Schmolz + Bickenbach kaufenswert
13.07.07 13:11
Finanzwoche
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" halten die Aktie von Schmolz + Bickenbach (ISIN CH0005795668 / WKN 905370) für kaufenswert.
In den letzten Jahren seien die Margen sukzessive ausgeweitet worden: Die EBIT-Marge sei seit dem Jahr 2002 jährlich kontinuierlich gestiegen und habe von 0,8% auf 8,2% in 2006 zugelegt. Dank Preissteigerungen sollte auch 2007 eine leichte Verbesserung möglich sein. Die Entwicklung des Nettogewinns von einem ausgeglichenen Ergebnis in 2002 zu einem Jahresübschuss von 144,6 Mio. Euro in 2006 sei genauso eindrucksvoll gewesen. Wären die im Jahr 2006 zugekauften Gesellschaften für das Gesamtjahr und nicht bloß anteilig konsolidiert worden, hätte der Jahresüberschuss sogar stolze 184,5 Mio. Euro betragen.
Schmolz + Bickenbach gehe für das laufende Jahr von einem Umsatz von 4 bis 4,5 Mrd. Euro aus, dies ergebe einen - um Zukäufe bereinigten - Zuwachs von mindestens 11,8% und ein überproportionales Wachstum des Gewinns vor Steuern und Zinsen um konservativ geschätzte 20%. Auch die Äußerung des Managements, dass momentan jeder Monat ein Rekordmonat sei und die korrigierenden Nickelpreise die Margen ab dem 2. Halbjahr positiv beeinflussen sollten, spreche dafür. Voraussichtlich werde einzig der Gewinn nach Steuern und Zinsen etwas schwächer steigen, da sich die Zinslast akquisitionsbedingt erhöhen werde.
Die Bewertung des Papiers sei mit einer am unteren Ende der Umsatzplanung konservativ geschätzten PE 2007e von 10 und einem EV/EBITDA von 6,3 im Sektorvergleich (EV/EBITDA 7,3; PE 2007e 12) nach wie vor günstig. Zurzeit würden die hervorragenden Wachstumsaussichten an der Börse nicht genügend beachtet. Die Schweiz-typisch niedrige Dividendenrendite von 1% sei der einzige Wermutstropfen.
Schmolz & Bickenbach sei eine interessante, in vielen Nischen aktive, langfristige Wachstumsstory.
Die Schmolz + Bickenbach-Aktie ist zusammen mit der Bewertung eines soliden Substanztitels kaufenswert. (Ausgabe 27 vom 11.07.2007) (13.07.2007/ac/a/a)
In den letzten Jahren seien die Margen sukzessive ausgeweitet worden: Die EBIT-Marge sei seit dem Jahr 2002 jährlich kontinuierlich gestiegen und habe von 0,8% auf 8,2% in 2006 zugelegt. Dank Preissteigerungen sollte auch 2007 eine leichte Verbesserung möglich sein. Die Entwicklung des Nettogewinns von einem ausgeglichenen Ergebnis in 2002 zu einem Jahresübschuss von 144,6 Mio. Euro in 2006 sei genauso eindrucksvoll gewesen. Wären die im Jahr 2006 zugekauften Gesellschaften für das Gesamtjahr und nicht bloß anteilig konsolidiert worden, hätte der Jahresüberschuss sogar stolze 184,5 Mio. Euro betragen.
Die Bewertung des Papiers sei mit einer am unteren Ende der Umsatzplanung konservativ geschätzten PE 2007e von 10 und einem EV/EBITDA von 6,3 im Sektorvergleich (EV/EBITDA 7,3; PE 2007e 12) nach wie vor günstig. Zurzeit würden die hervorragenden Wachstumsaussichten an der Börse nicht genügend beachtet. Die Schweiz-typisch niedrige Dividendenrendite von 1% sei der einzige Wermutstropfen.
Schmolz & Bickenbach sei eine interessante, in vielen Nischen aktive, langfristige Wachstumsstory.
Die Schmolz + Bickenbach-Aktie ist zusammen mit der Bewertung eines soliden Substanztitels kaufenswert. (Ausgabe 27 vom 11.07.2007) (13.07.2007/ac/a/a)
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