vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste
WKN: 520470 / ISIN: DE0005204705vwd halten
17.08.09 17:05
GSC Research
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Klaus Kränzle, Analyst von GSC Research, stuft die vwd-Aktie unverändert mit "halten" ein.
Die vwd group habe am 13. August die Zahlen für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2009 gemeldet. Demnach habe vwd den Konzernumsatz um 10,7 Prozent auf 39,6 (Vj. 35,7) Mio. Euro gesteigert. Der Umsatzzuwachs von 3,9 Mio. Euro resultiere nach Schätzungen der Analysten mit circa 2,3 Mio. Euro aus Übernahmen und ungefähr 1,6 Mio. Euro aus organischem Wachstum.
Auf der Ergebnisseite hätten sich die konsolidierungsbedingt um ein Fünftel auf 15,7 (12,8) Mio. Euro angewachsenen Personalkosten bemerkbar gemacht. Die Materialkosten hätten hingegen im Einklang mit der Umsatzentwicklung um 10,5 Prozent auf 13,2 (12,0) Mio. Euro zugelegt.
Das operative Ergebnis (EBITDA) habe sich in Folge der skizzierten Effekte leicht um 6,8 Prozent auf 5,1 (5,5) Mio. Euro zurückgebildet. Die Analysten würden diese Kennziffer in Hinblick auf die operative Ertragskraft momentan für aussagekräftiger halten als das von ihnen sonst meist verwendete EBIT. Der Grund liege in Abschreibungen, die vwd auf die Vermögensgegenstände der neu erworbenen Unternehmen im Zusammenhang mit der sog. Kaufpreisallokation nach IFRS habe vornehmen müssen.
Das EBIT sei als Folge der auf 1,8 (1,1) Mio. Euro deutlich gestiegenen Abschreibungen um fast ein Viertel auf 3,3 (4,4) Mio. Euro gesunken. Der Halbjahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter habe sich um ein Fünftel auf 1,8 (2,3) Mio. Euro zurückgebildet, was ein Ergebnis von 7 (9) Cent je Aktie im Berichtszeitraum bedeutet habe.
Während der Umsatz voll und ganz den Erwartungen der Analysten entsprochen habe, hätten sich die Ergebniskennziffern eher am unteren Ende ihrer Schätzungen bewegt. In Anbetracht der Finanzkrise würden die Analysten die Zahlen dennoch als zufriedenstellend einstufen, da vwd selbst in der jetzigen ökonomischen Extremsituation deutlich schwarze Zahlen geschrieben habe und der überwiegende Teil des Ergebnisrückganges auf sinnvollen Aufwendungen für die Zukunft des Unternehmens basiere.
Während der Umsatz auf Halbjahresebene im vollen Umfang den Erwartungen der Analysten entsprochen habe, hätten sich die Ergebniskennziffern eher am unteren Ende ihrer Schätzungen bewegt. Angesichts der derzeitigen ökonomischen Ausnahmesituation habe der Zwischenbericht die Analysten dennoch zufrieden gestellt.
In Anlehnung an die Halbjahreszahlen hätten die Analysten ihre Schätzungen für 2009 auf der Umsatzebene unverändert gelassen. Eine nennenswerte Anpassung hätten sie lediglich bei den Personalkosten vorgenommen, die sie in Hinblick auf erworbenen Unternehmen etwas zu niedrig geschätzt hätten. Die Zahlen für 2010 hätten die Analysten in ähnlicher Art an den Basiseffekt aus 2009 angepasst, jedoch wegen der Auswirkungen der Finanzkrise z.B. auf die Werbebudgets im Fondsbereich auch auf der Umsatzebene einen Tick zurückgenommen.
Aus fundamentaler Sicht sei die vwd-Story für die Analysten weiterhin intakt. Das Unternehmen unterstreiche auch im derzeitigen Börsenumfeld seine Fähigkeit, deutlich schwarze Zahlen schreiben zu können und durch ein breites Produktportfolio die schwache Entwicklung im Bereich der Werbeausgaben für Fonds an anderer Stelle auszugleichen.
Insgesamt ist die vwd-Aktie trotz eines KGVs von 21,2 für 2009 und 15,4 für 2010 nach Berechnungen der Analysten von GSC Research derzeit adäquat bewertetet und repräsentiert eine stabile Halteposition. Auf Sicht von zwölf Monaten sehe man das Kursziel unverändert bei 4,00 EUR. (Analyse vom 17.08.2009) (17.08.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die vwd group habe am 13. August die Zahlen für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2009 gemeldet. Demnach habe vwd den Konzernumsatz um 10,7 Prozent auf 39,6 (Vj. 35,7) Mio. Euro gesteigert. Der Umsatzzuwachs von 3,9 Mio. Euro resultiere nach Schätzungen der Analysten mit circa 2,3 Mio. Euro aus Übernahmen und ungefähr 1,6 Mio. Euro aus organischem Wachstum.
Auf der Ergebnisseite hätten sich die konsolidierungsbedingt um ein Fünftel auf 15,7 (12,8) Mio. Euro angewachsenen Personalkosten bemerkbar gemacht. Die Materialkosten hätten hingegen im Einklang mit der Umsatzentwicklung um 10,5 Prozent auf 13,2 (12,0) Mio. Euro zugelegt.
Das operative Ergebnis (EBITDA) habe sich in Folge der skizzierten Effekte leicht um 6,8 Prozent auf 5,1 (5,5) Mio. Euro zurückgebildet. Die Analysten würden diese Kennziffer in Hinblick auf die operative Ertragskraft momentan für aussagekräftiger halten als das von ihnen sonst meist verwendete EBIT. Der Grund liege in Abschreibungen, die vwd auf die Vermögensgegenstände der neu erworbenen Unternehmen im Zusammenhang mit der sog. Kaufpreisallokation nach IFRS habe vornehmen müssen.
Das EBIT sei als Folge der auf 1,8 (1,1) Mio. Euro deutlich gestiegenen Abschreibungen um fast ein Viertel auf 3,3 (4,4) Mio. Euro gesunken. Der Halbjahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter habe sich um ein Fünftel auf 1,8 (2,3) Mio. Euro zurückgebildet, was ein Ergebnis von 7 (9) Cent je Aktie im Berichtszeitraum bedeutet habe.
Während der Umsatz auf Halbjahresebene im vollen Umfang den Erwartungen der Analysten entsprochen habe, hätten sich die Ergebniskennziffern eher am unteren Ende ihrer Schätzungen bewegt. Angesichts der derzeitigen ökonomischen Ausnahmesituation habe der Zwischenbericht die Analysten dennoch zufrieden gestellt.
In Anlehnung an die Halbjahreszahlen hätten die Analysten ihre Schätzungen für 2009 auf der Umsatzebene unverändert gelassen. Eine nennenswerte Anpassung hätten sie lediglich bei den Personalkosten vorgenommen, die sie in Hinblick auf erworbenen Unternehmen etwas zu niedrig geschätzt hätten. Die Zahlen für 2010 hätten die Analysten in ähnlicher Art an den Basiseffekt aus 2009 angepasst, jedoch wegen der Auswirkungen der Finanzkrise z.B. auf die Werbebudgets im Fondsbereich auch auf der Umsatzebene einen Tick zurückgenommen.
Aus fundamentaler Sicht sei die vwd-Story für die Analysten weiterhin intakt. Das Unternehmen unterstreiche auch im derzeitigen Börsenumfeld seine Fähigkeit, deutlich schwarze Zahlen schreiben zu können und durch ein breites Produktportfolio die schwache Entwicklung im Bereich der Werbeausgaben für Fonds an anderer Stelle auszugleichen.
Insgesamt ist die vwd-Aktie trotz eines KGVs von 21,2 für 2009 und 15,4 für 2010 nach Berechnungen der Analysten von GSC Research derzeit adäquat bewertetet und repräsentiert eine stabile Halteposition. Auf Sicht von zwölf Monaten sehe man das Kursziel unverändert bei 4,00 EUR. (Analyse vom 17.08.2009) (17.08.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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