013 konnte der chinesische Markt ein Wachstum von 19,1 Prozent verzeichnen. Vor diesem Hintergrund stieg der Absatz des Konzerns um 26,1 Prozent auf 557.000 Einheiten, gegenüber 442.000 im Jahr 2012. Sein Marktanteil lag bei 3,64 Prozent. China stellt nach Frankreich den zweitwichtigsten Markt für PSA Peugeot Citroën dar.

Peugeot konnte einen erneuten Anstieg um 25,8 Prozent auf 272.000 Einheiten erzielen (2012: 216.000 Einheiten). Der Absatz von Citroën stieg um 26,3 Prozent auf 285.000 Einheiten, gegenüber 226.000 im Jahr 2012.

Der Peugeot 3008, der zu Jahresbeginn eingeführte Citroën C4L sowie die ab dem zweiten Halbjahr verfügbaren Peugeot 301 und Citroën C-Elysée haben stark zur Entwicklung der Absatzzahlen des Konzerns in China beigetragen.

2014 dürfte der Absatz von PSA Peugeot Citroën insbesondere aufgrund der landesweiten Entwicklung des Vertriebsnetzes und der Erweiterung des Angebots weiter steigen.

Die Mittelklasse, die Hauptzielgruppe für den Konzernabsatz in China, stellt heute 25 Prozent der chinesischen Bevölkerung, dürfte aber bis 2020 einen Bevölkerungsanteil von 40 Prozent erreichen. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, sieht der Konzern eine jährliche Produktionskapazität von 950.000 Fahrzeugen in seinen Werken Shenzhen (200.000 Einheiten für CAPSA) und Wuhan (750.000 Einheiten für DPCA) vor. Der Bau eines vierten Werks durch DPCA ist in der Prüfung.

Der lateinamerikanische Markt (Argentinien, Brasilien, Chile, Mexiko) hat 2013 insgesamt um 2,9 Prozent auf 5.937.000 Zulassungen zugelegt. Hinter diesen Zahlen verstecken sich jedoch starke regionale Disparitäten.

Der brasilianische Markt verzeichnete zum ersten Mal seit zehn Jahren einen Rückgang von 1,5 Prozent. Zu dieser Abwärtsentwicklung kam es, obwohl die IPI-Herabsetzung des Jahres 2012 während des gesamten Jahres 2013 aufrechterhalten wurde und obwohl die allgemeine Angebotspolitik insbesondere im zweiten Halbjahr sehr aggressiv war. Die Entwicklung der Wechselkurse der Region zum Euro war sehr ungünstig und schwächte die wirtschaftliche Leistung des Konzerns stark.

Der niedrige Local-Content-Anteil der Konzernaktivitäten verstärkt diesen Wechselkurseffekt.

Vor diesem Hintergrund stieg der Absatz von PSA Peugeot Citroën in Lateinamerika im Vergleich zum Jahr 2012 um 7 Prozent auf 303.000 verkaufte Einheiten bei einem Marktanteil von 4,9 Prozent. In Argentinien führte der PSA-Konzern sein starkes Wachstum mit 140.100 Zulassungen im Jahr 2013 fort, was ein Plus von 25,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet. Der Konzern kann hier insbesondere auf die erfolgreichen Markteinführungen von Peugeot 208 und Citroën C4 Lounge verweisen, deren Absatzzahlen bereits über den Prognosen liegen. Die Zulassungen des Konzerns haben sowohl in Chile (+31,5 Prozent) als auch in Mexiko (+33,4 Prozent) ein starkes Wachstum verzeichnet, das deutlich über Marktniveau lag (+10,3 Prozent bzw. +7,9 Prozent).

Im Zusammenhang mit einer deutlichen Verlangsamung der russischen Wirtschaft verzeichnete der Automobilmarkt dieses Landes im Jahr 2013 einen Rückgang von 5,4 Prozent. Der Marktanteil des Konzerns sank um 0,3 Punkte auf 2,3 Prozent.

2013 wurde das Angebot der Konzernmarken durch die Einführung von dem Markt angepassten Fahrzeugen - den Peugeot 301 und 208 auf der einen und dem Citroën C-Elysée auf der anderen - erweitert. Zudem wurde der im russischen Kaluga produzierte Citroën C4 Sedan im Juni eingeführt. Diese Modelle werden es dem Konzern ermöglichen, seine Präsenz auf dem russischen Markt im Jahr 2014 zu verstärken.

Dank des Erfolgs der Modelle Peugeot 301 sowie Citroën C4L und C-Elysée legte der Konzernabsatz auch außerhalb dieser drei Regionen zu, und dies insbesondere in Algerien (+6,9 Prozent) und der Türkei (+7,6 Prozent).

Die Höherpositionierungsstrategie des Konzerns stützt sich auf starke Marken mit differenzierter Kundenstruktur.

Die Höherpositionierung des Konzerns schlägt sich nieder in einem Anstieg des Premium-Absatzes, der von 505.000 Einheiten im Jahr 2012 auf 540.000 Einheiten im Jahr 2013 zugenommen hat, was 19 Prozent des Gesamtabsatzes entsprach.

Die Fahrzeuge mit der Diesel-Hybrid-Technologie Hybrid4 trugen zur Höherpositionierung der Marken bei: In Europa stellten sie einen Absatzanteil von 11 Prozent am Peugeot 3008, von 16 Prozent am Peugeot 508 und 34 Prozent am Citroën DS5 dar.

2013 hat der Konzern insgesamt 24.319 Hybridfahrzeuge verkauft, was beim Absatz von Hybridfahrzeugen in Europa den zweiten Platz bedeutet.

2013 konnte PSA Peugeot Citroën erfolgreich neue Modelle einführen. Der im Frühjahr lancierte urbane Crossover Peugeot 2008 und der neue Peugeot 308 lagen mit 82.000 bzw. 34.000 Bestellungen über den Erwartungen. Der neue C4 Picasso und der neue Grand C4 Picasso stärkten mit 58.000 Bestellungen das Ergebnis der Marke Citroën.

Der Konzern führt die Verringerung der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge fort und behauptet sich als einer der europäischen Marktführer in diesem Bereich. Mit einem Durchschnitt von 116,2 Gramm CO2 pro Kilometer im Jahr 2013 - gegenüber 122,4 Gramm CO2 pro Kilometer im Jahr 2012 - sind die Ziele aus Brüssel für das Jahr 2015 (130 Gramm CO2 pro Kilometer) bereits heute übererfüllt.

55,3 Prozent der vom Konzern in Europa verkauften Fahrzeuge stoßen weniger als 111 Gramm CO2 pro Kilometer aus, gegenüber 39,1 Prozent im Jahr 2012.

Die Verringerung der CO2-Emissionen beruht insbesondere auf neuen im Jahr 2013 entwickelten und eingeführten Technologien:

- Die modulare Plattform der neuen Generation EMP2, die bereits 2013 an den Standorten Vigo (neuer Citroën C4 Picasso) und Sochaux (neuer Peugeot 308) Einzug gehalten hat. Diese neue Plattform erlaubt die Entwicklung differenzierter Karosserievarianten in den Segmenten C und D mit bisher unerreichten Produkteigenschaften, insbesondere im Bezug auf die CO2-Emissionen.

- Die optimierten Verbrennungsmotoren wie zum Beispiel aus der Dreizylinder-Benziner-Familie, die auch die Turbo PureTech Versionen mit 110 und 130 PS umfasst, die Ende Oktober am Standort Française de Mécanique Einzug hielten.

- Die exklusive Abgasnachbehandlungstechnologie Diesel Blue HDi zur Erreichung der Euro-6-Norm und zur Absenkung der Stickoxid-Emissionen von Dieselmotoren auf das Niveau von Benzinern. Der neue Abgasstrang wurde Ende 2013 im Peugeot 508 und im Citroën C4 eingeführt und wird im Laufe des Jahres 2014 schrittweise auf die Dieselfahrzeugpalette ausgeweitet.

- Die Hybridtechnologie in Form der Ausweitung der zweiten Generation des Stop & Start-Systems e-HDi im Dieselangebot der Marken Peugeot und Citroën.

- Die Diesel-Hybrid-Technologie Hybrid4, deren Verbreitung in Europa mit über 50.000 Fahrzeugen der Marken Peugeot und Citroën seit Einführung dieser Technologie weiter voranschreitet. (20.01.2014/ac/a/a)




 
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