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Solar Fabrik

WKN: 661471 / ISIN: DE0006614712

Solar-Fabrik ohne Empfehlung


16.08.02 13:16
Consors Capital

Im Rahmen des IPO der Solar-Fabrik AG (WKN 661471) zum 17.07.2002 haben sich die Analysten von Consors Capital zur Einhaltung der üblichen Blackout-Period (sog. Empfehlungsverbot) verpflichtet. Da die Vorlage des Halbjahresberichtes 2002 per 30.06. der Solar-Fabrik noch in diesen Zeitraum falle, würden nachfolgend lediglich die berichteten Zahlen dargestellt und erläutert.

Die Analysten würden davon ausgehen, dass der Halbjahresumsatz 2002 insgesamt um ca. 5% unter dem Vergleichswert des Vorjahres liege; klammere man allerdings das S.A.G. Geschäft aus, so sollte die Solar-Fabrik ein Basiswachstum von ca. 40% realisiert haben, was auch der von CCB unterstellten Umsatzwachstumsrate für das Gesamtjahr 2002 entspreche. Bei den operativen Ergebnisgrößen zeige sich insbesondere im Quartalsvergleich eine markante Verbesserung bei EBITDA- und EBIT -Marge aufgrund der jetzt planmäßig eintretenden Economies-of-Scale. Allerdings seien die zum Halbjahr ausgewiesenen Margen in keiner Weise repräsentativ für das Gesamtjahresziel, da der temporär hohe Lagerbestandsaufbau nach HGB nur mit den Herstellungskosten bewertet werden dürfe und somit keine Gewinnmarge enthalte.

Die Rohertragsmarge zeige sich zum Halbjahr noch nicht verbessert; Preissenkungen beim Einkauf der Solarzellen seien für das 2. Halbjahr aber weiterhin fest eingeplant. Soweit die Zellen auf USD-Basis fakturiert würden, sollte sich die Eurostärke ebenfalls sukzessive positiv auf die Materialkostenquote auswirken. Bei der Beurteilung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie des Nettoergebnisses per 30.06. seien neben den bereits dargestellten operativen Faktoren auch die besonderen Umstände durch den Börsengang der Solar-Fabrik zu berücksichtigen. Einerseits seien schon im Vorfeld des IPO damit verbundene Kosten in Höhe von EUR TSD 551 entstanden, die als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen seien und das Halbjahresergebnis einmalig belasten würden; andererseits würden sich die positiven Zinseffekte aus dem Mittelzufluss erst im 2. Halbjahr auswirken können.

Insgesamt bleibe festzuhalten, dass der Halbjahresabschluss der Solar-Fabrik primär als Bestätigung der prognostizierten Entwicklungstendenzen des Unternehmens im Gesamtjahr 2002 zu sehen sei, für sich genommen aufgrund der bestehenden erheblichen Saisonalität des Geschäfts und der skizzierten Sonderfaktoren aber noch keine Aussage über die Zielerreichung erlaube.

Das Ergebnis des 3. Quartals werde einen wesentlich deutlicheren Aufschluss darüber erlauben, inwieweit es der Gesellschaft gelinge, sich von der allgemeinen Konsumzurückhaltung und der politischen Unsicherheit im Vorfeld der Bundestagswahlen beeinflussten negativen Stimmung in der deutschen Solarbranche einziehen zu können. Das Branchenumfeld bleibe in 2002 bislang deutlich hinter den Erwartungen der Experten zurück. Die Meinung der Analysten nach sei in der aktuell angespannten Situation eine stabile und breite Kundenbasis wie die der Solarfabrik die Grundlage dafür, deutlich über dem Gesamtmarkt liegende Wachstumsraten erzielen zu können.

Die Analysten von Consors Capital haben sich im Rahmen des IPO der Solar-Fabrik AG zur Einhaltung der üblichen Blackout-Period verpflichtet und geben daher keine Empfehlung ab.





 
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