adesso unter der Lupe
25.05.09 09:54
Geldanlage-Report
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Aktie von adesso unter die Lupe.
Das britische Unternehmen Imagination Technologies setze Standards im Digitalen Rundfunk und könnte zu einem der Gewinner der nächsten Jahre werden.
Zugegeben, adesso sei kein Pennystock im eigentlichen Sinne. Die Aktie notiere nur deshalb unter einem Euro, weil die Dortmunder durch die Übernahme der vorher bereits börsennotierten BOV quasi durch die Hintertür den Gang an die Börse vollzogen hätten und BOV entsprechend niedrig notiert gewesen sei.
Die von Uniprofessor Volker Gruhn 1999 als Zwei-Mann-Unternehmen gegründeten IT-Spezialisten würden IT-Systeme integrieren, komplettieren und betreuen. Neben dem Know-How liege das Erfolgsgeheimnis in der Spezialisierung auf die Versicherungs- und Finanzbranche sowie in der Größe des Unternehmens.
Vor allem Aufträge in der Größenordnung eins bis fünf Millionen Euro würden angenommen und so die Lücke zwischen den ganz kleinen Anbietern und den wenigen Branchengrößen geschlossen. Wobei adesso durch mehrere Zusammenschlüsse inzwischen selbst eine ordentliche Größe erreicht habe. Selbst im Wirtschaftskrisenjahr 2009 werde ein Umsatz in der Größenordnung 68 bis 70 Millionen Euro angestrebt, der damit leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen solle.
15 der 25 größten Versicherungen in Deutschland seien aktive Kunden von adesso, genauso drei der fünf größten Rückversicherer weltweit. Auch im relativ neuen Kernsegment Banken würden bereits sieben der Top-10-Banken in Deutschland mit adesso-Produkten arbeiten.
2008 habe man mit einem Rekordergebnis abgeschlossen und sogar die eigenen bereits angehobenen Gewinnprognosen übertroffen. 2009 werde sich die Krise auch im Zahlenwerk von adesso niederschlagen. Weil die hochspezialisierten und qualifizierten Mitarbeiter weniger stark ausgelastet werden könnten, dürfte die operative Marge laut aktueller Analystenschätzungen drastisch von 12,1 auf nur noch 6,2 Prozent fallen.
Das dürfte aber trotzdem für einen Nettogewinn jenseits der Zwei-Millionen-Euro-Marke reichen. Auch die Zinsen aus dem hohen Cashbestand kämen adesso zugute. Noch wichtiger: Der Cashbestand sorge für eine solide Bilanz und könne in der jetzigen Marktflaute für günstige Übernahmen von in Bedrängnis geratenen Konkurrenten eingesetzt werden.
Die Nettoliquidität habe Ende 2008 bei 18,7 Millionen Euro oder knapp 0,40 Euro je Aktie gelegen. Damit sei fast die Hälfte des aktuellen Kurses durch den Cashbestand abgedeckt. Interessant: Durch eine Reduzierung des Grundkapitals komme es zu einer Zusammenlegung von Aktien. Aus sieben Aktien werde eine, der Kurs versiebenfache sich entsprechend. Damit dürften auch mehr institutionelle Anleger auf das Papier aufmerksam werden.
Am Freitag habe das Unternehmen Zahlen fürs erste Quartal 2009 vorgelegt.
Man soll nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" auf die Reaktion der Aktie von adesso am Montag achten. (Analyse vom 23.05.2009) (25.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das britische Unternehmen Imagination Technologies setze Standards im Digitalen Rundfunk und könnte zu einem der Gewinner der nächsten Jahre werden.
Zugegeben, adesso sei kein Pennystock im eigentlichen Sinne. Die Aktie notiere nur deshalb unter einem Euro, weil die Dortmunder durch die Übernahme der vorher bereits börsennotierten BOV quasi durch die Hintertür den Gang an die Börse vollzogen hätten und BOV entsprechend niedrig notiert gewesen sei.
Die von Uniprofessor Volker Gruhn 1999 als Zwei-Mann-Unternehmen gegründeten IT-Spezialisten würden IT-Systeme integrieren, komplettieren und betreuen. Neben dem Know-How liege das Erfolgsgeheimnis in der Spezialisierung auf die Versicherungs- und Finanzbranche sowie in der Größe des Unternehmens.
Vor allem Aufträge in der Größenordnung eins bis fünf Millionen Euro würden angenommen und so die Lücke zwischen den ganz kleinen Anbietern und den wenigen Branchengrößen geschlossen. Wobei adesso durch mehrere Zusammenschlüsse inzwischen selbst eine ordentliche Größe erreicht habe. Selbst im Wirtschaftskrisenjahr 2009 werde ein Umsatz in der Größenordnung 68 bis 70 Millionen Euro angestrebt, der damit leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen solle.
2008 habe man mit einem Rekordergebnis abgeschlossen und sogar die eigenen bereits angehobenen Gewinnprognosen übertroffen. 2009 werde sich die Krise auch im Zahlenwerk von adesso niederschlagen. Weil die hochspezialisierten und qualifizierten Mitarbeiter weniger stark ausgelastet werden könnten, dürfte die operative Marge laut aktueller Analystenschätzungen drastisch von 12,1 auf nur noch 6,2 Prozent fallen.
Das dürfte aber trotzdem für einen Nettogewinn jenseits der Zwei-Millionen-Euro-Marke reichen. Auch die Zinsen aus dem hohen Cashbestand kämen adesso zugute. Noch wichtiger: Der Cashbestand sorge für eine solide Bilanz und könne in der jetzigen Marktflaute für günstige Übernahmen von in Bedrängnis geratenen Konkurrenten eingesetzt werden.
Die Nettoliquidität habe Ende 2008 bei 18,7 Millionen Euro oder knapp 0,40 Euro je Aktie gelegen. Damit sei fast die Hälfte des aktuellen Kurses durch den Cashbestand abgedeckt. Interessant: Durch eine Reduzierung des Grundkapitals komme es zu einer Zusammenlegung von Aktien. Aus sieben Aktien werde eine, der Kurs versiebenfache sich entsprechend. Damit dürften auch mehr institutionelle Anleger auf das Papier aufmerksam werden.
Am Freitag habe das Unternehmen Zahlen fürs erste Quartal 2009 vorgelegt.
Man soll nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" auf die Reaktion der Aktie von adesso am Montag achten. (Analyse vom 23.05.2009) (25.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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