SCM Microsystems meiden
03.05.01 00:00
4valuereport
Die Experten des Börsenbriefs 4valuereport empfehlen die Aktien von SCM Microsystems (WKN 909247) zu meiden.
SCM Microsystems sei ein Anbieter und Entwickler von Lösungen, die durch bequemen und gesicherten Zugang zu digitalen Inhalten und Diensten die virtuelle Welt erschließen. Das deutsch-amerikanische Unternehmen sei in vier Hauptmärkten tätig: Digitalfernsehen, Breitband-Empfang, PC-Sicherheit und Digitale Geräte.
Am 27.04.01 habe SCM die Ergebnisse des ersten Quartals bekannt gegeben, was einen Kurssturz von 30% zur Folge gehabt hätte. Bei einem Umsatz von 45,1 Millionen US-Dollar sei ein hoher Nettoverlust von 18,4 Millionen US-Dollar erwirtschaftet worden. Im Vergleichsquartal des Vorjahres habe das Unternehmen noch ein Überschuss in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar erzielt. Die Gesellschaft hätte schon seit einigen Quartalen die Erwartungen nicht mehr erfüllen können.
Die Firmenwertabschreibungen würden mit 3,7 Millionen US-Dollar zu Buche schlagen. Zu den Sonderaufwendungen würden Wertberichtigungen auf Vorräte von zehn Millionen US-Dollar und aus Forderungen von 2,5 Millionen US-Dollar zählen. Ein weiterer Grund für das schwache Abschneiden sei der unter den Erwartungen gebliebene Verkauf der Digital-Editing-Produkte der Marke Dazzle. Die technologische Qualität der Produkte sei jedoch nach wie vor einwandfrei. Dies zeige sich auch an den Aufträgen von großen Unternehmen wie Motorola.
Mittlerweile notiere die Firma schon unter ihrem Buchwert (15,00 Euro je Aktie), habe keine Finanzschulden und weiterhin einen sehr hohen Cash-Bestand von etwa 5,00 Euro je Aktie. Mittlerweile habe SCM wohl auch einen Einstellungsstopp verhängt, um die operativen Kosten zu senken.
Positiv sei auch, dass SCM Microsystems die Produkte nicht direkt an Endkunden verkaufe, sondern nur an OEM`s (Produzenten). Auf diesem Wege profitiere das Unternehmen von der Marketingkraft der meist namhaften OEM´S, benötige keine Anstrengung zum Aufbau einer eigenen Marketingmaschinerie und spare auf diese Weise wieder Kosten.
Im Vergleich zu der Peer Group sei SCM Microsystems mit einem KGV von 7,38 moderat bewertet.
Im Bereich von 20 Euro liege ein extrem solider charttechnischer Widerstand. Es würde mindestens mehrere Monate dauern bis der Kurs diesen Bereich wieder erreichen könne.
Langfristig befinde sich SCM Microsystems in einer guten Ausgangslage, um von der zunehmenden Nachfrage nach Sicherheitstechnologie, die auf Chipkarten basiere zu profitieren. Infolgedessen sollte das Unternehmen in den nächsten Jahren Umsatz und Ertrag noch steigern können. Da die Gesellschaft auf noch sehr jungen Märkten tätig sei, dürfte die bislang spürbare Gewinn- und damit auch Kursvolatilität weiterhin anhalten.
Trotz des niedrigen Kursniveaus sehen die Börsenkenner vom 4valuereport in SCM Microsystems noch kein Kauf. Ein Einstieg komme wieder in Frage, wenn bessere Zahlen in Aussicht stehen würden.
SCM Microsystems sei ein Anbieter und Entwickler von Lösungen, die durch bequemen und gesicherten Zugang zu digitalen Inhalten und Diensten die virtuelle Welt erschließen. Das deutsch-amerikanische Unternehmen sei in vier Hauptmärkten tätig: Digitalfernsehen, Breitband-Empfang, PC-Sicherheit und Digitale Geräte.
Am 27.04.01 habe SCM die Ergebnisse des ersten Quartals bekannt gegeben, was einen Kurssturz von 30% zur Folge gehabt hätte. Bei einem Umsatz von 45,1 Millionen US-Dollar sei ein hoher Nettoverlust von 18,4 Millionen US-Dollar erwirtschaftet worden. Im Vergleichsquartal des Vorjahres habe das Unternehmen noch ein Überschuss in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar erzielt. Die Gesellschaft hätte schon seit einigen Quartalen die Erwartungen nicht mehr erfüllen können.
Die Firmenwertabschreibungen würden mit 3,7 Millionen US-Dollar zu Buche schlagen. Zu den Sonderaufwendungen würden Wertberichtigungen auf Vorräte von zehn Millionen US-Dollar und aus Forderungen von 2,5 Millionen US-Dollar zählen. Ein weiterer Grund für das schwache Abschneiden sei der unter den Erwartungen gebliebene Verkauf der Digital-Editing-Produkte der Marke Dazzle. Die technologische Qualität der Produkte sei jedoch nach wie vor einwandfrei. Dies zeige sich auch an den Aufträgen von großen Unternehmen wie Motorola.
Positiv sei auch, dass SCM Microsystems die Produkte nicht direkt an Endkunden verkaufe, sondern nur an OEM`s (Produzenten). Auf diesem Wege profitiere das Unternehmen von der Marketingkraft der meist namhaften OEM´S, benötige keine Anstrengung zum Aufbau einer eigenen Marketingmaschinerie und spare auf diese Weise wieder Kosten.
Im Vergleich zu der Peer Group sei SCM Microsystems mit einem KGV von 7,38 moderat bewertet.
Im Bereich von 20 Euro liege ein extrem solider charttechnischer Widerstand. Es würde mindestens mehrere Monate dauern bis der Kurs diesen Bereich wieder erreichen könne.
Langfristig befinde sich SCM Microsystems in einer guten Ausgangslage, um von der zunehmenden Nachfrage nach Sicherheitstechnologie, die auf Chipkarten basiere zu profitieren. Infolgedessen sollte das Unternehmen in den nächsten Jahren Umsatz und Ertrag noch steigern können. Da die Gesellschaft auf noch sehr jungen Märkten tätig sei, dürfte die bislang spürbare Gewinn- und damit auch Kursvolatilität weiterhin anhalten.
Trotz des niedrigen Kursniveaus sehen die Börsenkenner vom 4valuereport in SCM Microsystems noch kein Kauf. Ein Einstieg komme wieder in Frage, wenn bessere Zahlen in Aussicht stehen würden.
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