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Pampa Metals: Tertiär-Datierung des Wirtsgesteins und systemeigene Gold-Sulfid-Mineralisierung bei „Buenavista“


09.08.22 10:48
Miningscout.de

Die Altersbestimmung von Gestein liefert wertvolle Informationen zu unerkundeten Lagerstätten, beispielsweise weil sie Vergleiche mit ähnlichen bekannten Vorkommen oder Mineralisierungsgeschehen zugrunde liegenden, erdgeschichtlichen Vorgängen erlaubt. Pampa Metals Corp. (CSE: PM, WKN: A2QK6Q, ISIN: CA6976701079) liegt nun dank einer Radiometrie-Untersuchung eine entsprechende Datierung für das Ziel „Buenavista“ auf dem Vorzeigeprojekt „Block 4“ in Chile vor. Es konnte nachgewiesen werden, dass der dortige Wirtsgestein-Porphyr aus dem Tertiär stammt. Im Quarzader-Stockwerk findet sich zudem eine gediegene Gold-Sulfid-Mineralisierung, wie eine petrographische Untersuchung belegt. Diese Erkenntnisse bestätigen die Bedeutung von „Buenavista“ für die weitere Exploration.


Pampa Metals bewertet „Buenavista“ als prioritäres Ziel auf dem vollständig unternehmenseigenen Projekt „Block 4“ in Nordchile. Dieses Grundstück befindet sich nur 110 Kilometer südlich des Bergbaureviers „Escondida“ im Porphyrgürtel Cordillera Domeyko, dem weltweit produktivsten Kupfergürtel. Die analysierten Proben stammen aus dem Quarzader-Stockwerk von „Buenavista“. („Stockwerk“ bezeichnet im Bergbau eine Lagerstättenform mit einem dreidimensionalen Netz aus unregelmäßigen Erzgängen).


Die Bedeutung der Datierung

Die nun für das Wirtsgestein von „Buenavista“ vorliegende Altersbestimmung macht das Ziel für die Explorer aus Vancouver besonders attraktiv. Den Erkenntnissen nach stammt das Gestein aus dem Tertiär (Erdzeitalter, das am Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren begann und vor rund 2,6 Millionen Jahren endete). Wichtig ist in diesem Kontext, dass die produktivsten Porphyr-Kupfer-Lagerstätten entlang des Cordillera Domeyko -Mineralgürtels hydrothermale Systeme aus eben dieser Zeit aufweisen.


Die vorliegenden Daten ergänzen nun die bereits zuvor von Pampa Metals eingeholten geochemischen, geologischen und geophysikalischen Daten. Kombiniert überzeugen all diese Informationen davon, dass „Buenavista“ faktisch ein vorrangiges Bohrziel entlang der Cordillera Domeyko darstellt. Hinzu kommen weitere geophysikalische Anomalien (kombinierte Magnetismus- und IP-Ansprachen) unterhalb der postmineralischen Abdeckung nördlich und östlich von „Buenavista“, die weitere überaus interessante Zielbereiche darstellen.


Geschäftsführung erfreut über Resultate

In einem Kommentar äußerte sich Paul Gill, der Geschäftsführer von Pampa Metals, erfreut über die neuen Erkenntnisse. Obwohl keine zwei Porphyr-Systeme exakt identisch seien, wiesen die Beweise darauf hin, dass es bei „Buenavista“ ein bedeutendes System gebe, welches durch Bohrungen untersucht werden müsse. Gleiches gelte für einige andere geophysikalische Anomalien auf dem Projekt, die scheinbar eine ähnliche magnetische Signatur aufweisen.


Die Datierung im Detail

Für radiometrische Altersdatierungen und petrographische (gesteinskundliche) Studien hatten die Geologen von Pampa Metals sowohl vom zentralen Porphyr als auch der Quarzader-Stockwerk-Zone von „Buenavista“ anerkannte Proben genommen. Diese wurden an das Nationale Geologische Institut von Chile beziehungsweise einen namhaften chilenischen Petrographen weitergeleitet, der über umfassende Erfahrungen mit Porphyr-Systemen verfügt.


Durch Radiometrie kann anhand der Messung des Spektrums der Gammastrahlung das Alter eines Gesteins ermittelt werden. Dabei erwies sich, dass ein radiometrisches Altersdatum von 60,3 plus/minus 1,0 Jahrmillionen (Uran-Blei-Datierung, Zirkon) dem beim Ziel „Buenavista“ aufgefundenen Wirtsgestein des porphyrartigen Quarzader-Stockwerks mit Molybdän-Anomalien entspricht. Dies liefert die Bestätigung dafür, dass es sich bei „Buenavista“ um ein hydrothermales Ziel aus dem Tertiär handelt.


Die petrographischen Untersuchungen der altersdatierten Gesteinsproben ergaben, dass es sich um eine magmatisch-phreatomagmatische Brekzie mit Dazit-Porphyr-Klasten handelt. (Phreatomagmatisch: Sehr stark vereinfacht erklärt eine vulkanische Eruptionsform in Verbindung mit Druckaufbau durch Wasserdampf). Diese Klasten sind stark ausgelaugt und weisen eine „schwammige“ Kieselerde-Textur sowie Anzeichen von hydrothermalen Siliziumdioxid-, Illit-Serizit-, Quarz-, Alunit- und Pyrophyllit-Alterationsassemblagen auf. Zudem wurden Reste einer ausgelaugten Pyrit-Mineralisierung festgestellt.


Bei den Untersuchungen konnten (mindestens) drei Arten von Quarzadern identifiziert werden: saccharoidaler (kristalliner oder körniger) Quarz mit Bändern aus flüssigen und festen Mikroeinschlüssen; grauer, krustenförmiger Quarz, ebenfalls mit Bändern aus flüssigen und festen Mikroeinschlüssen sowie einer Entwicklung von gebänderten, dunklen Adern; und schließlich Niedrigtemperaturadern, die Quarz in Rosetten enthalten. Sämtliche Adern beinhalten Mikro-Einschlüsse von Pyrit, mit breiten Brüchen, die mit grobem Pyrit mit Goethit (Nadeleisenerz) und seltenen gediegenen Goldplättchen besetzt sind.


Fazits für „Buenavista“

Die Datierung des Wirtsgestein-Porphyrs am Ziel „Buenavista“ auf das frühe Tertiär (Paläozän) wäre insoweit bemerkenswert, als dass es das erste nachgewiesene dieser Art im Gebiet Sierra Vaquillas Altas (Nordchile) wäre. Das Alter entspricht dem der Intrusionen im Südosten von Cerros Corral de Alambre und dem der vulkanischen Gesteine im Westen des nordöstlichen Blocks der Verwerfungen „El Profeta“ und „Sierra de Varas“. Diese Brüche sind mit dem Magmatismus der weit verbreiteten Chile-Alemania-Formation assoziiert.


Dem „Buenavista“-Porphyr-System wird ein maximal paläozänes Alter beigemessen; es könnte tatsächlich jedoch das Wirtsgestein für ein jüngeres Porphyr-Ereignis darstellen. Das entspräche einer Konstellation, die für andere Porphyr-Lagerstätten entlang der Cordillera Domeyko beschrieben wurde. Zu nennen ist hierbei beispielsweise „El Salvador“, 115 Kilometer südsüdwestlich vom Gelände des Projekts „Block 4“. Dort sind mineralisierende Porphyr-Intrusionen aus dem mittleren Eozän in magmatisches Gestein aus dem unteren bis mittleren Paläozän intrudiert.


Die petrographische Studie ermittelte aufeinanderfolgende Impulse hydrothermaler Füllung mit (mindestens) drei „Generationen“ porphyrartiger Quarzadern, die ein ursprüngliches, phreato-magmatisches Brekziations-Ereignis kreuzen. Solche Assoziationen von hydrothermalen Alterationen geben Hinweise darauf, dass das System auf einem recht hohen Niveau zwischen dem phyllischen und epithermischen Übergang exponiert ist. Das stimmt mit den oxidierten Überresten der Pyrit-Mineralisierung im Zentrum und Anzeichen von Quarz-Sulfid-Strukturen mit Kupfer-Gold-Silber-Arsen-Werten überein, die im Randbereich der Stockwerk-Zone von „Buenavista“ beobachtet wurden.


Kurz gesagt: Sowohl die geologische Altersdatierung als auch die petrographische Studie untermauern das Vorhaben von Pampa Metals, das bislang nicht bebohrte Ziel „Buenavista“ durch Bohrungen zu erproben. Bereits die zuvor gemeldeten Resultate der geologischen Kartierung, die bodenmagnetischen Vermessung und die Erkundungslinien durch induzierte Polarisation wiesen in diese Richtung. Noch ausstehend ist indes die Auswertung von 2.500 Bodenproben aus dem Zentrum von „Buenavista“, deren Entnahme erst kürzlich abgeschlossen wurde.


Über das Projekt „Block 4“ und das Ziel „Buenavista“

„Block 4“ ist eines der aktuell acht Kupfer-Gold-Projekte im Portfolio von Pampa Metals Corp. und wird zu 100 Prozent vom Unternehmen gehalten. Auf dem Grundstück war im vergangenen Jahr durch magnetische Bodenuntersuchung und geologische Feldarbeiten eine mit Porphyr assoziierte Quarzader-Stockwerk-Zone entdeckt worden, die räumlich mit einem Dazit-Porphyr und einer magnetischen Anomalie zusammenfällt: das zwischenzeitlich als „Buenavista“ bekannte Ziel. Ein begrenztes Schürfprogramm ermittelte dort eine anomale Molybdän-Geochemie in Verbindung mit der Stockwerk-Zone sowie (an den Rändern) Kupfer- und Goldgehalte, darunter Highlights wie 0,14 Prozent Kupfer und 0,25 Gramm Gold je Tonne in zwei separaten (zufälligerweise gleich langen) Abschnitten von 24 Metern.


Dasselbe Schürfprogramm offenbarte weiterhin Relikte von groben Chalkopyrit-Einsprengungen aus einem Skarn-artigen System am Ostrand der Stockwerk-Zone sowie an deren Westseite eine grüne und schwarze Kupferoxid-Mineralisierung aus der In-situ-Oxidation einer Chalkopyrit-Pyrit-Mineralisierung in einer Quarz-Sulfid-Brekzie. In diesem Gebiet treten zudem Goldanomalien auf.


Im vergangenen Mai wurden schließlich geochemische Bodenuntersuchungen und geophysikalische Erkundungen mittels Pol-Dipol-IP-Messungen bei „Buenavista“ durchgeführt. Dies führte zu vielversprechenden IP-Ergebnissen. Die Ergebnisse der oben bereits erwähnten Feldprobenentnahme werden noch erwartet.


Über Pampa Metals Corp.

Das kanadische Explorationsunternehmen Pampa Metals aus Vancouver besitzt in Chile ein attraktives, insgesamt 60.000 Hektar umfassendes Portfolio von acht Kupfer- und Goldprojekten, sämtlich entlang wichtiger Mineralgürtel gelegen. Vier dieser Projekte treibt Pampa Metals aktuell aktiv voran, zwei weitere sind an Austral Gold Ltd. optioniert (erste Explorationsbohrungen werden vom Optionspartner bereits durchgeführt). Zusätzlich besteht eine Vereinbarung mit dem Tech-Unternehmen VerAI Discoveries Inc., das Pampa Metals den Zugang zu neuesten KI-Technologien für die Mineralexploration sowie weiteren 18.700 Hektar aussichtsreichen Geländes in Nord-Chile ermöglicht.



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