USA in der Rezession
03.08.01 13:37
GZ-Bank
In den Vereinigten Staaten hält die Rezession im Industriesektor weiterhin an, so die Analysten der GZ-Bank.
Im Monat Juli ei der US-Einkaufsmanagerindex um 1,3 Punkte gegenüber dem Vormonat gefallen und habe sich somit wieder von der 50%-Grenze entfernt, welche die Trennlinie zwischen Wachstum und Kontraktion des Verarbeitenden Gewerbes markiere.
Die Indikatoren des Privaten Konsums zeigten weiterhin ein gemischtes Bild. Hätten sich die Verbraucher im Juni noch unerwartet ausgabefreudig gezeigt, unterstreiche das für den Monat Juli ermittelte gesunkene Verbrauchervertrauen die Angst der US-Bürger, in die Arbeitslosigkeit entlassen zu werden.
In dieser Woche sollten die Daten zur Inflationsentwicklung und der Konjunkturbericht der US-Notenbank Aufschlüsse darüber geben, wie kräftig die Währungshüter die Leitzinsen auf ihrer nächsten Sitzung (21.08.) reduzieren würden. Derzeit werde eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Die Fed dürfte in ihrer Analyse auf die Investitionsschwäche und die Krisenherde in den Emerging Markets hinweisen, die eine Erholung der US-Konjunktur hinauszögern könnten.
Die zunehmend schwächere Nachfrage aus dem Ausland verstärke den Konjunkturabschwung in der Eurozone. Darauf weise der im Juli abermals gesunkene Euro-Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes hin. Da sich die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen seit Monaten eintrübten, sollten die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Auftragseingänge ihren Rückgang gegenüber dem Vorjahr fortgesetzt haben.
Im Vorfeld der US-Notenbanksitzung dürften die Spekulationen um eine kräftig ausfallende Zinssenkung Anleihen mit einer längeren Restlaufzeit durchaus noch Kursgewinne bescheren. Investoren mit einem längeren Anlagehorizont raten die Experten der GZ-Bank zu mittleren Laufzeiten, da sich im Laufe des kommenden Jahres die Wachstumsperspektiven weltweit aufhellen sollten.
Im Monat Juli ei der US-Einkaufsmanagerindex um 1,3 Punkte gegenüber dem Vormonat gefallen und habe sich somit wieder von der 50%-Grenze entfernt, welche die Trennlinie zwischen Wachstum und Kontraktion des Verarbeitenden Gewerbes markiere.
In dieser Woche sollten die Daten zur Inflationsentwicklung und der Konjunkturbericht der US-Notenbank Aufschlüsse darüber geben, wie kräftig die Währungshüter die Leitzinsen auf ihrer nächsten Sitzung (21.08.) reduzieren würden. Derzeit werde eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Die Fed dürfte in ihrer Analyse auf die Investitionsschwäche und die Krisenherde in den Emerging Markets hinweisen, die eine Erholung der US-Konjunktur hinauszögern könnten.
Die zunehmend schwächere Nachfrage aus dem Ausland verstärke den Konjunkturabschwung in der Eurozone. Darauf weise der im Juli abermals gesunkene Euro-Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes hin. Da sich die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen seit Monaten eintrübten, sollten die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Auftragseingänge ihren Rückgang gegenüber dem Vorjahr fortgesetzt haben.
Im Vorfeld der US-Notenbanksitzung dürften die Spekulationen um eine kräftig ausfallende Zinssenkung Anleihen mit einer längeren Restlaufzeit durchaus noch Kursgewinne bescheren. Investoren mit einem längeren Anlagehorizont raten die Experten der GZ-Bank zu mittleren Laufzeiten, da sich im Laufe des kommenden Jahres die Wachstumsperspektiven weltweit aufhellen sollten.
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