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Fr, 27. Mai 2022, 16:49 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank: Cerberus verkauft großen Teil der Beteiligung - Weitere Verkäufe nicht ausgeschlossen - Aktienanalyse


11.01.22 09:06
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank seien stark ins neue Jahr gestartet und hätten in der vergangenen Woche deutlich zugelegt. Gestern sei allerdings dann der Abverkauf gekommen, der vor allem bei der Commerzbank zu fast fünf Prozent Minus geführt habe. Hinter den Kursverlusten stecke der Großinvestor Cerberus, der sich von einigen Aktien getrennt habe.

Cerberus sei eine Investmentfirma aus den USA, die nicht direkt als Aktivist auftrete, aber dennoch Einfluss auf die Entwicklung der Beteiligungen nehme. Seit 2017 sei man bei den beiden größten deutschen Instituten engagiert gewesen. Cerberus habe an der Commerzbank fünf Prozent der Aktien gehalten, bei der Deutschen Bank seien es zuletzt noch rund drei Prozent gewesen. Nun würden die Amerikaner offenbar Kasse machen.

Insgesamt könnten laut der Medienberichte durch den Verkauf der Papiere 450 Millionen Euro erlöst werden. Cerberus habe rund 21 Millionen Aktien der Deutschen Bank sowie 25,3 Millionen Aktien der Commerzbank verkauft. Das entspreche knapp einem Drittel des Deutsche Bank-Anteils sowie etwa 40 Prozent des Engagements bei der Commerzbank. Allerdings dürfte Cerberus damit nicht den Einstiegspreis Investments herausbekommen. Denn damals habe die Commerzbank-Aktie bei 10,82 Euro und die der Deutschen Bank bei 15,46 Euro notiert.

Gegenüber dem "Handelsblatt" habe ein Insider gesagt, der Finanzinvestor wolle mit dem Aktienkauf einen Teil der Kursgewinne der vergangenen Tage und Monate mitnehmen. Die Commerzbank-Aktie habe allein seit Jahresbeginn mehr als 15 Prozent zugelegt. "Es ist konsequent, die Position jetzt zu reduzieren und das Preisniveau mitzunehmen - auch wenn es unter dem Einstandskurs ist", habe der Insider gesagt.

Weitere Verkäufe seien nicht ausgeschlossen, denn der beauftragten Bank Morgan Stanley zufolge lege sich Cerberus nur auf eine Frist von 45 Tagen fest, in denen man keine weiteren Aktienpakete beider Banken auf den Markt werfen wolle, berichte Reuters. Normal seien Haltefristen von mindestens drei Monaten. Die Verkäufe der Aktienpakete sei eine Portfoliobereinigung, weil Minderheitsbeteiligungen an Banken eigentlich nicht zum Portfolio von Cerberus passten, habe der Insider dem "Handelsblatt" gesagt.

In den kommenden Wochen dürfte es also volatil bleiben bei den beiden Banktiteln. Das ändere aber nichts daran, dass "Der Aktionär" für 2022 positiv gestimmt sei, was die Aktien betreffe.

Investierte bleiben daher dabei, so Fabian Strebin von "Der Aktionär" zur Commerzbank-Aktie. (Analyse vom 11.01.2022)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/genannt werden, befinden sich im AKTIONÄR Depot und im Hebel-Depot 2022 von DER AKTIONÄR

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,50 EUR -0,66% (11.01.2022, 09:04)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,697 EUR -2,14% (10.01.2022, 17:42)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 30.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Commerzbank mit knapp 48.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,2 Milliarden Euro. (11.01.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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