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DE0005098503

WKN: 509850 / ISIN: DE0005098503

VCL Underperformer


19.06.01 17:21
Sal. Oppenheim

Die Börsenkenner von Sal. Oppenheim stufen die Aktie von VCL Film+Medien (WKN 509850) als Underperformer ein.

Die Unternehmensentwicklung werde derzeit von den Liquiditätsproblemen, ausgelöst vor allem durch den schwachen Lizenzhandel, negativ beeinträchtigt. Zudem würden Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Scanbox-Gruppe bestehen, die im laufenden Jahr rund 30% zum Umsatzes beitragen dürfte. Könne eine weitere Verschlechterung der Liquiditätslage verhindert werden, so sollte der Nettovermögenswert der Filmbibliothek – bereinigt um einen Abschlag im Falle eines Verkaufs – das Abwärtspotenzial des Titels begrenzen.

Im 1. Quartal 2000/01 sei der Umsatz von EUR 8,7 Mio. auf EUR 23,0 Mio gestiegen. Der Umsatzanstieg sei insbesondere auf die erstmalige Konsolidierung der Ende 2000 erworbenen Scanbox-Gruppe (EUR 11,2 Mio. Umsatz) zurückzuführen. Während das EBITDA von EUR 5,3 Mio. auf EUR 6,6 Mio. geklettert sei, sei der Überschuss wegen eines schwächeren Finanzergebnisses von EUR 1,2 Mio. auf EUR 0,5 Mio. gefallen. Die Zahlen für das 1. Quartal hätten kaum Überraschungen geborgen, hätten sie doch von einem robusten Geschäftsbereich Home Entertainment gezeugt, während der Lizenzhandel nur enttäuschende EUR 0,6 Mio. zum Umsatz beigetragen habe.

VCL habe seine Umsatzprognosen für das laufende Geschäftsjahr von EUR 182 Mio. auf EUR 151,8 Mio. zurückgeschraubt. Das EBIT-Ziel der Gesellschaft werde mit EUR 13 Mio., der Gewinn je Aktie mit EUR 0,22 veranschlagt. Das Umsatzziel scheine zwar realistisch, doch würde man die Prognose zum Ergebnis je Aktie für das laufende Geschäftsjahr von EUR 0,14 auf EUR -0,07 drosseln. Die Abweichung zu den VCL-Zahlen erkläre sich insbesondere durch die höheren Abschreibungen in der Home Entertainment-Sparte, da man mit einem geringeren Umsatzanteil bereits abgeschriebener Filme (z.B. Sixth Sense, American Pie) rechne, sowie durch einen höheren Zinsaufwand.

Die Finanzierung von zwei sich in Produktion befindlichen Woody Allen-Filmen sei über einen Bankkredit abgesichert worden. Ferner habe VCL ein Kostensenkungsprogramm und die Fokussierung auf Home Entertainment angekündigt. Der Lizenzhandel solle sich in Zukunft auf Märkte beschränken, die direkt von VCL bedient würden, d.h. Deutschland und Skandinavien. Gleichwohl bestehe noch immer eine Finanzierungslücke von rund EUR 18 Mio., die VCL durch weitere Bankkredite, abgesichert durch die Filmbibliothek (Nettovermögenswert lt. VCL: EUR 94 Mio.), schließen wolle.





 
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