Thiel Logistik Volatilität pur
24.04.02 09:17
Der Aktionär plus
Das Rating der Analysten von "Der Aktionär plus" für die Aktie der Thiel Logistik AG (WKN 931705) lautet "reduzieren".
Nachdem die Aktie am Montag bei 10,20 Euro (Xetra) eröffnet habe, sei sie in den folgenden Handelsstunden zwischenzeitlich um 32% auf 6,93 Euro gefallen, habe sich aber Intraday wieder auf das Tageshoch bei 11,37 Euro erholen können und habe dann bei 11 Euro geschlossen. Grund für diesen Absturz sei zum einen gewesen, dass die K.O.-Barriere eines BNP Bull Zertifikats bei 12 Euro nach unten durchbrochen worden sei. Zudem habe ein Artikel in der Euro am Sonntag für eine negative Grundstimmung gesorgt, in dem einmal mehr vor möglichen Sonderabschreibungen diverser Unternehmen gewarnt worden sei.
Entscheiden dürften jedoch unlimitierte Verkaufsorders institutioneller Anleger aus dem anglo-amerikanischen Raum gewesen sein, die nun schon seit längerem ihre Thiel-Bestände abbauen würden. Es sei zu erfahren gewesen, dass eine deutsche Großbank den Ausverkauf zum Aufbau von Positionen genutzt habe.
Nun plane das Unternehmen bis zu 10% ihrer Aktien in den kommenden Wochen aufzukaufen. Somit werde das eigene Vertrauen in die Wachstumsaussichten und die Profitabilität des Unternehmens bestätigt. Das Management sehe keine Veranlassung die Finanzplanung für 2002 zu revidieren. Zudem habe der Konzern Gerüchte zurückgewiesen, Thiel habe 2001 sowohl Bilanzierungsprobleme gehabt und es bestünde Wertberichtigungsbedarf für die 2001 übernommenen Unternehmen.
Den Analysten zufolge verfüge Thiel über ausreichend liquide Mittel und stehe derzeit in Verhandlungen und Ausschreibungen über neue Projekte. Dennoch sei unklar, zu welchem Zweck die Kapitalerhöhung vollzogen worden sei. Durch die Kapitalmaßnahme seien mindestens 101,8 Mio. Euro eingenommen worden, obwohl der Konzern nicht in finanziellen Schwierigkeiten stecke.
Wenn Thiel am 16. Mai die Zahlen für das 1. Quartal bekannt gebe, werde hoffentlich wieder Ruhe einkehren. Wenn das Management jedoch die Nervosität aus dem Markt nehmen wolle, müsse es schon bald klare Auskünfte über den genauen Verwendungszweck der Kapitalerhöhung geben, so die Analysten. Gebe es bei dem Zahlenwerk keine bösen Überraschungen- wovon die Analysten ausgingen - sei die Aktie fundamental unterbewertet. Mit einem 2003er-KGV von 8 und einem KUV von 0,4 sei der Titel selbst im Vergleich mit DAX-Titeln äußerst moderat bewertet. Da jedoch offen sei, wie viele Stücke noch von den angloamerikanischen Investoren verkauft würden, würden die Analysten defensiven Anlegern vorerst noch zur Zurückhaltung raten.
Die Bewertung der Analysten von "Der Aktionär plus" für die Thiel-Aktie lautet derzeit noch "reduzieren".
Nachdem die Aktie am Montag bei 10,20 Euro (Xetra) eröffnet habe, sei sie in den folgenden Handelsstunden zwischenzeitlich um 32% auf 6,93 Euro gefallen, habe sich aber Intraday wieder auf das Tageshoch bei 11,37 Euro erholen können und habe dann bei 11 Euro geschlossen. Grund für diesen Absturz sei zum einen gewesen, dass die K.O.-Barriere eines BNP Bull Zertifikats bei 12 Euro nach unten durchbrochen worden sei. Zudem habe ein Artikel in der Euro am Sonntag für eine negative Grundstimmung gesorgt, in dem einmal mehr vor möglichen Sonderabschreibungen diverser Unternehmen gewarnt worden sei.
Entscheiden dürften jedoch unlimitierte Verkaufsorders institutioneller Anleger aus dem anglo-amerikanischen Raum gewesen sein, die nun schon seit längerem ihre Thiel-Bestände abbauen würden. Es sei zu erfahren gewesen, dass eine deutsche Großbank den Ausverkauf zum Aufbau von Positionen genutzt habe.
Den Analysten zufolge verfüge Thiel über ausreichend liquide Mittel und stehe derzeit in Verhandlungen und Ausschreibungen über neue Projekte. Dennoch sei unklar, zu welchem Zweck die Kapitalerhöhung vollzogen worden sei. Durch die Kapitalmaßnahme seien mindestens 101,8 Mio. Euro eingenommen worden, obwohl der Konzern nicht in finanziellen Schwierigkeiten stecke.
Wenn Thiel am 16. Mai die Zahlen für das 1. Quartal bekannt gebe, werde hoffentlich wieder Ruhe einkehren. Wenn das Management jedoch die Nervosität aus dem Markt nehmen wolle, müsse es schon bald klare Auskünfte über den genauen Verwendungszweck der Kapitalerhöhung geben, so die Analysten. Gebe es bei dem Zahlenwerk keine bösen Überraschungen- wovon die Analysten ausgingen - sei die Aktie fundamental unterbewertet. Mit einem 2003er-KGV von 8 und einem KUV von 0,4 sei der Titel selbst im Vergleich mit DAX-Titeln äußerst moderat bewertet. Da jedoch offen sei, wie viele Stücke noch von den angloamerikanischen Investoren verkauft würden, würden die Analysten defensiven Anlegern vorerst noch zur Zurückhaltung raten.
Die Bewertung der Analysten von "Der Aktionär plus" für die Thiel-Aktie lautet derzeit noch "reduzieren".
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