Software AG Upgrade
29.07.02 15:47
Consors Capital
Der Analyst Steffen Manske von Consors Capital stuft die Aktie der Software AG (WKN 724264) von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Am 24.07.2002 seien von der Software AG Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2002 präsentiert worden. Zwar hätten Umsatz und operatives Ergebnis leicht unter den Erwartungen der Analysten gelegen, jedoch sei nach dem verlustbringenden ersten Quartal wieder der Wechsel zur Profitabilität gelungen. Während sich die Umsätze in den Segmenten Wartung und Professional Service stabilisiert hätten, sei auch im zweiten Quartal ein signifikanter Absatzrückgang im Lizenzgeschäft zu verzeichnen gewesen.
Trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes, gekennzeichnet durch hohen Preisdruck im Servicegeschäft, Projektverschiebungen und Reduzierung von Auftragsvolumina, sähen die Analysten den wesentlichen, positiven Einfluss auf die Verbesserung der Profitabilität in den Erfolgen des Kostensenkungsprogramms. Mit der Verringerung der Mitarbeiterzahl auf 3.141 (Ende 2001: 3.326) sei die Software AG auf einem sehr guten Weg, ihr Ziel von 3.100 Mitarbeitern zum Jahresende zu erreichen. Auch eine deutliche Reduzierung der Auftragsvergabe an Subunternehmer sei erfolgreich realisiert worden. Die Anzahl der Zulieferer sei von 700 auf ca. 50 gesenkt worden.
Neben den operativen Entwicklungen seien auch im zweiten Quartal vom Unternehmen 1,8 Mio. Anteile bzw. 5,06% der SAP SI veräußert worden. Als Begründung der Transaktion sei vom Management die Liquiditätssicherung genannt worden. Aktuell verfüge die Software AG über 66,7 Mio. Euro liquide Mittel, jedoch werde eine weitere Verringerung dieser Beteiligung nicht ausgeschlossen.
Da sowohl das Unternehmen als auch die Analysten von keiner signifikanten Verbesserung der Geschäftentwicklung im zweiten Halbjahr ausgingen, hätten sie ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2002 revidieren müssen. Die Analysten von Consors Capital erwarten mit 125,8 Mio. Euro im dritten Quartal und mit 132,3 Mio. Euro im vierten Quartal im Vergleich zum abgelaufenen Quartal nur geringe Umsatzsteigerungen. Die EBITDA-Marge sollte im Jahresverlauf, aufgrund der Fortführung des Kostensenkungsprogramms, weiter verbessert werden können.
In der Schätzung der Analysten für das Nettoergebnis von 8,8 Mio. Euro bzw. das Ergebnis je Aktie 2002 von 0,32 Euro habe man sowohl die Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 13,1 Mio. Euro als auch die erfolgten Gewinne aus Anteilsverkäufen von 31,6 Mio. Euro bereinigt. Unbereinigt ergäbe sich ein Jahresergebnis je Aktie von 1,14 Euro.
Mit den veröffentlichten Zahlen, scheine es den Analysten aber auch mittel- bis langfristig für die Software AG sehr schwierig, die operativen Margen der Vergangenheit von ca. 20% wieder zu erreichen. Sie hätten deshalb ihre Erwartungen auch für die Folgejahre nochmals gesenkt.
Die Erreichung der Profitabilität erachte man als sehr positiv, würde aber das aktuelle Quartal zur Bestätigung dieser Verbesserungen abwarten. Das aktuelle Kursniveau mit einer KGV- Bewertung von 18,9 stelle aus Analysten-Sicht keine Kaufgelegenheit dar.
Nachdem sich die Befürchtungen weiterer operativer Probleme nicht bewahrheitet haben, stufen die Analysten von Consors Capital die Software AG-Aktie von "verkaufen" wieder auf "halten" hoch.
Am 24.07.2002 seien von der Software AG Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2002 präsentiert worden. Zwar hätten Umsatz und operatives Ergebnis leicht unter den Erwartungen der Analysten gelegen, jedoch sei nach dem verlustbringenden ersten Quartal wieder der Wechsel zur Profitabilität gelungen. Während sich die Umsätze in den Segmenten Wartung und Professional Service stabilisiert hätten, sei auch im zweiten Quartal ein signifikanter Absatzrückgang im Lizenzgeschäft zu verzeichnen gewesen.
Trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes, gekennzeichnet durch hohen Preisdruck im Servicegeschäft, Projektverschiebungen und Reduzierung von Auftragsvolumina, sähen die Analysten den wesentlichen, positiven Einfluss auf die Verbesserung der Profitabilität in den Erfolgen des Kostensenkungsprogramms. Mit der Verringerung der Mitarbeiterzahl auf 3.141 (Ende 2001: 3.326) sei die Software AG auf einem sehr guten Weg, ihr Ziel von 3.100 Mitarbeitern zum Jahresende zu erreichen. Auch eine deutliche Reduzierung der Auftragsvergabe an Subunternehmer sei erfolgreich realisiert worden. Die Anzahl der Zulieferer sei von 700 auf ca. 50 gesenkt worden.
Neben den operativen Entwicklungen seien auch im zweiten Quartal vom Unternehmen 1,8 Mio. Anteile bzw. 5,06% der SAP SI veräußert worden. Als Begründung der Transaktion sei vom Management die Liquiditätssicherung genannt worden. Aktuell verfüge die Software AG über 66,7 Mio. Euro liquide Mittel, jedoch werde eine weitere Verringerung dieser Beteiligung nicht ausgeschlossen.
In der Schätzung der Analysten für das Nettoergebnis von 8,8 Mio. Euro bzw. das Ergebnis je Aktie 2002 von 0,32 Euro habe man sowohl die Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 13,1 Mio. Euro als auch die erfolgten Gewinne aus Anteilsverkäufen von 31,6 Mio. Euro bereinigt. Unbereinigt ergäbe sich ein Jahresergebnis je Aktie von 1,14 Euro.
Mit den veröffentlichten Zahlen, scheine es den Analysten aber auch mittel- bis langfristig für die Software AG sehr schwierig, die operativen Margen der Vergangenheit von ca. 20% wieder zu erreichen. Sie hätten deshalb ihre Erwartungen auch für die Folgejahre nochmals gesenkt.
Die Erreichung der Profitabilität erachte man als sehr positiv, würde aber das aktuelle Quartal zur Bestätigung dieser Verbesserungen abwarten. Das aktuelle Kursniveau mit einer KGV- Bewertung von 18,9 stelle aus Analysten-Sicht keine Kaufgelegenheit dar.
Nachdem sich die Befürchtungen weiterer operativer Probleme nicht bewahrheitet haben, stufen die Analysten von Consors Capital die Software AG-Aktie von "verkaufen" wieder auf "halten" hoch.
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