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Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold in Deutschland: Wer suchet, der findet!


20.06.22 16:22
ESG Edelmetall-Service

Rheinstetten (www.aktiencheck.de) - Deutschland verfügt nach den USA über die meisten Goldreserven weltweit: Zum Jahresende 2021 wies die Bundesbank etwa einen Bestand von 3.359 Tonnen des Edelmetalls aus, was einer Summe von über 173 Milliarden Euro entsprach, so die Experten der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG.

Der Großteil davon stamme allerdings nicht aus Deutschland, sondern aus Südamerika, Nordamerika, Afrika und Australien. "Das bedeutet jedoch nicht, dass es kein Vorkommen in deutschen Böden gibt. Wer weiß, wo sich das Gold befindet, kann es mit ein bisschen Aufwand sogar selbst sammeln", verrateDominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG.

Goldgewinnung früher und heute

Schon die Kelten und Römer hätten in Deutschland vor vielen Jahrhunderten Gold gesucht und gefunden. Im Mittelalter sei das begehrte Edelmetall beispielsweise in der Goldmine Eisenberg bei Korbach gefördert worden. Durch politische und wirtschaftliche Entwicklungen seien die meisten dieser Betriebe allerdings im 17. Jahrhundert geschlossen worden. Alternativ zur Untertage-Förderung hätten sich auch Flüsse in Deutschland als ergiebig erwiesen. Viele Bauern hätten beispielsweise zu wenig arbeitsreichen Zeiten Gold entlang des Rheins geschürft. "Heutzutage ist Gold ein Nebenprodukt bei der Sand- und Kiesgewinnung. So wird das Edelmetall heute mithilfe moderner Goldwaschrinnen und Zentrifugen von Sandpartikeln getrennt. Pro Jahr filtert die Anlage auf diese Weise einige Kilo Gold", erkläre Lochmann.

R(h)eines Gold

Wer sich selbst auf die Suche begebe, könne auch heute noch in deutschen Gegenden Gold finden. "So lässt sich das beliebte Edelmetall im Rhein vor allem zwischen Waldshut und Mainz, aber auch in Flüssen im Harz, Schwarzwald, Moselgebiet, Bayrischen Wald und sächsischen Erzgebirge gewinnen", wisse Lochmann. Um es zu erbeuten, würden Goldsucher an verschiedenen Ufern Sand in Waschpfannen filtern - eine mühselige und zeitintensive Arbeit. Wenn sie Glück hätten, würden kleine Goldpartikel in der Waschpfanne, sogenannte Goldflitter, bleiben. In der Regel ergebe eine Tonne Flussland einen Ertrag zwischen 0,01 und 0,05 Gramm Gold. Um ein Gramm zu gewinnen, bedürfe es über 50.000 Flitter. "Flussgold zu sammeln stellt somit eher ein Hobby dar und eignet sich nicht wirklich für den kommerziellen Abbau. Aufgrund der geringen Mengen ist das seltene Rheingold jedoch sehr beliebt und wird unter anderem für hochwertigen Schmuck wie Eheringe, aber auch für Gedenkmedaillen der Fundgebiete verwendet. Je nach Fluss weist es einen Feingehalt von über 22 Karat und demnach eine Reinheit von mindestens 916 auf", verrate Lochmann abschließend. (20.06.2022/ac/a/m)




 
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