realTech zu teuer
19.03.01 00:00
Platow Brief
Wie kostenintensive Repositionierung des SAP-Systemhauses realTech (WKN 700890) geht auch im laufenden Jahr weiter und lässt erst für 2002 auf eine deutliche Besserung der Margen hoffen, berichtet das Researchteam vom Platow Brief.
Wie CFO Daniele Di Croce im Platow-Gespräch bestätigt habe, werde das EBIT in 2001 nochmals zurückgehen und mit 1,36 Mio. Euro bei einem Umsatzziel von 61,8 Mio. Euro gerade einmal 2,2% betragen (zum IPO Anfang 1999 seien bereits für das Jahr 2000 über 25% geplant gewesen). Immerhin rechne realTech beim Jahresüberschuss dank positivem Finanzergebnis und deutlich verringerter Steuerquote diesmal mit einem kleinen Plus.
Ab 2002 würden die Walldorfer dann an vergangene Zeiten anknüpfen und die EBIT-Marge „rasch auf 15 bis 20% steigern“ wollen, habe Di Croce erklärt. Statt IT-Body-Leasing würden hochwertige Services mit eigenen Technologieentwicklungen rund um mySAP.com helfen sollen, die Tagessätze pro IT-Consultant nach sechs Jahren Stillstand nun in kurzer Zeit um 50% zu erhöhen. Die Produktivität pro Mitarbeiter solle dabei von derzeit im Wettbewerbsvergleich unterdurchschnittlichen 88 000 Euro auf marktübliche 150 000 Euro katapultiert werden. Bei der Mitarbeiterzahl werde im laufenden Jahr eine Erhöhung von 514 auf ca. 700 angestrebt.
realTech befinde sich in einer längeren Turn-around-Phase. Zwar habe das Unternehmen über Jahre ein beachtliches Umsatzwachstum vorgelegt, der Nachweis der Profitabilität in größerer Unternehmensdimension stehe aber noch aus. Die Planungen würden den Analysten trotz der guten Position im SAP-Umfeld überaus ambitioniert erscheinen. Mit einem 01er KUV von knapp unter 2 und einem geschätzten 02er KGV von rd. 28 sei die Aktie im Peer Group-Vergleich zu teuer. Der Wert werde sich kaum positiv vom IT-Service-Index abkoppeln können. Es werde daher dazu geraten, etwaige Kurssteigerungen zu Gewinnmitnahmen zu nutzen.
Wie CFO Daniele Di Croce im Platow-Gespräch bestätigt habe, werde das EBIT in 2001 nochmals zurückgehen und mit 1,36 Mio. Euro bei einem Umsatzziel von 61,8 Mio. Euro gerade einmal 2,2% betragen (zum IPO Anfang 1999 seien bereits für das Jahr 2000 über 25% geplant gewesen). Immerhin rechne realTech beim Jahresüberschuss dank positivem Finanzergebnis und deutlich verringerter Steuerquote diesmal mit einem kleinen Plus.
Ab 2002 würden die Walldorfer dann an vergangene Zeiten anknüpfen und die EBIT-Marge „rasch auf 15 bis 20% steigern“ wollen, habe Di Croce erklärt. Statt IT-Body-Leasing würden hochwertige Services mit eigenen Technologieentwicklungen rund um mySAP.com helfen sollen, die Tagessätze pro IT-Consultant nach sechs Jahren Stillstand nun in kurzer Zeit um 50% zu erhöhen. Die Produktivität pro Mitarbeiter solle dabei von derzeit im Wettbewerbsvergleich unterdurchschnittlichen 88 000 Euro auf marktübliche 150 000 Euro katapultiert werden. Bei der Mitarbeiterzahl werde im laufenden Jahr eine Erhöhung von 514 auf ca. 700 angestrebt.
realTech befinde sich in einer längeren Turn-around-Phase. Zwar habe das Unternehmen über Jahre ein beachtliches Umsatzwachstum vorgelegt, der Nachweis der Profitabilität in größerer Unternehmensdimension stehe aber noch aus. Die Planungen würden den Analysten trotz der guten Position im SAP-Umfeld überaus ambitioniert erscheinen. Mit einem 01er KUV von knapp unter 2 und einem geschätzten 02er KGV von rd. 28 sei die Aktie im Peer Group-Vergleich zu teuer. Der Wert werde sich kaum positiv vom IT-Service-Index abkoppeln können. Es werde daher dazu geraten, etwaige Kurssteigerungen zu Gewinnmitnahmen zu nutzen.
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