init Marketoutperformer
03.05.02 14:10
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital bewerten die Aktie der init AG (WKN 575980) mit Marketoutperformer.
Die Umsatzerlöse hätten bisher im Rahmen der Erwartungen gelegen. Vor allem das USA Geschäft habe die bisher geäußerten Erwartungen der Analysten erfüllt und sogar leicht übertroffen. Ingesamt hätten die Umsätze des Unternehmens im vergangenen Jahr um 36% gesteigert werden können.
Der bisherige Hauptabsatzmarkt für init-Produkte sei Deutschland. Die Analysten gingen davon aus, dass Deutschland auch in Zukunft ein wichtiger Markt für init bleiben werde. Jedoch schätze man das Marktpotenzial in Nordamerika wegen einer von den Analysten unterstellten höheren gesamtvolkswirtschaftlichen Wachstumsrate, des Nachholbedarfs im Bereich ÖPNV und der speziell auf diesen Markt zugeschnittenen init-Produkte deutlich dynamischer ein. Zudem seien hier, aufgrund des bisher niedrigen Umsatzanteils, Basiseffekte zu erwarten.
Im übrigen Europa erwarte man ebenfalls ein überproportionales Wachstum, da hier der Liberalisierungsprozess im ÖPNV weiter fortgeschritten sei als in der Bundesrepublik (z.B. in Großbritannien, Skandinavien).
Da im Segment "Mobile Telematik- und Zahlungssysteme" erfahrungsgemäß sehr hohe Stückzahlen für den sofortigen Einsatz geordert würden (allein in Oldenburg würden ca. 100 Fahrzeuge mit Bordrechnern ausgestattet), würden sich stärkere Zuwachsraten als im Geschäftsbereich Telematiksoftware und Services ergeben.
Die Bruttomarge habe im Jahr 2001 gegenüber 2000 nennenswert von 27,90% auf nunmehr 37,63% gesteigert werden können, während das Betriebsergebnis auf 3,997 Mio. Euro zugelegt habe. Nach Steuern seien 1,982 Mio. Euro verblieben, was einer Nettomarge von 6,37% entspreche.
Durch den Börsengang habe sich die Bilanzstruktur des Unternehmens entscheidend verbessert. Die Eigenkapitalquote habe zum 31.12.2001 bei 58,51% im Vergleich zu 14,55% im Jahr zuvor gelegen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten seien gegenüber dem Vorjahr um 14,61% zurückgeführt worden, wobei die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sogar um 36,19% abgenommen hätten. Grundsätzlich habe eine Rückführung der Verbindlichkeiten zwar negative Auswirkungen auf das Working Capital und auf den Cash Flow, init nutze aber die Rückführung der Verbindlichkeiten, um von ihren Lieferanten bessere Konditionen eingeräumt zu bekommen (Skonto).
Auf der Aktivseite der Bilanz würden die stark gestiegenen liquiden Mittel ins Gewicht fallen. Init habe zum 31.12.2001 über 6,45 Mio. Euro an liquiden Mitteln verfügt, eine Summe, die die Analysten zur Expansion des operativen Geschäfts für ausreichend erachten würden. Die Gesellschaft nutze diesen Betrag als strategische Reserve. In Zukunft sollen Working Capital Bedürfnisse und Investitionen aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet werden.
Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg der Aktiva in der Bilanz stelle die Position "Selbsterstellte Software" dar. Dies seien die gemäß SFAS 86 aktivierten Aufwendungen für Software-Entwicklungskosten für die Produkte PLANit, JANET, PARAnet und TOUCHmobil. init habe den erheblichen Anstieg dieser Position (+61,25%) zum Anlass genommen, in der Zukunft bei der Aktivierung selbsterstellter Software einen äußerst konservativen Ansatz zu verfolgen.
Die Ermessensspielräume, die SFAS 86 einräume, sollen genutzt werden, um im Jahre 2002 gegenüber dem ursprünglichen Ansatz ca. 1 Mio. Euro weniger zu aktivieren und unmittelbar als Aufwand zu betrachten. Das führe zwar einerseits buchhalterisch zu höheren Kosten und einem geringeren EBIT, reduziere aber mittelfristig die Abschreibungen bzw. das Risiko eines negativen Werthaltigkeitstests. Der Vorgang als solches sei nicht zahlungswirksam und sollte bereits ab 2003 zu einem höheren Nettoergebnis beitragen.
Die Entwicklung des Cash Flow sei bisher unter den ursprünglichen Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Während die Investitionen 2001 mit 4,68 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, sei der operative Cash Flow geringer als vormals erwartet gewesen. Der Grund hierfür sei die angesprochene Rückführung von Verbindlichkeiten gewesen, aber auch ein Anstieg der Vorräte, speziell bei den unfertigen Leistungen, den die Analysten in direktem Zusammenhang mit dem gestiegenen Auftragsvolumen sähen. Hier werde es darauf ankommen, einen Anstieg der Vorräte unterproportional zu den wachsenden Umsätzen zu halten.
Das Discounted Cash Flow Verfahren ergebe einen fairen Wert je Aktie der Init AG von 8,67 Euro oder eine potenzielle Marktkapitalisierung von 86,7 Mio. Euro. Die Analysten von Consors Capital gehen davon aus, dass sich die Gesellschaft auch in Zukunft weitere Großaufträge sichern kann; diese haben sie aber aus Sicherheitsgründen nicht in ihre Planungen eingestellt. Sollten weitere Großaufträge aus den USA, Europa oder Deutschland eingehen, so erwarte man deutliche Skaleneffekte mit Auswirkungen auf Erträge und Cash-Flows. Der faire Wert der Aktie stelle also eine Momentaufnahme dar und CCB erwarte, dass die Aktie der Init AG mittelfristig noch über weiteres Kurspotenzial verfüge.
Die Analysten von Consors Capital stufen die init-Aktie daher weiterhin mit "kaufen" (Marketoutperformer) ein.
Die Umsatzerlöse hätten bisher im Rahmen der Erwartungen gelegen. Vor allem das USA Geschäft habe die bisher geäußerten Erwartungen der Analysten erfüllt und sogar leicht übertroffen. Ingesamt hätten die Umsätze des Unternehmens im vergangenen Jahr um 36% gesteigert werden können.
Der bisherige Hauptabsatzmarkt für init-Produkte sei Deutschland. Die Analysten gingen davon aus, dass Deutschland auch in Zukunft ein wichtiger Markt für init bleiben werde. Jedoch schätze man das Marktpotenzial in Nordamerika wegen einer von den Analysten unterstellten höheren gesamtvolkswirtschaftlichen Wachstumsrate, des Nachholbedarfs im Bereich ÖPNV und der speziell auf diesen Markt zugeschnittenen init-Produkte deutlich dynamischer ein. Zudem seien hier, aufgrund des bisher niedrigen Umsatzanteils, Basiseffekte zu erwarten.
Im übrigen Europa erwarte man ebenfalls ein überproportionales Wachstum, da hier der Liberalisierungsprozess im ÖPNV weiter fortgeschritten sei als in der Bundesrepublik (z.B. in Großbritannien, Skandinavien).
Da im Segment "Mobile Telematik- und Zahlungssysteme" erfahrungsgemäß sehr hohe Stückzahlen für den sofortigen Einsatz geordert würden (allein in Oldenburg würden ca. 100 Fahrzeuge mit Bordrechnern ausgestattet), würden sich stärkere Zuwachsraten als im Geschäftsbereich Telematiksoftware und Services ergeben.
Die Bruttomarge habe im Jahr 2001 gegenüber 2000 nennenswert von 27,90% auf nunmehr 37,63% gesteigert werden können, während das Betriebsergebnis auf 3,997 Mio. Euro zugelegt habe. Nach Steuern seien 1,982 Mio. Euro verblieben, was einer Nettomarge von 6,37% entspreche.
Auf der Aktivseite der Bilanz würden die stark gestiegenen liquiden Mittel ins Gewicht fallen. Init habe zum 31.12.2001 über 6,45 Mio. Euro an liquiden Mitteln verfügt, eine Summe, die die Analysten zur Expansion des operativen Geschäfts für ausreichend erachten würden. Die Gesellschaft nutze diesen Betrag als strategische Reserve. In Zukunft sollen Working Capital Bedürfnisse und Investitionen aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet werden.
Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg der Aktiva in der Bilanz stelle die Position "Selbsterstellte Software" dar. Dies seien die gemäß SFAS 86 aktivierten Aufwendungen für Software-Entwicklungskosten für die Produkte PLANit, JANET, PARAnet und TOUCHmobil. init habe den erheblichen Anstieg dieser Position (+61,25%) zum Anlass genommen, in der Zukunft bei der Aktivierung selbsterstellter Software einen äußerst konservativen Ansatz zu verfolgen.
Die Ermessensspielräume, die SFAS 86 einräume, sollen genutzt werden, um im Jahre 2002 gegenüber dem ursprünglichen Ansatz ca. 1 Mio. Euro weniger zu aktivieren und unmittelbar als Aufwand zu betrachten. Das führe zwar einerseits buchhalterisch zu höheren Kosten und einem geringeren EBIT, reduziere aber mittelfristig die Abschreibungen bzw. das Risiko eines negativen Werthaltigkeitstests. Der Vorgang als solches sei nicht zahlungswirksam und sollte bereits ab 2003 zu einem höheren Nettoergebnis beitragen.
Die Entwicklung des Cash Flow sei bisher unter den ursprünglichen Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Während die Investitionen 2001 mit 4,68 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, sei der operative Cash Flow geringer als vormals erwartet gewesen. Der Grund hierfür sei die angesprochene Rückführung von Verbindlichkeiten gewesen, aber auch ein Anstieg der Vorräte, speziell bei den unfertigen Leistungen, den die Analysten in direktem Zusammenhang mit dem gestiegenen Auftragsvolumen sähen. Hier werde es darauf ankommen, einen Anstieg der Vorräte unterproportional zu den wachsenden Umsätzen zu halten.
Das Discounted Cash Flow Verfahren ergebe einen fairen Wert je Aktie der Init AG von 8,67 Euro oder eine potenzielle Marktkapitalisierung von 86,7 Mio. Euro. Die Analysten von Consors Capital gehen davon aus, dass sich die Gesellschaft auch in Zukunft weitere Großaufträge sichern kann; diese haben sie aber aus Sicherheitsgründen nicht in ihre Planungen eingestellt. Sollten weitere Großaufträge aus den USA, Europa oder Deutschland eingehen, so erwarte man deutliche Skaleneffekte mit Auswirkungen auf Erträge und Cash-Flows. Der faire Wert der Aktie stelle also eine Momentaufnahme dar und CCB erwarte, dass die Aktie der Init AG mittelfristig noch über weiteres Kurspotenzial verfüge.
Die Analysten von Consors Capital stufen die init-Aktie daher weiterhin mit "kaufen" (Marketoutperformer) ein.
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