Schering kaufen
29.07.02 15:44
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktien von Schering (WKN 717200) von "halten" auf "kaufen" hoch.
Die Schering AG habe heute die Zahlen für das 1. Halbjahr 2002 veröffentlicht. Schering habe den Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2002 um 5,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können. Das Mengen- und Preiswachstum habe bei +9% gelegen, Währungseffekte hätten das Umsatzwachstum mit minus 4% beeinflusst. Betrachte man das zweite Quartal für sich alleingenommen, habe das Preis- und Mengenwachstum bei +11% gelegen, die Währungseffekte hätten mit -7% zu Buche geschlagen. Unter regionalen Gesichtspunkten habe Schering im ersten Halbjahr die höchsten Wachstumsraten in den USA (+20%) und Europa (+8%) erzielen können.
Das Wachstum in den USA sei hauptsächlich durch die Produkte Yasmin und Mirena (Fertilitätskontrolle & Hormontherapie) sowie Betaferon (Spezial-Therapeutika) getragen worden. In Japan habe sich für Schering die Situation gegenüber dem ersten Quartal zwar leicht entschärft, der Umsatzrückgang habe aber für die ersten sechs Monate, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, noch immer bei 12% gelegen. Bei Japan handele es sich auch um die einzige Region, in der Schering sowohl einen Mengen- und Preisrückgang als auch negative Währungseffekte habe hinnehmen müssten. Die in der Region Lateinamerika/Kanada erzielten Preis- und Mengenwachstumsraten hätten wie erwartet bei weitem nicht ausgereicht, um die negativen Währungseffekte auszugleichen. Die Analysten von Consors Capital rechnen für diese Region bis zum Jahresende auch nicht mit einer Erholung.
In den USA habe Schering seinen Umsatz mit Betaferon um 28% auf 167 Mio. Euro steigern können. Da die hohe Wachstumsrate zum Teil auf Einmaleffekte zurückzuführen sei (Bedarfsdeckung von Großhändlern durch die Einführung neuer Formulierungen), gingen die Analysten nicht davon aus, dass Schering diese Wachstumsrate über das Jahr halten könne. Eine Wachstumsrate von ca. 15% sehe man als realistisch an, bislang sei man von knapp 13% ausgegangen.
Für das orale Kontrazeptivum Yasmin rechne Schering mit einem Gesamtumsatz in 2002 in Höhe von 150 Mio. Euro. Dies entspreche einem Umsatz von knapp 90 Mio. Euro im zweiten Halbjahr. Das Wachstums solle durch die Marktausdehnung in den USA sowie weiteren Markteinführung in Europa erreicht werden. Aufgrund des niedrigeren Aktienkurses habe der Vorstand der Schering AG angekündigt, dass man eigene Aktien bis zu einem Gegenwert von 250 Mio. Euro zurückkaufen werde.
Das dritte Quartal werde einmalig durch Abschreibung von "R&D in prozess" in Höhe von 230 Mio. Euro belastet. Die Abschreibungen würden die vor kurzen erworbenen Rechte an dem Produktkandidaten Leukine betreffen. Schering nehme diese Abschreibungen aus Vorsichtsgründen vor, da sich das Produkt erst in Phase II der klinischen Entwicklung befinde. Die Analysten hätten die von ihnen geschätzte Steuerquote entsprechend des aktuellen Steuersatzes für die kommenden Jahre von vorher 40% auf jetzt 39% gesenkt. Man habe die Schätzungen für das Gesamtjahr und die Folgejahre entsprechend den Zahlen für das erste Halbjahr sowie der oben beschriebenen Sachverhalte angepasst.
Auf Basis der neuen Schätzungen hätten die Analysten einen fairen Wert je Aktie in Höhe von 68,10 Euro errechnet. Bei einem aktuellen Kurs von 48,70 Euro ergebe sich dadurch ein Kurspotential von knapp 40%. Des weiteren habe man einen Peer Group-Vergleich auf Basis der Verhältniszahl Enterprise Value (EV)/Umsatz vorgenommen. Auf Basis des durchschnittlichen EV/Umsatz-Verhältnisses (2,9) dieser Peer Group ergebe sich ein Rechnerischer Wert für die Schering-Aktie von 83,10 Euro. Da es sich bei den in der Peer Group enthaltenen Unternehmen zum größten Teil um wesentlich größere Unternehmen handele, die aufgrund ihres Produktportfolios auch breiter diversifiziert seien, halte man einen Abschlag von 20% für gerechtfertigt. Abzüglich dieses Diskonts liege der rechnerische Wert bei 66,48 Euro.
Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktie der Schering AG von vorher "halten" auf jetzt "kaufen" herauf. Aufgrund des schwachen Marktumfeldes reduziere man jedoch das Kursziel von vorher 70,00 Euro auf jetzt 65,00 Euro.
Die Schering AG habe heute die Zahlen für das 1. Halbjahr 2002 veröffentlicht. Schering habe den Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2002 um 5,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können. Das Mengen- und Preiswachstum habe bei +9% gelegen, Währungseffekte hätten das Umsatzwachstum mit minus 4% beeinflusst. Betrachte man das zweite Quartal für sich alleingenommen, habe das Preis- und Mengenwachstum bei +11% gelegen, die Währungseffekte hätten mit -7% zu Buche geschlagen. Unter regionalen Gesichtspunkten habe Schering im ersten Halbjahr die höchsten Wachstumsraten in den USA (+20%) und Europa (+8%) erzielen können.
Das Wachstum in den USA sei hauptsächlich durch die Produkte Yasmin und Mirena (Fertilitätskontrolle & Hormontherapie) sowie Betaferon (Spezial-Therapeutika) getragen worden. In Japan habe sich für Schering die Situation gegenüber dem ersten Quartal zwar leicht entschärft, der Umsatzrückgang habe aber für die ersten sechs Monate, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, noch immer bei 12% gelegen. Bei Japan handele es sich auch um die einzige Region, in der Schering sowohl einen Mengen- und Preisrückgang als auch negative Währungseffekte habe hinnehmen müssten. Die in der Region Lateinamerika/Kanada erzielten Preis- und Mengenwachstumsraten hätten wie erwartet bei weitem nicht ausgereicht, um die negativen Währungseffekte auszugleichen. Die Analysten von Consors Capital rechnen für diese Region bis zum Jahresende auch nicht mit einer Erholung.
Für das orale Kontrazeptivum Yasmin rechne Schering mit einem Gesamtumsatz in 2002 in Höhe von 150 Mio. Euro. Dies entspreche einem Umsatz von knapp 90 Mio. Euro im zweiten Halbjahr. Das Wachstums solle durch die Marktausdehnung in den USA sowie weiteren Markteinführung in Europa erreicht werden. Aufgrund des niedrigeren Aktienkurses habe der Vorstand der Schering AG angekündigt, dass man eigene Aktien bis zu einem Gegenwert von 250 Mio. Euro zurückkaufen werde.
Das dritte Quartal werde einmalig durch Abschreibung von "R&D in prozess" in Höhe von 230 Mio. Euro belastet. Die Abschreibungen würden die vor kurzen erworbenen Rechte an dem Produktkandidaten Leukine betreffen. Schering nehme diese Abschreibungen aus Vorsichtsgründen vor, da sich das Produkt erst in Phase II der klinischen Entwicklung befinde. Die Analysten hätten die von ihnen geschätzte Steuerquote entsprechend des aktuellen Steuersatzes für die kommenden Jahre von vorher 40% auf jetzt 39% gesenkt. Man habe die Schätzungen für das Gesamtjahr und die Folgejahre entsprechend den Zahlen für das erste Halbjahr sowie der oben beschriebenen Sachverhalte angepasst.
Auf Basis der neuen Schätzungen hätten die Analysten einen fairen Wert je Aktie in Höhe von 68,10 Euro errechnet. Bei einem aktuellen Kurs von 48,70 Euro ergebe sich dadurch ein Kurspotential von knapp 40%. Des weiteren habe man einen Peer Group-Vergleich auf Basis der Verhältniszahl Enterprise Value (EV)/Umsatz vorgenommen. Auf Basis des durchschnittlichen EV/Umsatz-Verhältnisses (2,9) dieser Peer Group ergebe sich ein Rechnerischer Wert für die Schering-Aktie von 83,10 Euro. Da es sich bei den in der Peer Group enthaltenen Unternehmen zum größten Teil um wesentlich größere Unternehmen handele, die aufgrund ihres Produktportfolios auch breiter diversifiziert seien, halte man einen Abschlag von 20% für gerechtfertigt. Abzüglich dieses Diskonts liege der rechnerische Wert bei 66,48 Euro.
Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktie der Schering AG von vorher "halten" auf jetzt "kaufen" herauf. Aufgrund des schwachen Marktumfeldes reduziere man jedoch das Kursziel von vorher 70,00 Euro auf jetzt 65,00 Euro.
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