Brent Crude Rohöl ICE Rolling
WKN: COM062 / ISIN: XC0009677409Rohöl: deutlicher Preisrückgang
06.06.12 14:24
BayernLB
München (www.aktiencheck.de) - Der Rohölpreis ist im Mai weiter gefallen, so die Analysten der BayernLB.
Aktuell (6. Juni) handle Brent bei 100 Dollar je Fass und sei somit fast 30 Dollar günstiger als noch vor zwei Monaten. Im Zuge des Konfliktes um das iranische Atomprogramm sei der Rohölpreis im März zwischenzeitlich auf 127 Dollar je Fass gestiegen.
Der Preisrückgang sei durch die erhöhte Unsicherheit im Hinblick auf die Staatsschuldenkrise im Euroraum sowie der Wideraufnahme der Verhandlungen mit dem Iran begünstigt worden. Darüber hinaus herrsche seit Beginn des Jahres ein Überschussangebot, welches von der Internationalen Energieagentur (IEA) im ersten Quartal 2012 auf 1,2 Mio. Fass pro Tag geschätzt werde (1% der globalen Nachfrage).
In der zweiten Jahreshälfte werde sich die Marktbilanz aufgrund einer steigenden Nachfrage sowie der am 1. Juli offiziell in Kraft tretenden Sanktionen gegen den Iran wieder einengen. Darüber hinaus sei zu erwarten, dass die OPEC-Länder die Fördermenge aufgrund des massiven Preisrückgangs drosseln würden. Der Ölpreis dürfte im Zuge dessen wieder anziehen. Ihre Prognose von 115 Dollar je Fass Brent zum Jahresende würden die Analysten beibehalten. Für das zweite und dritte Quartal würden sie aber ihre Prognose auf 110 Dollar (bisher: 115 Dollar) und 112 Dollar (bisher: 115 Dollar) senken. (06.06.2012/ac/a/m)
Aktuell (6. Juni) handle Brent bei 100 Dollar je Fass und sei somit fast 30 Dollar günstiger als noch vor zwei Monaten. Im Zuge des Konfliktes um das iranische Atomprogramm sei der Rohölpreis im März zwischenzeitlich auf 127 Dollar je Fass gestiegen.
Der Preisrückgang sei durch die erhöhte Unsicherheit im Hinblick auf die Staatsschuldenkrise im Euroraum sowie der Wideraufnahme der Verhandlungen mit dem Iran begünstigt worden. Darüber hinaus herrsche seit Beginn des Jahres ein Überschussangebot, welches von der Internationalen Energieagentur (IEA) im ersten Quartal 2012 auf 1,2 Mio. Fass pro Tag geschätzt werde (1% der globalen Nachfrage).
In der zweiten Jahreshälfte werde sich die Marktbilanz aufgrund einer steigenden Nachfrage sowie der am 1. Juli offiziell in Kraft tretenden Sanktionen gegen den Iran wieder einengen. Darüber hinaus sei zu erwarten, dass die OPEC-Länder die Fördermenge aufgrund des massiven Preisrückgangs drosseln würden. Der Ölpreis dürfte im Zuge dessen wieder anziehen. Ihre Prognose von 115 Dollar je Fass Brent zum Jahresende würden die Analysten beibehalten. Für das zweite und dritte Quartal würden sie aber ihre Prognose auf 110 Dollar (bisher: 115 Dollar) und 112 Dollar (bisher: 115 Dollar) senken. (06.06.2012/ac/a/m)
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