US-Indizes auf dem Weg nach unten
29.07.02 13:51
Consors Capital
Neue Jahrestiefststände standen bei den beiden US-amerikanischen Aktienindizes Dow Jones Industrial Average (DJIA) und Nasdaq Composite auf dem Programm so das Analystenteam von Consors Capital.
Besonders bei dem DJIA habe das Abwärtsmomentum nochmals beträchtlich zugenommen: Bei anziehenden Umsatzvolumina sei der Index zu Wochenbeginn unter die Marke bei 8.000 Punkten gestürzt, wonach sich die Abwärtstendenz beschleunigt fortgesetzt habe. Trotz der im Wochenverlauf oberhalb der 7.500-Marke eingeleiteten Gegenbewegung würden auch hier weiter die Abwärtsrisiken überwiegen.
Die nächsten stark ausgeprägten Unterstützungen fänden sich bei 7.532, bei 7.400 - dem Septembertief des Jahres 1998 - sowie bei 6.971 und 6.356 Zählern. Dabei würden sich die beiden letztgenannten Unterstützungen aus dem Chartbild des Jahres 1997 ableiten. Nach oben werde das Erholungspotenzial von der technischen Hürde bei 8.500 Zählern begrenzt. Darüber hinaus befänden sich bei 8.723 und bei 8.900 Punkten stark ausgeprägte Widerstände.
Die Risiken nach unten würden auch beim Nasdaq Composite überwiegen. Interessanterweise sei das Tagestief vom 24.07. bei 1.192 Zählern nahezu exakt mit dem Tiefpunkt einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung aus dem Frühjahr des Jahres 1997 zusammengefallen. Knapp 200 Punkte darunter, finde sich unmittelbar oberhalb der Marke bei 1.000 Punkten ein bedeutender Unterstützungsbereich.
Die Kursverluste seien zwar von einer Zunahme der Umsatzvolumina gekennzeichnet gewesen, inwieweit aber das Tagesreversal vom Mittwoch jedoch bereits den finalen Sell-off und damit den Tiefpunkt der aktuellen Abwärtsbewegung dargestellt habe, bleibe abzuwarten. Gegen eine bereits erfolgte Trendwende spreche die wenig veränderte Marktbreite des Abschwungs.
In der abgelaufenen Woche habe das Verhältnis von Verlierern zu Gewinnern an der Wall Street zwischen 2: 1 und 4: 1 gelegen. Das spreche noch nicht für eine endgültige Kapitulation. Von einer solchen könne erst ausgegangen werden, wenn Anleger den letzten Rest der sogenannten "Qualitätswerte" über Bord werfen würden um damit ihr Depot "endgültig" zu bereinigen. Die Analysten von Consors Capital glauben, dass dieser Prozess bereits begonnen, aber noch nicht abgeschlossen ist.
Besonders bei dem DJIA habe das Abwärtsmomentum nochmals beträchtlich zugenommen: Bei anziehenden Umsatzvolumina sei der Index zu Wochenbeginn unter die Marke bei 8.000 Punkten gestürzt, wonach sich die Abwärtstendenz beschleunigt fortgesetzt habe. Trotz der im Wochenverlauf oberhalb der 7.500-Marke eingeleiteten Gegenbewegung würden auch hier weiter die Abwärtsrisiken überwiegen.
Die Risiken nach unten würden auch beim Nasdaq Composite überwiegen. Interessanterweise sei das Tagestief vom 24.07. bei 1.192 Zählern nahezu exakt mit dem Tiefpunkt einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung aus dem Frühjahr des Jahres 1997 zusammengefallen. Knapp 200 Punkte darunter, finde sich unmittelbar oberhalb der Marke bei 1.000 Punkten ein bedeutender Unterstützungsbereich.
Die Kursverluste seien zwar von einer Zunahme der Umsatzvolumina gekennzeichnet gewesen, inwieweit aber das Tagesreversal vom Mittwoch jedoch bereits den finalen Sell-off und damit den Tiefpunkt der aktuellen Abwärtsbewegung dargestellt habe, bleibe abzuwarten. Gegen eine bereits erfolgte Trendwende spreche die wenig veränderte Marktbreite des Abschwungs.
In der abgelaufenen Woche habe das Verhältnis von Verlierern zu Gewinnern an der Wall Street zwischen 2: 1 und 4: 1 gelegen. Das spreche noch nicht für eine endgültige Kapitulation. Von einer solchen könne erst ausgegangen werden, wenn Anleger den letzten Rest der sogenannten "Qualitätswerte" über Bord werfen würden um damit ihr Depot "endgültig" zu bereinigen. Die Analysten von Consors Capital glauben, dass dieser Prozess bereits begonnen, aber noch nicht abgeschlossen ist.
