e-m-s new media kaufen
14.12.05 13:36
FIRST FOCUS-Indep. Research
Die Experten von FIRST FOCUS-Independent Research empfehlen die Aktie von e-m-s new media weiterhin zu kaufen.
Die Bilanz der ersten 9 Monate sei relativ ernüchternd. Vor allem das 3. Quartal habe einen Verlust von 0,9 Mio. Euro gebracht. In Summe heiße das, der Umsatz sei von 13,7 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro geschrumpft. Der Konzernüberschuss sei von 2,0 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro gefallen. Die Gründe für diesen Rückgang seien leicht gefunden. So seien geringere Erträge im Lizenzhandel erzielt und höhere Abschreibungen aufgrund des Rekord-Investitionsvolumens von fast zehn Millionen Euro getätigt worden. Die höheren Zinszahlungen für das deutlich erweiterte Kreditvolumen und Steuerzahlungen auf die Gewinne von Tochtergesellschaften, die keinen steuerlichen Verlustvortrag hätten, hätten das Übrige getan. Nicht zu vergessen seien auch die höheren Werbeaufwände für Kinofilme, die erst in den folgenden Quartalen Erlöse erzielen würden.
Die e-m-s new media AG zähle sicher derzeit zu den interessantesten Medienaktien in Deutschland. Durch die starken Investitionen ins Filmvermögen, und hier vor allem in höherwertige B-Movies, von rund 10 Mio. Euro in den letzten Quartalen und den daraus resultierenden Aufwendungen, sei das Unternehmen im 3. Quartal in die Verlustzone geraten. Diese höherwertigen Filme sollten durch die Veröffentlichung im Kino zusätzlich das profitable DVD-Geschäft stimulieren. Durch die Kinoveröffentlichung könnten die DVD-Filme jedoch erst später in den Handel gelangen und diese Phase müsse das Unternehmen zwischenfinanzieren.
Genau in dieser Umbruchsphase befinde sich die e-m-s gerade. Man rechne daher auch im 4. Quartal noch mit keiner starken Belebung des Geschäftes, denn volumenstarke Filme wie Jackie Chan's "New Police Story" oder "11:14" mit der zweifachen Oscar-Gewinnerin Hillary Swank und Patrick Swayze würden erst im ersten Quartal 2006 für nennenswerte Einnahmen sorgen. Man gehe daher für das Gesamtjahr 2005 von einem leicht sinkenden Umsatz und einer schwarzen "Null" im Ergebnis aus. Für 2006 und 2007 sehe man aber eine starke Belebung der Umsätze und auch deutlich positive Zahlen. Eine Wachstums- und Ertragskomponente könnte in Zukunft auch der Verkauf von TV-Lizenzen werden.
In Summe sehen die Experten von FIRST FOCUS-Independent Research die e-m-s new media AG trotz kurzfristigen Umsatz- und Ergebnisbelastungen auf sehr gutem Weg und belassen ihr Rating für die Aktie bei "kaufen". Durch den Einbruch im 2. Halbjahr 2005 errechne sich in ihrer DCF-Bewertung jedoch nur mehr ein 12-Monatskursziel von 2,20 Euro.
Die Bilanz der ersten 9 Monate sei relativ ernüchternd. Vor allem das 3. Quartal habe einen Verlust von 0,9 Mio. Euro gebracht. In Summe heiße das, der Umsatz sei von 13,7 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro geschrumpft. Der Konzernüberschuss sei von 2,0 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro gefallen. Die Gründe für diesen Rückgang seien leicht gefunden. So seien geringere Erträge im Lizenzhandel erzielt und höhere Abschreibungen aufgrund des Rekord-Investitionsvolumens von fast zehn Millionen Euro getätigt worden. Die höheren Zinszahlungen für das deutlich erweiterte Kreditvolumen und Steuerzahlungen auf die Gewinne von Tochtergesellschaften, die keinen steuerlichen Verlustvortrag hätten, hätten das Übrige getan. Nicht zu vergessen seien auch die höheren Werbeaufwände für Kinofilme, die erst in den folgenden Quartalen Erlöse erzielen würden.
Genau in dieser Umbruchsphase befinde sich die e-m-s gerade. Man rechne daher auch im 4. Quartal noch mit keiner starken Belebung des Geschäftes, denn volumenstarke Filme wie Jackie Chan's "New Police Story" oder "11:14" mit der zweifachen Oscar-Gewinnerin Hillary Swank und Patrick Swayze würden erst im ersten Quartal 2006 für nennenswerte Einnahmen sorgen. Man gehe daher für das Gesamtjahr 2005 von einem leicht sinkenden Umsatz und einer schwarzen "Null" im Ergebnis aus. Für 2006 und 2007 sehe man aber eine starke Belebung der Umsätze und auch deutlich positive Zahlen. Eine Wachstums- und Ertragskomponente könnte in Zukunft auch der Verkauf von TV-Lizenzen werden.
In Summe sehen die Experten von FIRST FOCUS-Independent Research die e-m-s new media AG trotz kurzfristigen Umsatz- und Ergebnisbelastungen auf sehr gutem Weg und belassen ihr Rating für die Aktie bei "kaufen". Durch den Einbruch im 2. Halbjahr 2005 errechne sich in ihrer DCF-Bewertung jedoch nur mehr ein 12-Monatskursziel von 2,20 Euro.
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