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So, 25. Juli 2021, 10:45 Uhr

Anheuser-Busch

WKN: A2ASUV / ISIN: BE0974293251

Anheuser-Busch InBev: Durst nach mehr - Aktienanalyse


11.06.21 15:25
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Anheuser-Busch InBev-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Manuel Schleifer, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Brauereikonzerns Anheuser-Busch InBev N.V. (ABInBev) (ISIN: BE0974293251, WKN: A2ASUV, Ticker-Symbol: 1NBA, Euronext Brüssel-Symbol: ABI, NASDAQ OTC-Symbol: BUDFF).

Nachdem die Aktie der Brauereigruppe zum Jahresauftakt aufgrund der Coronalage sowohl hinter dem breiten Aktienmarkt, als auch hinter dem Sektor für defensiven Konsum zurückgeblieben sei, habe ABI im zweiten Quartal zur Aufholjagd angesetzt. In Anbetracht einer fortschreitenden Durchimpfung der Bevölkerung und der damit einhergehenden abnehmenden Infektionsdynamik in den für ABI wichtigen westlichen Industrieländern, habe die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität die Aktie zuletzt einen wahren Höhenflug hinlegen lassen. Wie aus dem jüngst vorgelegten Zahlenwerk hervorgehe, basiere die Kursentwicklung jedoch nicht nur auf Zukunftsfantasien.

Anheuser-Busch InBev habe nämlich einen soliden Start ins Jahr 2021 vermeldet und in den meisten Schlüsselmärkten Marktanteilsgewinne vorweisen können. Der Konzern habe ein Umsatzwachstum in der Höhe von 17,2% verbucht, das sich aus einem Volumenwachstum von 13,3% und einem Wachstum des Umsatzes pro Hektoliter von 3,7% zusammensetze. Die Analystenerwartungen seien damit deutlich übertroffen worden. Der Konsens sei von einem organischen Umsatz- und Volumenwachstum von 8,7% bzw. 7,3% ausgegangen.

Verglichen mit dem Niveau vor der Pandemie im ersten Quartal 2019, habe ABI ein Volumenwachstum von 2,8% erzielt, was im Kontext der COVID-19-bedingten Auswirkungen, wie zum Beispiel Einschränkungen in Europa und einem ein monatigen Verkaufsverbot für Alkohol in Südafrika, durchaus als beachtlich einzustufen sei. Das solide Umsatzwachstum habe zu einem EBITDA-Anstieg von 14,2% geführt. In einem Umfeld, dass von Wechselkurseffekten und Gegenwind bei Rohstoffpreisen geprägt sei, würden sich der gute Markenmix und die anhaltende Kostendisziplin bezahlt machen.

Im Konzern werde erwartet, dass das normalisierte EBITDA im Gesamtjahr zwischen 8% und 12% wachse, und dass das Umsatzwachstum durch eine gesunde Kombination aus Volumen und Preis sogar über dem EBITDA-Wachstum liegen werde. Dies decke sich weitgehend mit dem Analystenkonsens.

ABI habe weiters bekannt gegeben, dass Michel Doukeris zum Nachfolger von Carlos Brito als Chief Executive Officer mit Wirkung zum 1. Juli 2021 gewählt worden sei. Brito werde nach 15 Jahren als CEO und 32 Jahren im Unternehmen zurücktreten.

Das Basiszenario für ABI stehe und falle mit der Kontrolle über die globale Pandemie. In der vorangegangenen Analyse zu Anheuser-Busch InBev habe der Analyst die Talsohle im Hinblick auf die Entwicklung rund um die Fallzahlen erreicht gesehen. Die hohen Impfraten, die niedrigen Inzidenzwerte und das Reopening der Wirtschaft, welche nun auch am alten Kontinent stattfinde, würden seine Sicht bestätigen. Auch der Übergang zur wärmeren Jahreszeit habe sein Übriges dazu beigetragen. Ein Restrisiko etwaiger künftiger Fluchtmutationen könne natürlich nicht ausgeschlossen werden und der Analyst hüte sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen das gänzliche Ende der Pandemie zu prognostizieren. Trotzdem würden ihm die Rahmenbedingungen optimistisch stimmen. ABI habe durch die jüngsten Kursanstiege der aus damaliger Sicht zugegeben ambitioniertes Kursziel von 65,00 bereits nach drei Monaten fast erreichen können.

Die favorable Ausgangslage, gepaart mit den erfreulichen fundamentalen Entwicklungen veranlasst Manuel Schleifer von der Raiffeisen Bank International AG jedoch nicht nur dazu seine "Kauf"-Empfehlung beizubehalten, sondern auch das Kursziel an die Gegebenheiten anzupassen und auf EUR 74,00 zu erhöhen. Dieses ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, basierend auf KGV, EV/EBITDA- und EV/EBIT-Multiples für das Jahr 2021 und 2022. (Analyse vom 11.06.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity.

Börsenplätze Anheuser-Busch InBev-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Anheuser-Busch InBev-Aktie:
64,48 EUR -0,09% (11.06.2021, 14:21)

Tradegate-Aktienkurs Anheuser-Busch InBev-Aktie:
64,47 EUR -0,28% (11.06.2021, 14:45)

ISIN Anheuser-Busch InBev-Aktie:
BE0974293251

WKN Anheuser-Busch InBev-Aktie:
A2ASUV

Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
1NBA

Euronext - Brüssels Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
ABI

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
BUDFF

Kurzprofil Anheuser-Busch InBev N.V.:

Eine der weltgrößten Brauereien mit Hauptsitz in Leuven, Belgien, Anheuser-Busch InBev N.V. (ISIN: BE0974293251, WKN: A2ASUV, Ticker-Symbol: 1NBA, EN Brüssels: ABI, Nasdaq OTC-Symbol: BUDFF), hat in ihrem Produktportfolio über 200 Marken wie z.B. Budweiser, Beck's, Stella Artois, Hoegaarden, Leffe, Jupiler, Diebels, Hasseröder, Franziskaner Hefe-Weissbier, Löwenbräu und Spaten. Die Produktionsstätten befinden sich in Europa, Asien-Pazifik, Nordamerika und Lateinamerika. Anfang Juni 2013 erwarb Anheuser-Busch InBev auch die mexikanische Grupo Modelo, Inhaber der globalen Corona-Marke. (11.06.2021/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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