SAP SYSTEMS INTEGR.O.N.
WKN: 501111 / ISIN: DE0005011118SAP SI vorerst halten
25.10.01 09:00
4valuereport
Die Analysten vom "4valuereport" empfehlen die Aktie der SAP Systems Integration AG (WKN 501111) zu halten.
SAP SI bezeichne sich selbst als "Entire Lifecycle Service Provider". Darunter verstehe das Unternehmen ein Dienstleistungsangebot, das den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen abdecke.
Für das 2. Quartal habe der Konzern einen Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 11,6 Mio. Euro ausgewiesen, was einem Plus von 26% gegenüber der Vorjahresperiode entspreche. Nach Steuern sei der Verlust von 6,8 auf 3,96 Mio. Euro gesunken. Der Fehlbetrag habe sich im 1. Halbjahr von 16,1 auf 9,7 Mio. Euro oder 0,27 Euro je Aktie verringert.
Das Unternehmen habe für das Gesamtjahr 2001 seine Prognosen bekräftigt. SAP SI rechne mit einer Umsatzsteigerung um 22 bis 27% auf 227 bis 236 Mio. Euro (Umsatz 2000: 186 Mio. Euro) und mit einem EBITDA von 42 bis 46 Mio. Euro. Damit solle das Wachstum nach eigenen Angaben "deutlich besser als der Branchendurchschnitt" ausfallen. Der Auftragsbestand habe sich zum 30. Juni 2001 auf 121 Mio. Euro verbessert. Allerdings sei dies in der derzeitigen Lage keine Garantie, dass die Markterwartungen erfüllt würden, da Aufträge schnell storniert werden könnten. Die SAP-Tochter verfüge aktuell über liquide Mittel in Höhe von über 100 Mio. Euro.
Das Jahr 2001 charakterisiere sich durch ein Nachlassen des Wachstumstrends bei den IT-Investitionen. Man gehe jedoch von keinem dauerhaft rückläufigen Trend aus. Es stelle sich aber die Frage, wann mit einer Markterholung zu rechnen sei. Aufgrund der anhaltend schwachen Konjunkturdaten spreche vieles dafür, dass auch in 2002 eher verhaltene Neuinvestitionen erfolgen würden.
Die starke Bindung an SAP, die vor einigen Tagen eine Gewinnwarnung herausgegeben habe, könne vor dem sich weiter eintrübenden Branchenumfeld nicht als negativ eingeschätzt werden könne.
Das vorhandene Potenzial von SAP Kunden für SAP SI sei groß genug. SAP habe im Bereich ERP-Produkten einen Marktanteil von 51% in Deutschland. Zudem müsse man vorerst die Veröffentlichung der 9-Monatszahlen von SAP SI am 30.10. abwarten um feststellen zu können inwiefern der Konzern in Mitleidenschaft gezogen worden sei.
Die Bewertung von SAP SI mit einem 2002er KGV von 14,52 sei im Vergleich zur europäischen Peer Group mit 13,79 nicht mehr zu hoch, so die Analysten. Allerdings sei damit auch der Kursspielraum nach oben begrenzt, da der Titel nun fair bewertet erscheine.
Die Analysten vom "4valuereport" empfehlen die SAP SI-Aktie vorerst zu halten und die Bekanntgabe der Zahlen Ende Oktober genau zu verfolgen.
SAP SI bezeichne sich selbst als "Entire Lifecycle Service Provider". Darunter verstehe das Unternehmen ein Dienstleistungsangebot, das den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen abdecke.
Für das 2. Quartal habe der Konzern einen Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 11,6 Mio. Euro ausgewiesen, was einem Plus von 26% gegenüber der Vorjahresperiode entspreche. Nach Steuern sei der Verlust von 6,8 auf 3,96 Mio. Euro gesunken. Der Fehlbetrag habe sich im 1. Halbjahr von 16,1 auf 9,7 Mio. Euro oder 0,27 Euro je Aktie verringert.
Das Unternehmen habe für das Gesamtjahr 2001 seine Prognosen bekräftigt. SAP SI rechne mit einer Umsatzsteigerung um 22 bis 27% auf 227 bis 236 Mio. Euro (Umsatz 2000: 186 Mio. Euro) und mit einem EBITDA von 42 bis 46 Mio. Euro. Damit solle das Wachstum nach eigenen Angaben "deutlich besser als der Branchendurchschnitt" ausfallen. Der Auftragsbestand habe sich zum 30. Juni 2001 auf 121 Mio. Euro verbessert. Allerdings sei dies in der derzeitigen Lage keine Garantie, dass die Markterwartungen erfüllt würden, da Aufträge schnell storniert werden könnten. Die SAP-Tochter verfüge aktuell über liquide Mittel in Höhe von über 100 Mio. Euro.
Die starke Bindung an SAP, die vor einigen Tagen eine Gewinnwarnung herausgegeben habe, könne vor dem sich weiter eintrübenden Branchenumfeld nicht als negativ eingeschätzt werden könne.
Das vorhandene Potenzial von SAP Kunden für SAP SI sei groß genug. SAP habe im Bereich ERP-Produkten einen Marktanteil von 51% in Deutschland. Zudem müsse man vorerst die Veröffentlichung der 9-Monatszahlen von SAP SI am 30.10. abwarten um feststellen zu können inwiefern der Konzern in Mitleidenschaft gezogen worden sei.
Die Bewertung von SAP SI mit einem 2002er KGV von 14,52 sei im Vergleich zur europäischen Peer Group mit 13,79 nicht mehr zu hoch, so die Analysten. Allerdings sei damit auch der Kursspielraum nach oben begrenzt, da der Titel nun fair bewertet erscheine.
Die Analysten vom "4valuereport" empfehlen die SAP SI-Aktie vorerst zu halten und die Bekanntgabe der Zahlen Ende Oktober genau zu verfolgen.
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