China: Ein Balanceakt
17.04.26 09:51
Oberbank
Linz (www.aktiencheck.de) - Die chinesische Wirtschaft wächst derzeit um rund 5,0%, während die Investitionen lediglich um 1,7% zulegen und die realen Einzelhandelsumsätze nahezu stagnieren, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Damit bleibe das Wachstum stark von der externen Nachfrage und damit von der Exportentwicklung abhängig. Der anhaltend schwache Immobiliensektor und die sehr geringe Inflationsdynamik würden die Inlandsnachfrage dämpfen, was den Exportkanal als Wachstumstreiber noch wichtiger mache. Um die Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden, dürfte die Regierung weiterhin darauf bedacht sein, eine zu starke Aufwertung des CNY zu verhindern. Auf der anderen Seite wolle man den Renminbi gegenüber dem USD weiterhin leicht aufwerten lassen, um international politischen Druck gegen die hohen chinesischen Exporte etwas abzumildern.
Im März dürfte Peking den CNY dann auch leicht gestützt haben, um eine Abwertung zu verhindern. Zudem begrenze der ausgeprägte Zinsabstand zu den USA - mit deutlich höheren US-Renditen - die Wahrscheinlichkeit einer kräftigen CNY-Aufwertung, da Kapitalzuflüsse in den Renminbi verhalten bleiben würden. Insgesamt spreche vieles dafür, dass die Behörden den CNY gegenüber dem USD nur schrittweise und kontrolliert aufwerten lassen würden. (17.04.2026/ac/a/m)
Damit bleibe das Wachstum stark von der externen Nachfrage und damit von der Exportentwicklung abhängig. Der anhaltend schwache Immobiliensektor und die sehr geringe Inflationsdynamik würden die Inlandsnachfrage dämpfen, was den Exportkanal als Wachstumstreiber noch wichtiger mache. Um die Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden, dürfte die Regierung weiterhin darauf bedacht sein, eine zu starke Aufwertung des CNY zu verhindern. Auf der anderen Seite wolle man den Renminbi gegenüber dem USD weiterhin leicht aufwerten lassen, um international politischen Druck gegen die hohen chinesischen Exporte etwas abzumildern.
Im März dürfte Peking den CNY dann auch leicht gestützt haben, um eine Abwertung zu verhindern. Zudem begrenze der ausgeprägte Zinsabstand zu den USA - mit deutlich höheren US-Renditen - die Wahrscheinlichkeit einer kräftigen CNY-Aufwertung, da Kapitalzuflüsse in den Renminbi verhalten bleiben würden. Insgesamt spreche vieles dafür, dass die Behörden den CNY gegenüber dem USD nur schrittweise und kontrolliert aufwerten lassen würden. (17.04.2026/ac/a/m)
