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So, 25. Juli 2021, 10:50 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank-Aktie: Wird es jetzt einstellig? Aktienanalyse


28.09.16 07:20
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.

Im Mai 2007 sei die Welt bei der Deutschen Bank noch in Ordnung gewesen: Der Aktienkurs habe bei 102,74 Euro sein Allzeithoch erreicht und für die Aktionäre habe es keinen Grund gegeben, am Kurs von Deutschlands größter Bank zu zweifeln. Dann sei die Finanzkrise gekommen und seitdem werde die Götterdämmerung für das Flaggschiff der deutschen Finanzwirtschaft zu einer Dauerveranstaltung.

In diesen Tagen gehe es bei dem Drama wieder einmal um die Frage, ob die Bank Staatshilfe brauche oder nicht. Während die Verzweiflung auf der Vorstandsetage wachse, könnte der Aktienkurs in den nächsten Tagen unter die Marke von 10 Euro fallen. Für viele leidgeprüfte Anteilseigner sei das schon längst kein Trauerspiel mehr, sondern eine blanke Horrorvorstellung, die sich nur zu schnell in Realität verwandeln könne.

Gestern habe die Aktie in Frankfurt einen satten Kursrutsch von 7,54 Prozent verbucht. Vorstandschef John Cryan habe betont, Bundeskanzlerin Angela Merkel "zu keinem Zeitpunkt" um Hilfe im Hypothekenstreit mit den US-Behörden gebeten zu haben. Das schließe auch finanzielle Hilfe ein. Die US-Behörden würden von der Deutschen Bank insgesamt 14 Milliarden Dollar als Strafe für dubiose Hypothekengeschäfte fordern. Die Summe übersteige die finanziellen Reserven der Bank. Sollte keine Staatshilfe erfolgen, müsse der Vorstand in diesem trostlosen Umfeld eine Kapitalerhöhung durchführen. Die Bundesregierung lasse derzeit noch keine gesteigerte Bereitschaft erkennen, der Bank aus der Patsche zu helfen. Ob das so bleiben könne, sei aus Sicht der Experten allerdings fraglich.

Für hartgesottene Anleger biete sich auch jetzt noch eine Short-Spekulation an. Gelinge dem Vorstand um John Cryan doch ein kurzfristiger Befreiungsschlag (Staatshilfe, Strafrabatt), dürfte der Kurs (vorerst) schnell anziehen. Heute im frühen Handel habe die Deutsche Bank-Aktie nach einem positiven Start wieder schwächer tendiert.

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben wie zuletzt weiter ohne Position. (Ausgabe 149 vom 27.09.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,55 EUR 0,00% (27.09.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,62 EUR +0,91% (27.09.2016, 20:53)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
11,8865 USD +0,31% (27.09.2016, 20:39)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Produkte und Leistungen im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking, Privatkundengeschäft, Transaction Banking und in der Vermögensverwaltung an. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen, die Öffentliche Hand, institutionelle Anleger, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatkunden. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (28.09.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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