Schering halten
05.02.02 16:03
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital raten, die Aktien von Schering (WKN 717200) zu halten.
Schering habe heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 veröffentlicht. Die bekannt gegebenen Zahlen lägen im Rahmen der Erwartungen und derer des Marktes. Der Gesamtumsatz habe im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 4,842 Mrd. Euro gesteigert werden können, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte liege das Wachstum um 1% höher bei 9%. Besonders negativ auf die Umsatzentwicklung hätten sich die Wechselkursentwicklungen in Asien (-5%) - insbesondere Japan mit -9% - und Lateinamerika/Kanada (-5%) ausgewirkt.
Aus regionaler Sicht habe sich besonders der US-amerikanische Markt mit einer Wachstumsrate von +12% erfreulich entwickelt. Bereinigt um den Umsatzrückgang bei Betapace (Ablauf des Patentschutzes), habe diese Region sogar um 23% zulegen können. Mitverantwortlich für diese positive Entwicklung seien unter anderem die neueingeführten Produkte Yasmin und Campath gewesen. Das mit Abstand umsatzstärkste Produkt (+15% auf 681 Mio. Euro) sei auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder das Präparat Betaferon gewesen, welches für die Behandlung unterschiedlicher Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt werde. Unter den Top 15-Produkten befänden sich mit Magnevist (+12%), Fludara (+18%), Meliane (+21%), Mirena (+42%) und Miranova (+23%) fünf weitere Produkte, bei denen ein zweistelliges Umsatzwachstum habe erzielt werden können. Für die zur Geschäftssparte Diagnostika & Radiopharmaka gehörenden Röntgenkontrastmittel habe Schering im abgelaufenen Geschäftsjahr einen nachlassenden Preisdruck festgestellt.
Zusätzliche Informationen im Rahmen des heutigen Conference-Calls habe man zum Anlass genommen, die Planzahlen für die kommenden Jahre anzupassen. Trotz einer marginalen Reduzierung der Umsatzerwartungen heben die Analysten von Consors Capital die Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre leicht an. Grund hierfür sei, dass die bislang eingeplanten Kosten für die Herstellung als auch für die Forschung & Entwicklung zu hoch gewesen seien. Mit geschätzten Herstellungskosten in Höhe von rund 24,5% des Umsatzes sowie einer F&E-Quote von gut 18% sähen die Analysten die zukünftige Entwicklung besser abgebildet.
Als Folge der erhöhten Gewinnschätzungen bei ansonsten unveränderten Annahmen ergebe sich auf Basis des DCF-Modells ein fairer Wert je Aktie in Höhe von 70,98 Euro. Bei einem aktuellen Kurs von 65,00 Euro errechne sich hieraus ein Kurspotential von 9,2%. Für das aktuelle Jahr sei man für die Aktie der Schering AG positiver gestimmt als für die Pharmabranche.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen sei Schering nicht durch Patentabläufe bei Produkten betroffen. In den USA rechne man mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Umsätze aufgrund der im letzten Jahr eingeführten Produkte (Yasmin, Campath sowie des Blockbuster-Produktes Betaferon/Betaseron). Im Bereich der Diagnostika & Radiopharmaka, speziell bei Röntgenkontrastmitteln, zeichne sich eine Preiserholung ab. Mit dem aus dem Verkauf des 24%igen AventisCrop Sciences Anteils zufließenden Geld, sowie der im letzten Jahr durch das Listing in den USA geschaffenen "Akquisitionswährung" könne Schering schnell auf sich bietende Akquisitionsmöglichkeiten reagieren. Gespräche mit potentiellen Kandidaten seien von Seiten des Finanzvorstandes Pohle bestätigt worden. Einzelheiten (Region, Tätigkeitsfeld) seien aber erwartungsgemäß nicht genannt geworden.
Trotz dieser positiven Entwicklungen stufen die Analysten von Consors Capital die Aktie der Schering AG weiterhin mit "halten" ein, empfehlen jedoch, mögliche Kursschwächen (um die 60,00 Euro) zum Einstieg zu nutzen.
Schering habe heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 veröffentlicht. Die bekannt gegebenen Zahlen lägen im Rahmen der Erwartungen und derer des Marktes. Der Gesamtumsatz habe im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 4,842 Mrd. Euro gesteigert werden können, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte liege das Wachstum um 1% höher bei 9%. Besonders negativ auf die Umsatzentwicklung hätten sich die Wechselkursentwicklungen in Asien (-5%) - insbesondere Japan mit -9% - und Lateinamerika/Kanada (-5%) ausgewirkt.
Aus regionaler Sicht habe sich besonders der US-amerikanische Markt mit einer Wachstumsrate von +12% erfreulich entwickelt. Bereinigt um den Umsatzrückgang bei Betapace (Ablauf des Patentschutzes), habe diese Region sogar um 23% zulegen können. Mitverantwortlich für diese positive Entwicklung seien unter anderem die neueingeführten Produkte Yasmin und Campath gewesen. Das mit Abstand umsatzstärkste Produkt (+15% auf 681 Mio. Euro) sei auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder das Präparat Betaferon gewesen, welches für die Behandlung unterschiedlicher Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt werde. Unter den Top 15-Produkten befänden sich mit Magnevist (+12%), Fludara (+18%), Meliane (+21%), Mirena (+42%) und Miranova (+23%) fünf weitere Produkte, bei denen ein zweistelliges Umsatzwachstum habe erzielt werden können. Für die zur Geschäftssparte Diagnostika & Radiopharmaka gehörenden Röntgenkontrastmittel habe Schering im abgelaufenen Geschäftsjahr einen nachlassenden Preisdruck festgestellt.
Als Folge der erhöhten Gewinnschätzungen bei ansonsten unveränderten Annahmen ergebe sich auf Basis des DCF-Modells ein fairer Wert je Aktie in Höhe von 70,98 Euro. Bei einem aktuellen Kurs von 65,00 Euro errechne sich hieraus ein Kurspotential von 9,2%. Für das aktuelle Jahr sei man für die Aktie der Schering AG positiver gestimmt als für die Pharmabranche.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen sei Schering nicht durch Patentabläufe bei Produkten betroffen. In den USA rechne man mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Umsätze aufgrund der im letzten Jahr eingeführten Produkte (Yasmin, Campath sowie des Blockbuster-Produktes Betaferon/Betaseron). Im Bereich der Diagnostika & Radiopharmaka, speziell bei Röntgenkontrastmitteln, zeichne sich eine Preiserholung ab. Mit dem aus dem Verkauf des 24%igen AventisCrop Sciences Anteils zufließenden Geld, sowie der im letzten Jahr durch das Listing in den USA geschaffenen "Akquisitionswährung" könne Schering schnell auf sich bietende Akquisitionsmöglichkeiten reagieren. Gespräche mit potentiellen Kandidaten seien von Seiten des Finanzvorstandes Pohle bestätigt worden. Einzelheiten (Region, Tätigkeitsfeld) seien aber erwartungsgemäß nicht genannt geworden.
Trotz dieser positiven Entwicklungen stufen die Analysten von Consors Capital die Aktie der Schering AG weiterhin mit "halten" ein, empfehlen jedoch, mögliche Kursschwächen (um die 60,00 Euro) zum Einstieg zu nutzen.
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