Microsoft: Blick in die Zukunft - Aktienanalyse
02.11.20 09:25
DZ BANK
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Microsoft: Blick in die Zukunft - Aktienanalyse
Als erster der großen Tech-Konzerne hat diese Woche Microsoft (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) Zahlen vorgelegt, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.
Der Software-Riese aus Redmond habe im ersten Quartal - bei Microsoft gehe das Geschäftsjahr von Anfang Juli bis Ende Juni - den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12% auf 37,2 Mrd. US-Dollar gesteigert. Gleichzeitig habe sich der Nettogewinn um fast ein Drittel auf 13,9 Mrd. US-Dollar erhöht. Dies entspreche einem Gewinn pro Aktie für das abgelaufene Quartal von 1,82 US-Dollar. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn habe Microsoft die Schätzungen der Analysten deutlich übertroffen.
Mit einem Umsatzwachstum von 48% habe die Cloud-Computing-Plattform Azure besonders positiv hervorgestochen. Mit Azure stelle Microsoft Unternehmen und Entwicklern eine flexible Cloud-Infrastruktur zur Verfügung, die den Betrieb einer eigenen IT-Infrastruktur überflüssig machen solle. Mit 21% Umsatz sei der Bereich "Office 365 Commercial" gewachsen. Insgesamt würden weltweit 43,5 Mio. Abonnenten die Office-365-Anwendungen nutzen. Ebenfalls positiv sei die Entwicklung bei LinkedIn. Ähnlich wie der Office-Bereich habe auch das soziale Karrierenetzwerk von dem pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit profitiert.
Etwas enttäuschend sei der Ausblick des Softwarekonzerns ausgefallen. Microsoft habe bekannt gegeben, dass für das zweite Quartal des Finanzjahres ein Umsatz zwischen 39,5 und 40,4 Mrd. US-Dollar erwartet werde, was leicht unter der Konsensschätzung der Analysten von 40,5 Mrd. US-Dollar liege.
Lange Zeit sei der Verkauf von Windows- und Office-Lizenzen eines der Hauptgeschäftsfelder von Microsoft gewesen - dies habe sich in den letzten Jahren geändert. Inzwischen erwirtschafte das Unternehmen einen großen Teil seines Umsatzes mit der Cloud-Infrastruktur-Plattform Azure. In den nächsten Jahren werde sich der Trend zu Cloud-Plattformen weiter verstärken. Denn immer mehr Unternehmen würden auf teure Rechenzentren verzichten und lieber die Dienste von Cloud-Plattformen in Anspruch nehmen. Aktuell sei Mircosofts Azure-Plattform die Nummer zwei hinter AWS von Amazon.
Nicht nur bei Software, sondern auch im Hardware-Bereich sehe Microsoft Potenzial. Eines der spannendsten Projekte sei hier sicherlich die HoloLens. Hierbei handle es sich um eine sogenannte Mixed-Reality-Brille, die dem Benutzer erlaube, eine virtuelle Darstellung in die reale Umgebung zu projizieren und umgekehrt. Die HoloLens sei als professionelles Werkzeug gedacht und solle in erster Linie in der Industrie angewendet werden. So könne sie z.B. Servicetechniker bei komplizierten Reparaturen unterstützen oder mit holografischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen, Mitarbeiter anzulernen. Mit der HoloLens will Microsoft zu einem führenden Anbieter von AR/VR-Anwendungen aufsteigen, so die Analysten der DZ BANK. (Veröffentlicht am 30.10.2020)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Microsoft-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
175,08 EUR +0,52% (02.11.2020, 09:21)
Xetra-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
174,70 EUR +0,88% (02.11.2020, 09:09)
NASDAQ-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
202,47 USD -1,10% (30.10.2020, 21:00)
ISIN Microsoft-Aktie:
US5949181045
WKN Microsoft-Aktie:
870747
Ticker-Symbol Microsoft-Aktie:
MSF
NASDAQ-Symbol Microsoft-Aktie:
MSFT
Kurzprofil Microsoft Corp.:
Die Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) ist der weltgrößte Softwarehersteller. Die Microsoft Corp. ist mit seinem Vorzeigeprodukt Windows der führende Hersteller von PC-Betriebssystemen.
Inzwischen ist Microsoft Corp. auch Hardware-Hersteller von Produkten wie der Spielkonsole XBOX oder dem Tablet Surface. Durch die Übernahme der Handy-Sparte von Nokia ist Microsoft Corp. zudem zu einem der führenden Smartphone-Hersteller der Welt aufgestiegen.
Hauptsitz der Microsoft Corp. ist Redmond, Washington, USA. (02.11.2020/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Als erster der großen Tech-Konzerne hat diese Woche Microsoft (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) Zahlen vorgelegt, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.
Der Software-Riese aus Redmond habe im ersten Quartal - bei Microsoft gehe das Geschäftsjahr von Anfang Juli bis Ende Juni - den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12% auf 37,2 Mrd. US-Dollar gesteigert. Gleichzeitig habe sich der Nettogewinn um fast ein Drittel auf 13,9 Mrd. US-Dollar erhöht. Dies entspreche einem Gewinn pro Aktie für das abgelaufene Quartal von 1,82 US-Dollar. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn habe Microsoft die Schätzungen der Analysten deutlich übertroffen.
Mit einem Umsatzwachstum von 48% habe die Cloud-Computing-Plattform Azure besonders positiv hervorgestochen. Mit Azure stelle Microsoft Unternehmen und Entwicklern eine flexible Cloud-Infrastruktur zur Verfügung, die den Betrieb einer eigenen IT-Infrastruktur überflüssig machen solle. Mit 21% Umsatz sei der Bereich "Office 365 Commercial" gewachsen. Insgesamt würden weltweit 43,5 Mio. Abonnenten die Office-365-Anwendungen nutzen. Ebenfalls positiv sei die Entwicklung bei LinkedIn. Ähnlich wie der Office-Bereich habe auch das soziale Karrierenetzwerk von dem pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit profitiert.
Etwas enttäuschend sei der Ausblick des Softwarekonzerns ausgefallen. Microsoft habe bekannt gegeben, dass für das zweite Quartal des Finanzjahres ein Umsatz zwischen 39,5 und 40,4 Mrd. US-Dollar erwartet werde, was leicht unter der Konsensschätzung der Analysten von 40,5 Mrd. US-Dollar liege.
Lange Zeit sei der Verkauf von Windows- und Office-Lizenzen eines der Hauptgeschäftsfelder von Microsoft gewesen - dies habe sich in den letzten Jahren geändert. Inzwischen erwirtschafte das Unternehmen einen großen Teil seines Umsatzes mit der Cloud-Infrastruktur-Plattform Azure. In den nächsten Jahren werde sich der Trend zu Cloud-Plattformen weiter verstärken. Denn immer mehr Unternehmen würden auf teure Rechenzentren verzichten und lieber die Dienste von Cloud-Plattformen in Anspruch nehmen. Aktuell sei Mircosofts Azure-Plattform die Nummer zwei hinter AWS von Amazon.
Nicht nur bei Software, sondern auch im Hardware-Bereich sehe Microsoft Potenzial. Eines der spannendsten Projekte sei hier sicherlich die HoloLens. Hierbei handle es sich um eine sogenannte Mixed-Reality-Brille, die dem Benutzer erlaube, eine virtuelle Darstellung in die reale Umgebung zu projizieren und umgekehrt. Die HoloLens sei als professionelles Werkzeug gedacht und solle in erster Linie in der Industrie angewendet werden. So könne sie z.B. Servicetechniker bei komplizierten Reparaturen unterstützen oder mit holografischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen, Mitarbeiter anzulernen. Mit der HoloLens will Microsoft zu einem führenden Anbieter von AR/VR-Anwendungen aufsteigen, so die Analysten der DZ BANK. (Veröffentlicht am 30.10.2020)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Microsoft-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
175,08 EUR +0,52% (02.11.2020, 09:21)
174,70 EUR +0,88% (02.11.2020, 09:09)
NASDAQ-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
202,47 USD -1,10% (30.10.2020, 21:00)
ISIN Microsoft-Aktie:
US5949181045
WKN Microsoft-Aktie:
870747
Ticker-Symbol Microsoft-Aktie:
MSF
NASDAQ-Symbol Microsoft-Aktie:
MSFT
Kurzprofil Microsoft Corp.:
Die Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) ist der weltgrößte Softwarehersteller. Die Microsoft Corp. ist mit seinem Vorzeigeprodukt Windows der führende Hersteller von PC-Betriebssystemen.
Inzwischen ist Microsoft Corp. auch Hardware-Hersteller von Produkten wie der Spielkonsole XBOX oder dem Tablet Surface. Durch die Übernahme der Handy-Sparte von Nokia ist Microsoft Corp. zudem zu einem der führenden Smartphone-Hersteller der Welt aufgestiegen.
Hauptsitz der Microsoft Corp. ist Redmond, Washington, USA. (02.11.2020/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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