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Fr, 17. April 2026, 6:38 Uhr

Aktien: RWE stoppt US-Offshore-Windprojekt - Mitsubishi, Ørsted und Shell stoppen Großprojekte


28.08.25 10:24
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der durch die politische Unsicherheit induzierte Ausverkauf beim CAC40 (insbesondere französische Bankaktien standen in dieser Woche unter Druck) hat sich zur Wochenmitte etwas entschärft, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

In den USA hätten die Investoren an der Wall Street gestern fieberhaft auf die Ergebnisse des Chip-Riesen NVIDIA gewartet und sich daher vorab nicht so richtig aus der Deckung getraut. Die NVIDIA-Zahlen seien eigentlich hervorragend gewesen, nur der China-Ausblick belaste.

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RWE nehme bislang doch noch keine Abschreibungen auf sein US-amerikanisches Offshore-Windprojekt vor. Via dem Projekt Community Offshore Wind (in Zusammenarbeit mit dem britischen Netzbetreiber National Grid) sollte ursprünglich Windkraftstrom vor der Nordostküste der USA für Kunden im Bundesstaat New York produziert werden. Das Projekt (Größenordnung EUR 800 Mio.) liege jetzt laut RWE-Vorstandschef Markus Krebber "auf Eis (…) wir warten auf die nächste Regierung". Präsident Trump sei bekanntlich ein großer Gegner von Offshore-Windenergie.

Neben RWE ziehe sich auch Mitsubishi aus drei großen Off-shore-Windkraftprojekten zurück. Mitsubishi nehme Abstand von der Installation über 1,76GW auf hoher See in Japan. Als Gründe für den Rückzug würden eine anhaltende Inflation, angespannte Lieferketten, Kostensteigerungen und schwankende Zinssätze genannt.

Mitsubishi befinde sich hier in guter Gesellschaft. Schon im vergangenen Jahr habe sich der dänische Konzern Ørsted von der japanischen Offshore-Windkraft verabschiedet. Auch der Ölriese Shell habe erst kürzlich sein japanisches Offshore-Team reduziert. (28.08.2025/ac/a/m)





 
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