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Fr, 17. April 2026, 21:10 Uhr

TELESENSKSCL AG NA

WKN: 529970 / ISIN: DE0005299705

Telesens zeichnen


09.03.00 00:00
Wirtschaftswoche

Die Experten der Wirtschaftswoche empfehlen die Telesens-Aktie (WKN 529970) zur Zeichnung.

Auf den ersten Blick sehe der Spezialist für Abrechnungssoftware (Billingsoftware) aus wie eine gigantische Geldvernichtungsmaschine. Denn knapp 22 Millionen Euro Verlust bei nur 5,5 Millionen Euro Umsatz 1999 – das dürfte selbst am Neuen Markt ungeschlagen sein, so Wirtschaftswoche.

In der Softwarewelt sei es eine simple Formel: Wer Einzelprojekte mache, schreibe kräftig Umsätze, verdiene aber nicht so viel, weil die dafür notwendigen Mitarbeiter immer teurer werden. Der Königsweg laufe anders, frei nach dem Modell SAP: Das Unternehmen entwickele ein technisch überlegenes Produkt, koste es, was es wolle. Sei es fertig, könne man es bei minimalem Aufwand beliebig oft kopieren und verkaufen. Das bringe dann die dicken Gewinne, so die Experten.

Genau so habe Firmenchef Man es gemacht. Branchenexperten bescheinigten dem Unternehmen einen Entwicklungsvorsprung bis zu 18 Monaten und erwarten ab 2001 eine regelrechte Gewinnexplosion.

Telesens konzentriere sich auf zwei Gebiete: Abrechnungssysteme für Telefon-, Daten- und Internetdienste sowie Software für die interne Kontrolle von Kommunikationskosten in Unternehmen.

Telesens habe im Markt der Billing-Lösungen für Unternehmen fünf Jahre Erfahrung.

Schon härter umkämpft sei das Geschäft mit Abrechnungssystemen für Telekommunikationsgesellschaften. Die Telesens-Software könne unabhängig von der Netzinfrastruktur für Mobilfunk, Festnetz und Kabel eingesetzt werden. Zukunftsträchtig sei vor allem das Internet-Geschäft. Man erwarte, dass das Internetsurfen eines Tages gratis sein werde. Diensteanbieter würden dann von Provisionen leben. Sei ein Kunde über AOL ins Netz gelangt und bestelle bei Amazon ein Buch, werde AOL von Amazon Gebühren kassieren. Um das technisch abzuwickeln, müsse das Internetprotokoll des Kunden für die Abrechnungssoftware lesbar sein. Genau das würden die Telesens-Produkte leisten.

2002 solle das Unternehmen schon 180 Millionen Euro umsetzen. Rund ein Sechstel davon dürfte nach Analystenschätzungen als Gewinn nach Steuern bei Telesens hängenbleiben.

Das Konzept habe offenbar auch die Telekom überzeugt: Die Bonner haben sich über ihre Tochter T-Venture mit knapp 40 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Wie Man selbst werde die Telekom ihre Aktien noch mindesten 18 Monate halten.

Mit dem Geld aus dem Börsengang wolle Man die Expansion nach Asien und in die USA finanzieren. Türöffner sei oft der Großaktionär, so Wirtschaftwoche.





 
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