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DE0005098503

WKN: 509850 / ISIN: DE0005098503

VCL Film & Medien halten


07.06.01 17:13
ABN Amro

Die Analysten von ABN Amro haben ihre Empfehlung für VCL Film & Medien (WKN 509850) von "verkaufen" auf "halten" angehoben bleiben aber bei ihrer früheren Skepsis.

VCL habe relativ spät seine Zahlen für das im November beendete Geschäftsjahr bekanntgegeben. Die Verschiebung sei auf die vergangene Liquiditätskrise zurückzuführen. Die Zahlen hätten sich seit Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen im Februar doch noch verändert. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) habe 5,4 Mio. Euro betragen, gegenüber 4,6 Mio. Euro vor einem Jahr (erste Schätzung: 6,1 Mio. Euro). Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahr um 27,5% auf 60,3 Mio. Euro gestiegen. Der Gewinn/Aktie habe 0,24 Euro betragen.

Nach Meinung der Analysten sei der Gewinn des Vorjahres zur Gänze auf den Verkauf und das Zurückleasen von DVD Rechten zurückzuführen. Außer solchen künstlich erzeugten gewinnen bezweifeln die Analysten, dass das Unternehmen in den letzten beiden Jahren profitabel gearbeitet habe.

Die Liquiditätskrise Anfang des Jahres habe mit einem Vertrag über die Mitfiannzierung der nächsten drei Woody Allen Filme zu tun. Bei VCL sei man davon ausgegangen, dass Woody Allen ca. alle 18 Monate einen neuen Film herausbringen würde. Tatsächlich habe Woody Allen aber im 1. Halbjahr 2001 zwei Filme produziert und einen Kostenbeitrag von 20 Mio. US-Dollar verlangt. Mittlerweile sei nach Aussage von VCL die Finanzierung dieser beiden Filme gesichert.

Was das laufende Geschäftsjahr betreffe, so habe VCL seine Planungen reduziert, und zwar den geplanten Umsatz von 210 Mio. Euro auf 152 Mio. Euro, das EBIT von 25-35 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro und den Gewinn/Aktie von 0,70-0,99 Mio. Euro auf 0,22 Mio. Euro. Die Schätzungen von ABN Amro seien aber bereits früher bei Umsätzen von 175 Mio. Euro, einem EBIT von 7,4 Mio. Euro und einem Gewinn/Aktie von 0,26 Euro gelegen. Es könne durchaus sein, dass die Analysten diese zahlen noch weiter verringerten.

Im ersten Quartal habe sich der Nettogewinn von 1,2 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro verringert, was VCL zur Gänze auf nicht-betriebliche Faktoren zurückführe. Der Umsatz sei von 8,7 Mio. Euro auf 23 Mio. Euro gestiegen, wovon 11,2 Mio. Euro aus der erstmaligen Konsolidierung von Scanbox resultiert hätten. Die Analysten von ABN Amro hätten VCL Film & Medien von "verkaufen" auf "halten" hinaufgestuft, da der Kurs der Aktie den Netto-Anlagewert von 3,20 Euro/Aktie deutlich unterschritten habe. Darüberhinaus gebe es aber wenig Gründe, Aktien von VCL zu besitzen.





 
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