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Fr, 17. April 2026, 23:32 Uhr

US-Börsen trotz Anschläge im Plus


11.07.05 09:44
iWatch

Die Börsen nehmen die Anschläge in London vom 07.07.05 mittlerweile so gelassen hin, wie wenn sich ein Anschlag auf einen Bus in Israel ereignen würde, so das EKIP-Team des "iWatch".

Zumindest, wenn man sich die Reaktionen der US-Indices vor Augen halte. Zurück zur Normalität, laute der Tenor. Trotz eines schwachen Beginns hätten die breiten amerikanischen Indizes durch die Bank im leicht positiven Terrain schließen können. Die US-Märkte würden erst wieder mit massiven Kursverlusten reagieren, wenn die Qualität der Anschläge eine Veränderung aufzeige. Das heiße, wenn die ersten Anschläge mit biologischen, chemischen oder sogar atomaren Waffen verübt würden.

Das Orakel von Omaha, Warren Buffet, gebe der Eintrittswahrscheinlichkeit für einen atomar geführten Anschlag auf das Territorium der USA satte 100 Prozent. Er wisse nicht wann, aber dass dies geschehen werde, sei für ihn völlig klar.

Terrorexperten würden das Geschehen als asymmetrischen Krieg beschreiben, bei denen sich keine regulären Armeen gegenüberstünden, sondern schemen- und phantomhaft operierende Kräfte gegen hochgerüstete, aber dennoch nahezu schutzlos wirkende Industrienationen.