Vestas Wind im Visier der Baissiers
03.06.11 12:34
Geldbrief
Vaduz (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Geldbrief" empfehlen die Aktie von Vestas Wind Systems zu kaufen.
Nach einem unerwartet hohen Verlust für das 1. Quartal 2011 sei der Titel des Windanlagenbauers ins Visier der Baissiers geraten. Auch der berühmte Hedgefonds-Manager und Short-Seller Jim Chanos habe den Kurs in den Keller geschickt. Für Antizykliker sei nun die Chance gekommen, bei Vestas Wind eine erste Position aufzubauen.
Derzeit leide der Markt für Windanlagen unter enormen Überkapazitäten. Inzwischen seien chinesische Unternehmen wie Goldwind und Sinovel (ISIN CNE100000YW9 / WKN A1H611) mit Marktanteilen von jeweils gut 10% in die Spitzengruppe der Anbieter aufgestiegen, was für Preisdruck sorge. Dazu komme die prekäre Haushaltslage der öffentlichen Auftraggeber in wichtigen Absatzmärkten (USA, Spanien). Die Nachfrage nach Windenergie sei 2010 insgesamt um 7% zurück gegangen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4 Mrd. Euro sei die Aktie so preiswert wie seit 2006 nicht mehr.
Die Energiewende hin zu alternativen Energien nach dem Unglück in Japan spiele Vestas in die Karten. Es sei nicht verwunderlich, dass der Konzern seinen Ausblick hinsichtlich des Umsatzes bestätigt habe. So erwarte man für 2011 7 Mrd. Euro.
Bereits im 2. Quartal hätten sich die Auftragsbücher wieder deutlich gefüllt. Aus den USA, Brasilien, Indien und der Türkei seien Bestellungen über rund 400 Megawatt Windleistung gekommen. Dies sollte auf dem jetzigen Kursniveau Übernahmespekulationen entfachen. Die Marktkapitalisierung von Vestas liege mittlerweile bei 4 Mrd. Euro und Analysten sähen für die Aktie auf dem aktuellen Niveau einen Bewertungsabschlag von über 20% im Vergleich zu den Aktien der Wettbewerber. Auf kurze Sicht sei eine Kurserholung überfällig, wenn es zu einem Short-Squeeze komme, da sich die Leerverkäufer eindecken müssten.
Die Experten vom "Geldbrief" empfehlen die Aktie von Vestas Wind Systems zu kaufen und sehen das Kursziel bei 26 Euro. Ein Stoppkurs werde bei 17,40 Euro empfohlen (Ausgabe 11 vom 03.06.2011) (03.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nach einem unerwartet hohen Verlust für das 1. Quartal 2011 sei der Titel des Windanlagenbauers ins Visier der Baissiers geraten. Auch der berühmte Hedgefonds-Manager und Short-Seller Jim Chanos habe den Kurs in den Keller geschickt. Für Antizykliker sei nun die Chance gekommen, bei Vestas Wind eine erste Position aufzubauen.
Derzeit leide der Markt für Windanlagen unter enormen Überkapazitäten. Inzwischen seien chinesische Unternehmen wie Goldwind und Sinovel (ISIN CNE100000YW9 / WKN A1H611) mit Marktanteilen von jeweils gut 10% in die Spitzengruppe der Anbieter aufgestiegen, was für Preisdruck sorge. Dazu komme die prekäre Haushaltslage der öffentlichen Auftraggeber in wichtigen Absatzmärkten (USA, Spanien). Die Nachfrage nach Windenergie sei 2010 insgesamt um 7% zurück gegangen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4 Mrd. Euro sei die Aktie so preiswert wie seit 2006 nicht mehr.
Bereits im 2. Quartal hätten sich die Auftragsbücher wieder deutlich gefüllt. Aus den USA, Brasilien, Indien und der Türkei seien Bestellungen über rund 400 Megawatt Windleistung gekommen. Dies sollte auf dem jetzigen Kursniveau Übernahmespekulationen entfachen. Die Marktkapitalisierung von Vestas liege mittlerweile bei 4 Mrd. Euro und Analysten sähen für die Aktie auf dem aktuellen Niveau einen Bewertungsabschlag von über 20% im Vergleich zu den Aktien der Wettbewerber. Auf kurze Sicht sei eine Kurserholung überfällig, wenn es zu einem Short-Squeeze komme, da sich die Leerverkäufer eindecken müssten.
Die Experten vom "Geldbrief" empfehlen die Aktie von Vestas Wind Systems zu kaufen und sehen das Kursziel bei 26 Euro. Ein Stoppkurs werde bei 17,40 Euro empfohlen (Ausgabe 11 vom 03.06.2011) (03.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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