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Sa, 28. Januar 2023, 8:36 Uhr

SER Systems

WKN: 724190 / ISIN: DE0007241903

SER abwarten


14.02.01 00:00
Finanzen Neuer Markt

SER (WKN 724190) ist nach Angaben der Analysten von „Finanzen Neuer Markt“ Hersteller von Dokumenten-Software.

Das Unternehmen habe im letzten November eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das 4. Quartal aussprechen müssen. Jetzt habe der Konzern die nach unten revidierten Zahlen für 2000 nach vorläufigen Angaben bestätigen können, wonach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 52% auf 185 Mio. € angestiegen sei. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen habe nur unterproportional um 25% auf 20 Mio. € zulegen können. Allerdings sei diese Punktlandung nur durch einen „außerordentlichen Erlös“ möglich geworden, nachdem nicht vorhergesehene Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis über Gebühr belastet hätten.

Mit dem Verlauf des 4. Quartals habe sich der Konzern auch keineswegs zufrieden gezeigt. Das Jahr 2000 sei durch einen deutlichen Margendruck gekennzeichnet worden, den SER auf die Kosten der globalen Aufstellung des Konzerns im Softwaremarkt für Wissensmanagement zurückführe. Bei einer durchgeführten Restrukturierung sei die Integration der operativen Einheiten im Unternehmen vorangetrieben worden und die komplette Konzernstruktur überarbeitet.

Da die Umstrukturierung im Geschäftsjahr 2000 noch nicht abgeschlossen werden konnte, würden sich für SER auch im laufenden Geschäftsjahr weitere Belastungen ergeben. Die Umsatzprognose von 240 Mio. €, die einem Zuwachs von 30% entsprechen würde, sei gegenüber den revidierten Prognosen vom November aufrechterhalten worden. Die Gewinnerwartung habe nochmals revidiert werden müssen. Bisher sei die Company von einem Ebit von 34 Mio. € ausgegangen. Die neue Prognose liege nun bei 24 Mio. €, womit sich der Gewinn neuerlich nur unterproportional zum Umsatz entwickeln würde.

Weiter heißt es, dass die Gewinnmarge weiter rückläufig sei und an der 10%-Marke kratze. Es sei klar, dass die neue Revision bei den Analysten wenig Freude hervorrufe.

Die Aktie seien seit Anfang November stark zurückgefallen. Nahezu konform seien auch die Umsätze und Gewinnprognosen zurückgefallen. Sei zuvor ein Umsatz von über 300 Mio. € sowie ein Ebit von über 60 Mio. € erwartet worden, so seien die Zahlen, die lediglich 5 Monate später ausgegeben worden seien, sehr ernüchternd. Es sei vor allem schwer einzuschätzen, in welcher Weise sich die Restrukturierung von SER ertragsmäßig in Folgejahren niederschlagen werde. Das Unternehmen halte sich hier bedeckt.

Für 2002 seien Analysten schon nur noch von einem Gewinn pro Aktie von 1,50 € ausgegangen. Es würden nun weitere Reduktionen drohen, so das die Papiere auf dieser Basis weiterhin ein KGV von über 17 aufweisen würden und kein Schnäppchen seien. Es scheine ein nochmaliger Rückschlag auf die bisherigen Tiefstkurse um 11 € durchaus möglich. Daher würden die Analysten raten abzuwarten.





 
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