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DE0005098503

WKN: 509850 / ISIN: DE0005098503

VCL Ergebnisanstieg positiv


19.02.01 00:00
Baader Bank

Die im MDAX notierte VCL Film + Medien AG (WKN 509850) habe in einer Ad-hoc Mitteilung vom 19.02.2001 ihre vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2000 (Ende 30.11.2000) vorgelegt, so die Analysten der Baader Wertpapierhandelsbank.

Der Konzernumsatz (+28%) erreiche mit 60,7 Mio. EUR (Plan: 62,1 Mio. EUR) eine Rekordhöhe. Das EBITDA klettere um 21% auf 21,8 Mio. EUR (Plan: 26,4 Mio. EUR), das EBIT um 27% auf 6,1 Mio. EUR (Plan: 9,2 Mio. EUR). Mit einem vorläufigen DVFA-Ergebnis pro Aktie in Höhe von 0,24 EUR (+71%) sei die eigene Vorgabe von 0,26 EUR nahezu erreicht worden.

VCL zähle zu den ältesten und größten deutschen Anbietern von Videogrammen. Kinohits wie „American Pie“, „The Sixth Sense“ und „Sleepy Hollow“ könnten im Geschäftsjahr 2000 ebenso erfolgreich auf Video und DVD vermarktet werden. In der deutschen Video-Vermiet-Hitparade 2000 könne VCL von Rang 6 im Vorjahr auf Platz 3 vorrücken und amerikanische Majors wie Universal, Warner, Buena Vista und Paramount sowie den deutschen Mitbewerber Kinowelt hinter sich lassen. Seit vergangenem Jahr sei VCL zudem im Lizenzhandel tätig.

So co-produziere man beispielsweise die nächsten drei Woody Allen Filme und sichere sich dadurch die Weltrechte für bis zu 40 Jahre. Mit den vorgelegten Zahlen könne VCL die eigenen Prognosen größtenteils erfüllen und die Baader-Analysten erwarten im 4. Quartal nochmals eine kräftige Zulage. Besonders bemerkenswert sei der starke Ergebnisanstieg in Relation zum Umsatz. Mit 75% Umsatzanteil dominiere nach wie vor das Kerngeschäft Home Entertainment. Dies solle nach Angaben des Unternehmens auch so bleiben, denn der zweite Geschäftsbereich, Lizenzhandel, gelte als erheblich risikoreicher.

Mit der Übernahme der dänischen Scanbox im Oktober 2000 habe VCL ihre europäische Expansion eingeläutet. Zukünftig würden VCL-Videos und DVDs auch in den skandinavischen Ländern erhältlich sein. Für das laufende Geschäftsjahr 2001 habe VCL im vergangenen Herbst ein Umsatzziel von rund 130 Mio. EUR angegeben. Aufgrund der erstmaligen Konsolidierung von Scanbox dürfe dieser Wert deutlich überschritten werden. Ob der prognostizierte Gewinn von 0,94 EUR noch realistisch sei, könne erst nach Bekanntgabe der neuen Planzahlen abgeschätzt werden. Scanbox und der angekündigte Spartensender dürften das Ergebnis etwas drücken, so die Analysten. Die Bilanzpressekonferenz und DVFA-Analystenrunde sei für den 29. März angesetzt.





 
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