Veba Outperformer
30.04.99 00:00
SGZ-Bank
Die Analysten der SGZ-Bank sehen bei der Veba-Aktie (WKN 761 440)
mittel- bis langfristig deutliches Nachholpotential und habe den Wert daher von "Marketperformer" auf "Outperformer" hinaufgestuft. Nach vier Rekordjahren hintereinander sei das Geschäftsjahr 1998 nicht sehr erfolgreich für den Veba-Konzern verlaufen. Die Ursachen für den Ergebnisrückgang lägen im wesentlichen beim defizitär operierenden Wafer-Hersteller MEMC, der den Konzern mit einem Vorsteuerverlust von 700 Mio. DM belastet habe sowie in der sich im Aufbau befindlichen Telekommunikation. Für beide Bereiche habe die Konzernleitung bei der Ergebnisvorlage drastische Strukturmaßnahmen angekündigt, so daß deren negativen Ergebnisbeiträge bald der Vergangenheit angehören sollten. Zudem habe sich das Umfeld für den Waferhersteller MEMC durch die Erholung in der Halbleiterindustrie wesentlich verbessert. Als einen wichtigen Schritt in diesem Zusammenhang werten die Analysten den Verkauf des Festnetzgeschäftes von Otelo gemeinsam mit RWE an Mannesmann Arcor. Mit dem Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt werde der Telekommunikationsbereich im Veba-Konzern schneller in der Lage sein, einen positiven Beitrag zu leisten. Zudem entwickle sich das Mobilfunkgeschäft gut und E-plus sollte bereits im Jahr 2000 die Gewinnschwelle überschreiten. Auch der Verkauf der Beteiligung an dem britischen Telekommunikationsunternehmen Cable & Wireless werde positiv gewertet.
Vorteilhaft werde sich auch das IPO des Logistik- und Distributionsunternehmens Stinnes AG, das für Ende Juni geplant sei, auswirken. Der Börsengang werde zusätzliche Finanzmittel generieren, die zur Verstärkung der Kernbereiche Mobilfunk und Elektrizität eingesetzt werden dürften. Betrachte man die Chemieaktivitäten, so sei die Fusion von Degussa und Hüls vor dem Hintergrund des Synergiepotentials dieser Verbindung sehr erfolgversprechend. Die Fusion stelle eine hervorragende Basis für internationales Wachstum in der Spezialchemie dar. Die Fokussierung auf die drei Kernbereiche Telekommunikation, Elektrizität und Spezialchemie mit Degussa-Hüls versetze Veba in eine schlagkräftige Position, um zukünftig in einem härter werdenden internationalen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu agieren. Mit einem KGV im Bereich vor 17 sei der Wert nach Ansicht der SGZ-Bank deutlich unterbewertet und stelle daher eine attraktive Investitionsmöglichkeit dar.
mittel- bis langfristig deutliches Nachholpotential und habe den Wert daher von "Marketperformer" auf "Outperformer" hinaufgestuft. Nach vier Rekordjahren hintereinander sei das Geschäftsjahr 1998 nicht sehr erfolgreich für den Veba-Konzern verlaufen. Die Ursachen für den Ergebnisrückgang lägen im wesentlichen beim defizitär operierenden Wafer-Hersteller MEMC, der den Konzern mit einem Vorsteuerverlust von 700 Mio. DM belastet habe sowie in der sich im Aufbau befindlichen Telekommunikation. Für beide Bereiche habe die Konzernleitung bei der Ergebnisvorlage drastische Strukturmaßnahmen angekündigt, so daß deren negativen Ergebnisbeiträge bald der Vergangenheit angehören sollten. Zudem habe sich das Umfeld für den Waferhersteller MEMC durch die Erholung in der Halbleiterindustrie wesentlich verbessert. Als einen wichtigen Schritt in diesem Zusammenhang werten die Analysten den Verkauf des Festnetzgeschäftes von Otelo gemeinsam mit RWE an Mannesmann Arcor. Mit dem Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt werde der Telekommunikationsbereich im Veba-Konzern schneller in der Lage sein, einen positiven Beitrag zu leisten. Zudem entwickle sich das Mobilfunkgeschäft gut und E-plus sollte bereits im Jahr 2000 die Gewinnschwelle überschreiten. Auch der Verkauf der Beteiligung an dem britischen Telekommunikationsunternehmen Cable & Wireless werde positiv gewertet.
Vorteilhaft werde sich auch das IPO des Logistik- und Distributionsunternehmens Stinnes AG, das für Ende Juni geplant sei, auswirken. Der Börsengang werde zusätzliche Finanzmittel generieren, die zur Verstärkung der Kernbereiche Mobilfunk und Elektrizität eingesetzt werden dürften. Betrachte man die Chemieaktivitäten, so sei die Fusion von Degussa und Hüls vor dem Hintergrund des Synergiepotentials dieser Verbindung sehr erfolgversprechend. Die Fusion stelle eine hervorragende Basis für internationales Wachstum in der Spezialchemie dar. Die Fokussierung auf die drei Kernbereiche Telekommunikation, Elektrizität und Spezialchemie mit Degussa-Hüls versetze Veba in eine schlagkräftige Position, um zukünftig in einem härter werdenden internationalen Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu agieren. Mit einem KGV im Bereich vor 17 sei der Wert nach Ansicht der SGZ-Bank deutlich unterbewertet und stelle daher eine attraktive Investitionsmöglichkeit dar.
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