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Do, 2. Februar 2023, 10:00 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank: Zinserhöhungen in der Eurozone treiben Erträge in die Höhe - Aktienanalyse


30.11.22 11:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Bankenkonzerns Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.

Die beiden größten börsennotierten Banken Deutschlands würden für das Gesamtjahr 2022 voraussichtlich Gewinne im Umfang wie seit mehreren Jahren nicht mehr erzielen. Zinserhöhungen in der Eurozone hätten die Erträge in die Höhe getrieben und Restrukturierungsmaßnahmen die Kosten gesenkt. Der Ausblick für das kommende Jahr bleibe verhalten optimistisch.

Die Commerzbank habe einen Nettogewinn von mehr als einer Milliarde Euro für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt, ein Ergebnis, das die Bank seit 2015 nicht mehr erreicht habe, wie Daten von S&P Global Market Intelligence zeigen würden. Die Deutsche Bank habe sich selbst kein Gewinnziel gesetzt, doch Analysten-Schätzungen würden einen Nettogewinn der Bank von rund 3,7 Milliarden Euro nahe legen. Das wäre der beste Jahresgewinn seit 2011.

Die Ertrags- und Gewinnprognosen für beide Banken seien im Laufe des Jahres angehoben worden, was die Fortschritte bei den laufenden strategischen Überarbeitungen und den Rückenwind durch die Zentralbankpolitik widerspiegle. Auch Analysten hätten sich positiv überrascht gezeigt.

Angesichts des schwierigen makroökonomischen und Marktumfelds sei die Eigenkapitalrendite der Deutschen Bank von acht Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 "keine kleine Leistung", so Morgan Stanley-Analystin Magdalena Stoklosa. Das Ergebnis habe dem Ziel entsprochen, das die Deutsche Bank auch für das Gesamtjahr ausgegeben habe. Die Analysten von Berenberg hätten die bisherige Transformation der Deutschen Bank als "beeindruckend" bezeichnet. Firdaus Ibrahim, Analyst bei CFRA Research, habe gesagt, dass beide Banken dank ihrer Bemühungen um Kostensenkungen gute Fortschritte bei der Restrukturierung gemacht hätten.

Sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank hätten in den letzten fünf Quartalen ihre operativen Erträge über den operativen Aufwendungen halten können. Die Deutsche Bank sei jedoch bei der Kostensenkung erfolgreicher als die Commerzbank gewesen, da die Schere zwischen Kosten und Erträgen in diesem Zeitraum größer gewesen sei. Allerdings sei die Sanierung der Commerzbank noch nicht abgeschlossen.

Deutsche Bank und Commerzbank henätt im auslaufenden Jahr ein Zeichen gesetzt. Die Sanierung bei beiden Geldhäusern sei deutlich besser als gedacht verlaufen. Dabei habe auch die Zinswende geholfen, die sich 2023 weiter fortsetzen sollte.

Beide Aktien seien mit einem 2023er KGV von 6 etwas günstiger bewertet als die Peergroup. Im kommenden Jahr dürften die Ausschüttungspläne der Institute im Mittelpunkt stehen. Beide würden in den kommenden Jahren Milliarden an die Aktionäre zurückgeben wollen.

Ein Risikofaktor sei die heraufziehende Rezession. Mutige Anleger können dennoch mit einer kleinen Position auf weitere Kursgewinne setzen, so Fabian Strebin von "Der Aktionär". (Analyse vom 30.11.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

Aktien der Commerzbank befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,214 EUR -0,29% (30.11.2022, 10:56)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,236 EUR +0,25% (30.11.2022, 10:42)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,58 USD +0,38% (29.11.2022)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an - vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (30.11.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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