Telenor Stoppkurs setzen
30.03.07 11:22
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzwoche" empfehlen den Anlegern ihre Telenor-Position mit einem Stoppkurs abzusichern.
Der Streit zwischen dem norwegischen Telekomkonzern und der Alfa Group, einem der größten Industriekonglomerate Russlands, sei eskaliert. Obwohl Telenor 56,5% der Anteile am zweitgrößten Mobilfunkanbieter in der Ukraine, Kyivstar, halte, sei Bilanzprüfern der Zutritt verwehrt worden. Damit könne Kyivstar vorerst keine geprüfte Bilanz für 2006 vorlegen. Dies habe wiederum zur Folge, dass Kyivstar dekonsolidiert werde und Telenor daher ihre Planzahlen für 2007 nach unten anpassen müsse. Anstatt eines Umsatzswachstums von 15 bis 20% sei wegen der fehlenden Umsätze von Kyivstar nur noch ein Wert von 0 bis 5% erreichbar. Die EBITDA-Marge solle lediglich 33% anstatt 35% betragen.
Bei der Bewertung mache sich die Dekonsolidierung ebenfalls negativ bemerkbar. Für dieses Jahr lege die PE von 14,5 auf 17 und das EV/EBITDA von 6,0 auf 7,5 zu. Damit sei die Telenor-Aktie im Sektorvergleich nicht mehr günstig. Die deutliche Verschlechterung bei den Bewertungskennziffern sei aber größtenteils bilanztechnisch, da die Gewinne von Kyivstar nicht mehr verbucht würden. Der reelle Schaden sei begrenzt. Auf die Beteiligung sollte ein Bewertungsabschlag von mindestens 20% vorgenommen werden, was ungefähr 4 Norwegischen Kronen (NOK) je Aktie entspreche.
Die Experten von "Finanzwoche" empfehlen bei der Telenor-Aktie Übergewichtungen vorsichtshalber mit Stoppkursen abzusichern. (Ausgabe 12 vom 28.03.2007) (30.03.2007/ac/a/a)
Der Streit zwischen dem norwegischen Telekomkonzern und der Alfa Group, einem der größten Industriekonglomerate Russlands, sei eskaliert. Obwohl Telenor 56,5% der Anteile am zweitgrößten Mobilfunkanbieter in der Ukraine, Kyivstar, halte, sei Bilanzprüfern der Zutritt verwehrt worden. Damit könne Kyivstar vorerst keine geprüfte Bilanz für 2006 vorlegen. Dies habe wiederum zur Folge, dass Kyivstar dekonsolidiert werde und Telenor daher ihre Planzahlen für 2007 nach unten anpassen müsse. Anstatt eines Umsatzswachstums von 15 bis 20% sei wegen der fehlenden Umsätze von Kyivstar nur noch ein Wert von 0 bis 5% erreichbar. Die EBITDA-Marge solle lediglich 33% anstatt 35% betragen.
Bei der Bewertung mache sich die Dekonsolidierung ebenfalls negativ bemerkbar. Für dieses Jahr lege die PE von 14,5 auf 17 und das EV/EBITDA von 6,0 auf 7,5 zu. Damit sei die Telenor-Aktie im Sektorvergleich nicht mehr günstig. Die deutliche Verschlechterung bei den Bewertungskennziffern sei aber größtenteils bilanztechnisch, da die Gewinne von Kyivstar nicht mehr verbucht würden. Der reelle Schaden sei begrenzt. Auf die Beteiligung sollte ein Bewertungsabschlag von mindestens 20% vorgenommen werden, was ungefähr 4 Norwegischen Kronen (NOK) je Aktie entspreche.
Die Experten von "Finanzwoche" empfehlen bei der Telenor-Aktie Übergewichtungen vorsichtshalber mit Stoppkursen abzusichern. (Ausgabe 12 vom 28.03.2007) (30.03.2007/ac/a/a)
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