Telefonica Outperformer
22.11.99 00:00
SGZ-Bank
Die SGZ-Bank stuft die Aktie des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica (WKN 850 775) aufgrund der guten Ergebnisse im dritten Quartal des laufenden Jahres als "Outperformer" ein.
Das Unternehmen habe in den ersten neun Monaten des Jahres den Nettogewinn um 44% auf 1,4 Mrd. Euro steigern können. Trotz des hohen Anteils außerordentlicher Erträge im Nettoergebnis, durch die Verkäufe von Unternehmensaktiva, sei der Gewinn auch operativ stark gewachsen und zeige somit die hohe Wachstumsdynamik des Unternehmens, erläutert Gerold Deppisch, Analyst der SGZ-Bank.
Das Mobilfunkgeschäft habe bis Ende September erneut eine hervorragende Entwicklungen gezeigt. Die Konzerntochter Telefónica Móbiles habe einen Umsatzzuwachs von 32% auf knapp 2,7 Mrd. Euro erzielen können. Das Nettoergebnis habe mit einem Anstieg von 14% fast 420 Mio. Euro erreicht. Damit trage die Mobilfunksparte 30% zum Konzerngewinn bei. Wie bereits in den vergangenen Jahren, stelle das Festnetz die größte Einnahmequelle für das Unternehmen dar. Hier sei das Ergebnis um 2,8% auf 7,4 Mrd. Euro verbessert worden. Allerdings hätten höhere Betriebskosten und außerordentliche Aufwendungen den Nettogewinn in dieser Sparte um 21% auf 512 Mio. Euro verringert.
Desweiteren habe die Gelbe-Seiten-Tochter TPI, die seit Juni sehr erfolgreich an der Börse notiere, den Gewinn gesteigert. Einen Nettoergebnisrückgang habe dagegen die Lateinamerika-Holding Telefónica International (Tisa), aufgrund der Wirtschafts- und Währungskrisen in der Region, verbuchen müssen. Nach Einschätzung von Deppisch befinde sich die südamerikanische Konjunktur jedoch wieder auf Erholungskurs. Er bewertet den Ausbau der Position in diesem Markt durch Akquisitionen als gute Investition für die Zukunft.
Die SGZ-Bank traut auch der Internet-Tochter Terra Networks, die erst vor kurzem den Gang an die Börse tätigte, und der Medien-Filiale Telefónica Media, die Anfang des nächsten Jahres an die Börse gehe, noch ein enormes Wachstumspotential zu. Obwohl diese noch rote Zahlen schreiben würden, könne in Zukunft mit stark steigenden Ergebnisbeiträgen gerechnet werden. Im Vergleich zu anderen europäischen Exmonopolisten sieht die SGZ-Bank die Telefónica-Aktie mit einem KGV in Höhe von rund 31 auf Basis des Geschäftsjahres 2000 als relativ günstig bewertet an und empfiehlt, auch vor dem Hintergrund der Wachstumschancen, die Aktie als langfristiges Investment.
Das Unternehmen habe in den ersten neun Monaten des Jahres den Nettogewinn um 44% auf 1,4 Mrd. Euro steigern können. Trotz des hohen Anteils außerordentlicher Erträge im Nettoergebnis, durch die Verkäufe von Unternehmensaktiva, sei der Gewinn auch operativ stark gewachsen und zeige somit die hohe Wachstumsdynamik des Unternehmens, erläutert Gerold Deppisch, Analyst der SGZ-Bank.
Desweiteren habe die Gelbe-Seiten-Tochter TPI, die seit Juni sehr erfolgreich an der Börse notiere, den Gewinn gesteigert. Einen Nettoergebnisrückgang habe dagegen die Lateinamerika-Holding Telefónica International (Tisa), aufgrund der Wirtschafts- und Währungskrisen in der Region, verbuchen müssen. Nach Einschätzung von Deppisch befinde sich die südamerikanische Konjunktur jedoch wieder auf Erholungskurs. Er bewertet den Ausbau der Position in diesem Markt durch Akquisitionen als gute Investition für die Zukunft.
Die SGZ-Bank traut auch der Internet-Tochter Terra Networks, die erst vor kurzem den Gang an die Börse tätigte, und der Medien-Filiale Telefónica Media, die Anfang des nächsten Jahres an die Börse gehe, noch ein enormes Wachstumspotential zu. Obwohl diese noch rote Zahlen schreiben würden, könne in Zukunft mit stark steigenden Ergebnisbeiträgen gerechnet werden. Im Vergleich zu anderen europäischen Exmonopolisten sieht die SGZ-Bank die Telefónica-Aktie mit einem KGV in Höhe von rund 31 auf Basis des Geschäftsjahres 2000 als relativ günstig bewertet an und empfiehlt, auch vor dem Hintergrund der Wachstumschancen, die Aktie als langfristiges Investment.
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