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Fr, 17. April 2026, 21:10 Uhr

Walmart Inc

WKN: 860853 / ISIN: US9311421039

Wal-Mart untergewichten


21.02.03 17:24
Berliner Volksbank

Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen die Aktie von Wal-Mart (WKN 860853) unterzugewichten.

Wal-Mart könne die Konsenserwartungen ein weiteres Mal übertreffen. Der Einzelhändler melde einen Ergebnisanstieg um 16% gegenüber dem Vorjahresquartal auf 0,57 US-Dollar. Die Schätzungen im Vorfeld hätten bei 0,56 US-Dollar und damit noch über der vom Management zurückgenommenen "Guidance" von 0,53-0,55 US-Dollar gelegen. Der vergleichbare Umsatz im 4. Quartal 2002 habe jedoch um lediglich 2,7% gesteigert werden können, während für das Gesamtjahr 2002 ein vergleichbarer Umsatzanstieg um 5,1% gemeldet worden sei.

Wichtiger als die Zahlen für das abgelaufene 4. Quartal 2002 und Gesamtjahr 2002 seien jedoch die Aussichten von Wal-Mart für die nächsten Monate. Wal-Mart gehe weiterhin von einem Anstieg der vergleichbaren Umsätze von 2%-4% aus. Das Unternehmen rechne jedoch lediglich mit einem EpS von 0,40-0,42 US-Dollar für das laufende Quartal (Konsensschätzung: 0,42 US-Dollar).

Wal-Mart gehöre zwar durchaus zu den Profiteuren der durch die Kriegs- und Terrorangst verursachten Hamsterkäufe der amerikanischen Verbraucher. Das gerade beendete lange "PresidentsDay" - Wochenende sei jedoch in weiten Teilen der Ostküste ein Totalausfall gewesen, bedingt durch die Schneestürme. Dies sei im laufenden Quartal nur schwer kompensierbar.

Mit einer stärkeren Hinwendung zu Bekleidungsartikeln möchte Wal-Mart sein Sortiment weiter verbreitern. Damit reagiere das Management auf teilweise negative Kommentare von Marktbeobachtern, die fürchten würden, eine stärkere Hinwendung zum Verkauf von Nahrungsmitteln bringe die Margen unter Druck. Wegen der immensen Einkaufsmacht Wal-Mart´s bestehe hier durchaus eine Chance Fuß zu fassen. Wal-Mart müsse in den nächsten Monaten zunehmend den Fokus auf eine weitere Margenverbesserung lenken. Ergebnisverbesserungen alleine durch die Eröffnung neuer Filialen seien durch die konjunkturelle Lage enge Grenzen gesetzt.

Wal-Mart könne zumindest bezüglich des Ergebnisses pro Aktie die Erwartungen übertreffen. Im Hinblick auf die ambitionierte fundamentale Bewertung mit einem KGV von 24 und einem EV/EBITDA von über 12 sähen die Analysten derzeit wenig Fantasie für die Aktie. Auch wenn Wal-Mart ein Profiteur der voranschreitenden Konsolidierung der Einzelhandelsbranche sei, erachte man ein Investment in diesen Dow-Wert als verfrüht.

Daher empfehlen die Analysten der Berliner Volksbank die Wal-Mart-Aktie unterzugewichten.





 
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