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So, 25. Juli 2021, 10:49 Uhr

BASF

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF: Anhebung der Ergebnis-Prognose für das Gesamtjahr - Neues Kursziel - Aktienanalyse


10.06.21 15:51
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - BASF-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Chemiekonzerns BASF SE (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) weiterhin zu kaufen.

Der Umsatz sei in Q1 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um EUR 2,6 Mrd. auf EUR 19,4 Mrd. geklettert. Damit seien die Markterwartungen von im Schnitt EUR 17,4 Mrd. klar übertroffen worden. Das EBIT vor Sondereinflüssen habe um 42% auf EUR 2,3 Mrd. gesteigert werden können. Profitiert habe BASF im Auftaktquartal von gestiegenen Preisen und Mengen vor allem bei Basischemikalien und Zwischenprodukten. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn habe sich fast auf EUR 1,7 Mrd. verdoppelt und die Erwartungen von im Schnitt EUR 1,5 Mrd. ebenfalls übertroffen.

Ausblick: Angesichts des robusten bisherigen Geschäftsverlaufs, der gestiegenen Rohstoffpreise und der günstigen konjunkturellen Aussichten habe BASF seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) werde nunmehr zwischen EUR 5,0 und 5,8 Mrd. und der Umsatz zwischen EUR 68 und 71 Mrd. erwartet. Bislang seien Ziel-Bandbreiten von EUR 4,1 bis 5,0 Mrd. für das bereinigte EBIT und EUR 61 bis 64 Mrd. für den Umsatz kommuniziert worden. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital solle 9,2% bis 11,0% statt 8,0% bis 9,2% betragen. Die CO2-Emissionen sollten bei 20,5 bis 21,5 Mio. Tonnen stabilisiert werden.

Breite Produktpalette: Das Produktportfolio sei in sechs Geschäftssegmente gegliedert: Chemicals mit einem Umsatzanteil von 14% im Jahr 2020, Materials (18%), Industrial Solutions (13%), Surface Technologies (28%), Nutrition & Care (10%) und Agricultural Solutions (13%). Aus den unterschiedlichsten Bereichen würden rund 90.000 Kunden beliefert. Die breite Aufstellung ermögliche es, Schwächen in einzelnen Bereichen besser abfedern zu können.

Verbundstrategie: BASF mache sich die Verbundstrategie zunutze, bei der Produktionsanlagen und ihre Energieversorgung zwecks Effizienzsteigerung intelligent miteinander vernetzt würden. Beispielsweise werde die Abwärme eines Betriebs einem anderen als Energie zur Verfügung gestellt oder Nebenprodukte an anderer Stelle als Einsatzstoff genutzt. Der Verbundstandort in Ludwigshafen sei das größte zusammenhängend entwickelte Chemieareal der Welt.

Klimaneutralität bis 2050 angestrebt: Durch den Einsatz neuer Technologien, an deren Entwicklung sich BASF aktiv beteilige, solle der Verbrauch von fossilen Energieträgern durch elektrischen Strom aus erneuerbaren Quellen ersetzt werden. Mit einer breiten Skalierung dieser Technologien, zu denen etwa elektrisch betriebene Steamcracker und Wärmepumpen zählen würden, rechne das Management jedoch erst ab dem Jahr 2030. Bis dahin wolle BASF die Menge emittierter Treibhausgase im Vergleich zum Jahr 2018 bereits um 25% senken. Zur Erreichung dieses Ziels, welches vor allem durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse für bestehende Produktionsanlagen erreicht werden solle, rechne der Konzern mit einem Investitionsvolumen von bis zu EUR 4 Mrd. Um den gleichzeitig stark steigenden Strombedarf abdecken zu können, strebe BASF außerdem Investitionen in Produktionsanlagen für erneuerbare Energien für den Eigenbedarf an. Zuletzt habe BASF mit dem Energieversorger RWE die Kooperation zur Errichtung eines zusätzlichen Offshore-Windparks mit einer Kapazität von 2 Gigawatt verkündet, mit dem sich allein am Standort Ludwigshafen 2,8 Mio. Tonnen CO2 einsparen lassen würden.

BASF als breit aufgestelltes Chemieunternehmen mit vielen Abnehmern aus der Industrie könne sich den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie nicht entziehen. Eine zwischenzeitlich schwächere Nachfrage unter anderem aus der Automobilindustrie habe ihre Spuren im Ergebnis zum Geschäftsjahr 2020 hinterlassen. Im aktuellen Jahr gehe es mit den Chemiepreisen und -Absätzen wieder kräftig aufwärts, was sich auch im angehobenen Ausblick manifestiert habe.

Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, sieht BASF mit seiner umfassenden Produktpalette gut aufgestellt, um von der breiten globalen Konjunkturerholung entsprechend profitieren zu können und bestätigt seine "Kauf"-Empfehlung. Das ermittelte Kursziel von EUR 81,70 (zuvor: EUR 84,00) basiere auf einem Multiple-Ansatz und die geschätzten Zahlen auf Konsensus-Schätzungen. Die Bewertung der BASF-Aktie entspreche in puncto Kurs/Gewinn-Verhältnis für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 jener der Peer Group. (Analyse vom 10.06.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity

Börsenplätze BASF-Aktie:

XETRA-Aktienkurs BASF-Aktie:
67,67 EUR +0,33% (10.06.2021, 15:24)

Tradegate-Aktienkurs BASF-Aktie:
67,80 EUR +0,33% (10.06.2021, 15:37)

ISIN BASF-Aktie:
DE000BASF111

WKN BASF-Aktie:
BASF11

Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BAS

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BFFAF

Kurzprofil BASF SE:

BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Das Unternehmen verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 110.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg ihrer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Sein Portfolio hat BASF in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2020 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden Euro. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com. (10.06.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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