TRINTECHADR 1/2/DL-,0027
WKN: 925534 / ISIN: US8966821014Trintech gut aber teuer
13.12.99 00:00
at-stoxx
Mit einer Kursexplosion von über 200% seit der Börseneinführung am 22. September am Neuen Markt wie auch an der Nasdaq sorge Trintech (WKN 925534) derzeit für Aufsehen, berichten die Analysten von at-stoxx.
Zudem habe das Unternehmen vor kurzem seine Neunmonatszahlen veröffentlicht. Ein Grund mehr, sich ein Unternehmen, das ursprünglich nicht "internettig" sei, sich aber zügig dazu wandele, näher zu betrachten.
Trintech sei ein Anbieter von elektronischen Zahlungslösungen. Für diese E-Payment-Lösungen entwickle und vertreibe das Unternehmen Softwareprodukte und Point-of-Sale-Systeme (PoS-Systeme). Damit würden z.B. in Geschäften aber auch im Internet kartengestützte elektronische Zahlungen End-to-End ermöglicht. Die irische Gesellschaft sei 1987 in Dublin gegründet worden und beschäftige 258 Mitarbeiter in sechs Niederlassungen in den USA und Westeuropa. Während man ursprünglich firmenspezifische Hardwareplattformen angeboten habe, agiere man nun auch als Anbieter offener Systemarchitekturen.
Trintech habe sich bislang auf das Geschäft von Kartenzahlungen in Geschäften und Restaurants konzentriert. Vor drei Jahren sei man jedoch mit dem ersten Produkt zur Zahlungsabwicklung im Internet auf den Markt gegangen. Bei E-Commerce-Softwareprodukten sehe Trintech zukünftig Wachstumsimpulse. Zweifelsohne gehöre die Sparte E-Commerce zu den wachstumsstärksten und in Zukunft lukrativsten Bereichen des Internetmarktes. Derzeit würden Transaktionen über das Internet gerade bescheidene 1% aller kartengestützter elektronischer Transaktionen einnehmen. Das Geschäftsfeld E-Payment im Internet stecke noch in den Kinderschuhen und werde durch den Einzug des E-Commerce im Vergleich zur Ausbreitung des Internet überproportional wachsen. Gerade in diesem Wachstumsmarkt stehe die Sicherheit von Kartenzahlungstransaktionen im Vordergrund. Nach einer von VISA International durchgeführten Studie bei deren europäischen Mitgliedsbanken liege die Häufigkeit von Zahlungsverweigerungen bzw. Betrugsfällen bei 50%. Somit stehe bei der Nachfrage nach E-Payment-Lösungen vor allen Dingen ein Höchstmaß an Sicherheit an vorderster Stelle.
Bislang gebe es noch keine Sicherheitsstandards zur Abwicklung von E-Payment-Transaktionen. Trintech gehöre zwar bereits zu den führenden Anbietern, stehe jedoch in direkter Konkurrenz mit Branchengrößen wie IBM und Verifone, einer Tochtergesellschaft von Hewlett-Packard. Die Softwareprodukte und elektronischen PoS-Systeme von Trintech seien bezüglich unterschiedlichen Betriebssystemen, Datenbanken, kommerziellen Web-Servern und vernetzten als auch Standalone-Computern flexibel einsetzbar.
Für die Autorisierung, Datenerfassung und Abwicklung bei E-Payment-Transaktionen würden insgesamt 20 Module angeboten. Diese könnten entweder als End-to-End-Lösung oder in Verbindung mit Anwendungen anderer Anbieter eingesetzt werden. Die Produkte von Trintech seien derzeit die einzigen, die auf UNIX®- und NT-Betriebssystemen sowie auf Digital-, Sun-, IBM- und Tandem-Hardwareplattformen lauffähig seien.
Trintech stütze sich auf die zwei wesentlichen Sicherheitsstandards für E-Payment-Transaktionen: Secure Socket Layer (SSL) und Secure Electronic Transaction (SET). Der SSL-Standard sei 1996 entworfen worden und sei vor allem in Nordamerika verbreitet. Aufgrund der Sicherheitslücken von SSL sei der SET-Standard entwickelt worden. Dieser sei zwar in Europa am meisten in Gebrauch, verbreite sich aber langsamer, wie zunächst erwartet. In den USA stoße er nur auf eine geringe Akzeptanz. SSL weise gegenüber SET eine höhere Benutzerfreundlichkeit auf. Zudem bestünden für Händler nur begrenzte finanziellen Anreize zur Nutzung des SET-Standards. Trintech bediene sich bei seinen Produkten beiden Standards, da man sich mit SET-kompatibeln Produkten von den Wettbewerbern absetzen wolle und das Unternehmen darauf setze, dass sich SET als sicherere Lösung langfristig durchsetzen werde.
Die beiden neuesten Produkte von Trintech seien PayWare Net 2.0 und PayGate NetIssuer. PayWare Net 2.0 sei eine Internet-Zahlungssoftware, die Händlern und Unternehmen den Betrieb von Websites auf deren Computern anbiete. Das Produkt sei zu unterschiedlichen Sicherheitsstandards kompatibel. PayGate NetIssuer sei eine virtuelle Kreditkarte, die den Komfort und die Sicherheit von E-commerce deutlich verbessere. Dabei erfülle das Produkt die zwei wichtigsten Voraussetzungen von Kartengesellschaften, nämlich Branding und Risikomanagement.
Für ein Unternehmen, das in einem Markt tätig sei, in dem noch keine allgemein anerkannten Standards vorherrschten, sei es von existenzieller Bedeutung, mit möglichst großen Partnern und Abnehmern eng zu kooperieren, um seine technische Lösung als Standard etablieren zu können.
Trintech habe diesbezüglich gerade in jüngster Zeit große Fortschritte erzielt. An dem Unternehmen sei VISA International mit 5% beteiligt. Die PayGate NetAquire-Technologie von Trintech werde von eVisa, einer 100%igen Tochter von Visa, für den Internet-Zahlungsservice verwendet. Für PayGate NetIssuer habe man MasterCard gewinnen können. Somit habe Trintech nun die Möglichkeit über Visa und MasterCard die 23.000 Mitgliedsinstitute der beiden Kartenunternehmen anzusprechen. Dabei wolle man den Finanzinstituten Preisnachlässe bei der NetIssuer-Technologie anbieten. Die Deutsche Bank habe man für PayWare NetHost gewinnen können. Die Software diene praktisch als Interface zwischen dem Internet-Shopping-Konzept der Deutschen Bank und den Händlern und ermögliche eine kostenarme und schnelle Abwicklung der Zahlungen.
Um sein Netz aus strategischen Partnerschaften weiter auszubauen, habe Trintech kürzlich das PayWare Partnerprogramm ins Leben gerufen. Das Konzept solle dazu dienen, Trintechs internationale Marktpräsenz sowie die Vertriebskanäle weiter auszubauen. Der Erfolg habe sich rasch eingestellt und das Unternehmen könne bereits heute auf einige sehr interessante Kooperationen bauen. So könne Trintech den Kunden von Sun Microsystems seine Internet-Zahlungslösungen anbieten. Durch die Kooperation mit VeriSign werde Trintech die Sicherheit seiner Produkte weiter ausbauen können. Die Zusammenarbeit mit BrightStar Information Technology im Bereich Softwareimplementierungen erlaube es Trintech SAP-Anwender effizienter bedienen zu können. Mit Unisys, einem Systemintegrator, werde Trintech im Marketingbereich eng zusammenarbeiten. Unisys sei führender Anbieter für Banksysteme und berate seine Geschäftskunden u.a. beim E-Business. Trintech habe sich dadurch einen äußerst interessanten Vermarktungskanal geöffnet.
Trintech habe in den vergangenen drei Jahren seine Umsätze um durchschnittlich 48% steigern können. Während des 12-jährigen Bestehens der Firma habe das Unternehmen 10 Geschäftsjahre mit einem Gewinn abgeschlossen. Die hohen Entwicklungskosten durch den Eintritt in den Internetmarkt hätten Trintech in die Verlustzone gebracht. Im vergangenen Geschäftsjahr habe man einen Umsatz von 21 Mio. US$ erwirtschaftet und einen Verlust von 9,5 Mio. US$ ausweise müssenn. Aufhorchen hätten die guten Neunmonatszahlen und insbesondere die Ergebnisse des dritten Quartals lassen. In diesem seien die Umsatzerlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 94% auf 8,03 Mio. US$ gestiegen. Der Nettoverlust sei von 2,85 Mio. US$ auf 2,14 Mio. US$ geschrumpft. Das Neunmonatsergebnis weise einen Umsatzanstieg von 42% auf. Das Umsatzvolumen betrage 21,2 Mio. US$. Besonders stark seien die Lizenzumsätze mit 86% gestiegen. Für das Gesamtjahr werde Trintech 30 Mio. US$ an Umsatzvolumen erreichen. Der Verlust werde bei 13,7 Mio. US$ liegen.
Trintech werde vor 2003 keine schwarzen Zahlen schreiben können, da für die Entwicklung sowie den Vertrieb hohe Investitionskosten notwendig seien. Für dieses Geschäftsjahr werde Trintech einen Verlust pro Aktie von 0,55 US$ ausweisen. Die letzten Neunmonatszahlen stimmten zwar für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens optimistisch, doch hänge der Geschäftserfolg von Trintech entscheidend davon ab, ob es das Unternehmen schaffe, die Sicherheitsstandards seiner Produkte als Marktstandard beim elektronischen Zahlungsverkehr im Internet zu etablieren. Bei einer positiven Geschäftsentwicklung werde Trintech im kommenden Jahr etwa 40 Mio. US$ umsetzen. Der Verlust pro Aktie werde sich auf 0,25 US$ belaufen. Selbst wenn Trintech sein ambitioniertes Ziel erreichen sollte und zum führenden Anbieter aufsteige, sei die Aktie derzeit sehr hoch bewertet. Beim derzeitigen Kurs von 43 ¼ US$ sei das Unternehmen mit 1,08 Mrd. US$ kapitalisiert. Dies stelle ein KUV auf Basis 2000 von 27 dar.
Angenommen, Trintech steige zum führenden Anbieter von elektronischen Zahlungslösungen auf, erscheine folgende Geschäftsentwicklung realistisch:
Trintech überzeuge mit einer sehr guten Produktpalette und sei in einem stark wachsenden Markt tätig. Allerdings hänge der Erfolg des Unternehmens von der Etablierung seiner Sicherheitsstandards als Marktstandard ab. Einerseits könne Trintech dabei auf äußerst starke strategische Partnerschaften bauen, die dem Unternehmen zudem die Gelegenheit geben würden, neue Technologien am Markt zum Einsatz zu bringen. Andererseits sehe sich Trintech in einem Markt größter Konkurrenz und sei mit Wettbewerbern wie IBM und Hewlett-Packard konfrontiert. Um den zukünftigen Geschäftserfolg von Trintech richtig abschätzen zu können, sei eine Verfolgung der kommenden Quartalsergebnisse unerlässlich. Zum derzeitigen Aktienkurs sei Trintech jedoch deutlich überbewertet und der gewissenhafte Anleger sollte daher an einen Verkauf von Trintech denken. Allerdings seien aufgrund der derzeitigen Kursdynamik auch höhere Kurse denkbar, die jedoch keinerlei fundamentaler Grundlage entsprechen würden.
Zudem habe das Unternehmen vor kurzem seine Neunmonatszahlen veröffentlicht. Ein Grund mehr, sich ein Unternehmen, das ursprünglich nicht "internettig" sei, sich aber zügig dazu wandele, näher zu betrachten.
Trintech sei ein Anbieter von elektronischen Zahlungslösungen. Für diese E-Payment-Lösungen entwickle und vertreibe das Unternehmen Softwareprodukte und Point-of-Sale-Systeme (PoS-Systeme). Damit würden z.B. in Geschäften aber auch im Internet kartengestützte elektronische Zahlungen End-to-End ermöglicht. Die irische Gesellschaft sei 1987 in Dublin gegründet worden und beschäftige 258 Mitarbeiter in sechs Niederlassungen in den USA und Westeuropa. Während man ursprünglich firmenspezifische Hardwareplattformen angeboten habe, agiere man nun auch als Anbieter offener Systemarchitekturen.
Trintech habe sich bislang auf das Geschäft von Kartenzahlungen in Geschäften und Restaurants konzentriert. Vor drei Jahren sei man jedoch mit dem ersten Produkt zur Zahlungsabwicklung im Internet auf den Markt gegangen. Bei E-Commerce-Softwareprodukten sehe Trintech zukünftig Wachstumsimpulse. Zweifelsohne gehöre die Sparte E-Commerce zu den wachstumsstärksten und in Zukunft lukrativsten Bereichen des Internetmarktes. Derzeit würden Transaktionen über das Internet gerade bescheidene 1% aller kartengestützter elektronischer Transaktionen einnehmen. Das Geschäftsfeld E-Payment im Internet stecke noch in den Kinderschuhen und werde durch den Einzug des E-Commerce im Vergleich zur Ausbreitung des Internet überproportional wachsen. Gerade in diesem Wachstumsmarkt stehe die Sicherheit von Kartenzahlungstransaktionen im Vordergrund. Nach einer von VISA International durchgeführten Studie bei deren europäischen Mitgliedsbanken liege die Häufigkeit von Zahlungsverweigerungen bzw. Betrugsfällen bei 50%. Somit stehe bei der Nachfrage nach E-Payment-Lösungen vor allen Dingen ein Höchstmaß an Sicherheit an vorderster Stelle.
Bislang gebe es noch keine Sicherheitsstandards zur Abwicklung von E-Payment-Transaktionen. Trintech gehöre zwar bereits zu den führenden Anbietern, stehe jedoch in direkter Konkurrenz mit Branchengrößen wie IBM und Verifone, einer Tochtergesellschaft von Hewlett-Packard. Die Softwareprodukte und elektronischen PoS-Systeme von Trintech seien bezüglich unterschiedlichen Betriebssystemen, Datenbanken, kommerziellen Web-Servern und vernetzten als auch Standalone-Computern flexibel einsetzbar.
Für die Autorisierung, Datenerfassung und Abwicklung bei E-Payment-Transaktionen würden insgesamt 20 Module angeboten. Diese könnten entweder als End-to-End-Lösung oder in Verbindung mit Anwendungen anderer Anbieter eingesetzt werden. Die Produkte von Trintech seien derzeit die einzigen, die auf UNIX®- und NT-Betriebssystemen sowie auf Digital-, Sun-, IBM- und Tandem-Hardwareplattformen lauffähig seien.
Trintech stütze sich auf die zwei wesentlichen Sicherheitsstandards für E-Payment-Transaktionen: Secure Socket Layer (SSL) und Secure Electronic Transaction (SET). Der SSL-Standard sei 1996 entworfen worden und sei vor allem in Nordamerika verbreitet. Aufgrund der Sicherheitslücken von SSL sei der SET-Standard entwickelt worden. Dieser sei zwar in Europa am meisten in Gebrauch, verbreite sich aber langsamer, wie zunächst erwartet. In den USA stoße er nur auf eine geringe Akzeptanz. SSL weise gegenüber SET eine höhere Benutzerfreundlichkeit auf. Zudem bestünden für Händler nur begrenzte finanziellen Anreize zur Nutzung des SET-Standards. Trintech bediene sich bei seinen Produkten beiden Standards, da man sich mit SET-kompatibeln Produkten von den Wettbewerbern absetzen wolle und das Unternehmen darauf setze, dass sich SET als sicherere Lösung langfristig durchsetzen werde.
Für ein Unternehmen, das in einem Markt tätig sei, in dem noch keine allgemein anerkannten Standards vorherrschten, sei es von existenzieller Bedeutung, mit möglichst großen Partnern und Abnehmern eng zu kooperieren, um seine technische Lösung als Standard etablieren zu können.
Trintech habe diesbezüglich gerade in jüngster Zeit große Fortschritte erzielt. An dem Unternehmen sei VISA International mit 5% beteiligt. Die PayGate NetAquire-Technologie von Trintech werde von eVisa, einer 100%igen Tochter von Visa, für den Internet-Zahlungsservice verwendet. Für PayGate NetIssuer habe man MasterCard gewinnen können. Somit habe Trintech nun die Möglichkeit über Visa und MasterCard die 23.000 Mitgliedsinstitute der beiden Kartenunternehmen anzusprechen. Dabei wolle man den Finanzinstituten Preisnachlässe bei der NetIssuer-Technologie anbieten. Die Deutsche Bank habe man für PayWare NetHost gewinnen können. Die Software diene praktisch als Interface zwischen dem Internet-Shopping-Konzept der Deutschen Bank und den Händlern und ermögliche eine kostenarme und schnelle Abwicklung der Zahlungen.
Um sein Netz aus strategischen Partnerschaften weiter auszubauen, habe Trintech kürzlich das PayWare Partnerprogramm ins Leben gerufen. Das Konzept solle dazu dienen, Trintechs internationale Marktpräsenz sowie die Vertriebskanäle weiter auszubauen. Der Erfolg habe sich rasch eingestellt und das Unternehmen könne bereits heute auf einige sehr interessante Kooperationen bauen. So könne Trintech den Kunden von Sun Microsystems seine Internet-Zahlungslösungen anbieten. Durch die Kooperation mit VeriSign werde Trintech die Sicherheit seiner Produkte weiter ausbauen können. Die Zusammenarbeit mit BrightStar Information Technology im Bereich Softwareimplementierungen erlaube es Trintech SAP-Anwender effizienter bedienen zu können. Mit Unisys, einem Systemintegrator, werde Trintech im Marketingbereich eng zusammenarbeiten. Unisys sei führender Anbieter für Banksysteme und berate seine Geschäftskunden u.a. beim E-Business. Trintech habe sich dadurch einen äußerst interessanten Vermarktungskanal geöffnet.
Trintech habe in den vergangenen drei Jahren seine Umsätze um durchschnittlich 48% steigern können. Während des 12-jährigen Bestehens der Firma habe das Unternehmen 10 Geschäftsjahre mit einem Gewinn abgeschlossen. Die hohen Entwicklungskosten durch den Eintritt in den Internetmarkt hätten Trintech in die Verlustzone gebracht. Im vergangenen Geschäftsjahr habe man einen Umsatz von 21 Mio. US$ erwirtschaftet und einen Verlust von 9,5 Mio. US$ ausweise müssenn. Aufhorchen hätten die guten Neunmonatszahlen und insbesondere die Ergebnisse des dritten Quartals lassen. In diesem seien die Umsatzerlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 94% auf 8,03 Mio. US$ gestiegen. Der Nettoverlust sei von 2,85 Mio. US$ auf 2,14 Mio. US$ geschrumpft. Das Neunmonatsergebnis weise einen Umsatzanstieg von 42% auf. Das Umsatzvolumen betrage 21,2 Mio. US$. Besonders stark seien die Lizenzumsätze mit 86% gestiegen. Für das Gesamtjahr werde Trintech 30 Mio. US$ an Umsatzvolumen erreichen. Der Verlust werde bei 13,7 Mio. US$ liegen.
Trintech werde vor 2003 keine schwarzen Zahlen schreiben können, da für die Entwicklung sowie den Vertrieb hohe Investitionskosten notwendig seien. Für dieses Geschäftsjahr werde Trintech einen Verlust pro Aktie von 0,55 US$ ausweisen. Die letzten Neunmonatszahlen stimmten zwar für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens optimistisch, doch hänge der Geschäftserfolg von Trintech entscheidend davon ab, ob es das Unternehmen schaffe, die Sicherheitsstandards seiner Produkte als Marktstandard beim elektronischen Zahlungsverkehr im Internet zu etablieren. Bei einer positiven Geschäftsentwicklung werde Trintech im kommenden Jahr etwa 40 Mio. US$ umsetzen. Der Verlust pro Aktie werde sich auf 0,25 US$ belaufen. Selbst wenn Trintech sein ambitioniertes Ziel erreichen sollte und zum führenden Anbieter aufsteige, sei die Aktie derzeit sehr hoch bewertet. Beim derzeitigen Kurs von 43 ¼ US$ sei das Unternehmen mit 1,08 Mrd. US$ kapitalisiert. Dies stelle ein KUV auf Basis 2000 von 27 dar.
Angenommen, Trintech steige zum führenden Anbieter von elektronischen Zahlungslösungen auf, erscheine folgende Geschäftsentwicklung realistisch:
Trintech überzeuge mit einer sehr guten Produktpalette und sei in einem stark wachsenden Markt tätig. Allerdings hänge der Erfolg des Unternehmens von der Etablierung seiner Sicherheitsstandards als Marktstandard ab. Einerseits könne Trintech dabei auf äußerst starke strategische Partnerschaften bauen, die dem Unternehmen zudem die Gelegenheit geben würden, neue Technologien am Markt zum Einsatz zu bringen. Andererseits sehe sich Trintech in einem Markt größter Konkurrenz und sei mit Wettbewerbern wie IBM und Hewlett-Packard konfrontiert. Um den zukünftigen Geschäftserfolg von Trintech richtig abschätzen zu können, sei eine Verfolgung der kommenden Quartalsergebnisse unerlässlich. Zum derzeitigen Aktienkurs sei Trintech jedoch deutlich überbewertet und der gewissenhafte Anleger sollte daher an einen Verkauf von Trintech denken. Allerdings seien aufgrund der derzeitigen Kursdynamik auch höhere Kurse denkbar, die jedoch keinerlei fundamentaler Grundlage entsprechen würden.
28.05.03
, Ad hoc
Trintech ZahlenTrintech Group PLC (ISIN US8966821014/ WKN 622796) (Nasdaq: TTPA. Geregelter Markt / Prime Standard: TTP), ein führender ...
27.11.02
, Ad hoc
Trintech solide ErgebnisseTrintech Group PLC (WKN 925534) (Nasdaq: TTPA; Neuer Markt: TTP), ein führender Anbieter sicherer Electronic-Payment- ...
28.08.02
, AC Research
Trintech Group meidenDie Analysten von AC Research empfehlen derzeit, die Aktien des am Neuen Markt notierten Anbieters von Komplettlösungen ...
