RHEIN BIOTECH NV EO-,48
WKN: 919544 / ISIN: NL0000230324Rhein Biotech langfristig kaufen
04.04.02 11:15
TradeCentre.de
Die Analysten von "TradeCentre.de" sehen in der Aktie von Rhein Biotech (WKN 919544) einen langfristigen Kauf.
Rhein Biotech sei eines der wenigen profitablen Biotechnologieunternehmen des Neuen Marktes. Das niederländische Unternehmen beschäftige ca. 300 Mitarbeiter und sei Marktführer für prophylaktische Impfstoffe und Therapeutika gegen weit verbreitete Krankheiten. Mit dem Produkt Hepavax-Gene, hergestellt bei der Tochterfirma GreenCross Vaccine, sei das Unternehmen zum drittgrößten Hepatitis-B-Impfstoff Hersteller der Welt avanciert. Rhein Biotech erreiche mit derzeit 13 Produkten rund 75% der Weltbevölkerung.
Im Geschäftsjahr 2001 habe der Umsatz um 36,4% auf 82,3 Mio. Euro gesteigert werden können (Vorjahr: 60,4 Mio. Euro). Der Bruttogewinn habe sich um 21,7% auf 48,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,4 Mio. Euro) erhöht. Der Nettogewinn habe sich um 15% auf 6,8 Mio. (Vorjahr: 8,0 Mio. Euro) verringert. Gründe für das reduzierte Ergebnis trotz des gesteigerten Umsatzes seien laut Unternehmen höhere Umsatzkosten und Abschreibungen sowie ein gestiegener Margendruck für Nicht-Hepatitis B-Produkte. Zudem seien Investitionen zur Erweiterung der Produktions- und F&E-Kapazitäten getätigt und eine neue IT installiert worden. Wie im Vorjahr sei auch in 2001 der Hepatitis B-Impfstoff Hepavax-Gene stärkster Umsatzträger gewesen. Das Produkt sei in insgesamt 13 neue Märkte eingeführt worden.
Rhein Biotech arbeite zur Zeit an einem neuartigen Impfstoff gegen Hepatitis C. Während bisher alle herkömmlichen Impfstoffe erst bei dreimaliger Anwendung wirksam seien, solle der neuartige “Zwei-Dosen-Impfstoff” im vierten Quartal 2002 als Kombinationsimpfstoff registriert werden und erstmals in Südamerika im Pilotprojekt zum Einsatz kommen. Mit diesem neuen Impfstoff könne man den Zeitraum für die bisher nötigen drei Impfungen von sechs auf einen Monat reduzieren. Damit sei der Impfstoff für das Hochpreissegment der Reiseschutzimpfung besonders interessant.
Dieser Impfstoff solle ab Anfang 2003 wesentlich zur Umsatzsteigerung beitragen. Der Vorstandschef Daan Ellens habe im Februar bekräftigt, Expansion sei angesagt: Rhein Biotech wolle weiterhin in neue Märkte expandieren, und sich auf das Kerngeschäft Impfstoffe konzentrieren - ein Markt, dessen Wachstum in den kommenden Jahren über dem Durchschnitt der Arzneimittel liegen werde. Die mittel- und langfristigen Wachstumsaussichten seien wegen der geplanten Produkteinführungen mehr als positiv. Ab Ende 2004 sei die Einführung eines Kombinationsimpfstoffs gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Hepatitis B und Hirnhautentzündung geplant.
Die Unternehmensplanung sehe vor, den Umsatz bis zum Jahre 2005 auf 200 Mio. Euro zu steigern. Dies entspreche einer durchschnittlichen jährlicher Steigerung von 25% und könne als durchaus realistisches Ziel akzeptiert werden. Bei einem geplanten Nettogewinn von 35 Mio. Euro in 2005 errechne sich ein Gewinn je Aktie von gut 8 Euro. Unterstelle man einen konservativen KGV von nur 15, so habe die Aktie ein Kurspotential von 120 Euro bis 2005. Dies entspräche einer Kursverdreifachung auf Sicht von drei Jahren.
Zum Kursverlauf der Aktie: Im Sog der allgemeinen Internet- und Biotech Euphorie habe die Aktie im September 2000 ihr Allzeithoch bei über 150 Euro erreicht, ein Kurs der rational nicht zu begründen sei. Dann sei ein langer Abstieg mit einer Bodenbildung bei ca. 38 Euro im September 2001 gekommen. Nach einem Kursrückschlag auf 80 Euro im Januar 2002 sei nun bei knapp über 40 Euro eine neue Bodenbildung zu erkennen. Der Gewinn je Aktie habe für 2001 1,68 Euro betragen. Für 2002 rechne man mit einem Gewinn von 2,18 Euro je Aktie, und für 2003 3,09 Euro. Dies ergebe beim aktuellen Börsenkurs von 43 Euro ein KGV von knapp 20 für 2002 und knapp 14 für 2003. Damit sei Rhein Biotech sehr günstig bewertet, insbesondere im Vergleich zu anderen Biotechwerten.
Aus technischer Sicht bestehe eine realistische Chance, dass die Bodenbildung im Bereich 40 Euro gelinge. Hier sei der Kursverfall im Juli letzten Jahres zum Erliegen gekommen. Die Analysten empfehlen nicht sofort einzusteigen, man solle abwarten bis die Aktie wieder Anzeichen mache in einen Upmove überzugehen. Spekulative Anleger könnten bei Überschreiten der 46 Euro - Marke zugreifen. Eine Position solle man sich dann mit einem Stopp-Kurs bei 42,20 Euro auf Schlusskursbasis absichern.
Abschließend sind die Analysten von "TradeCentre.de" der Meinung, dass sich langfristig orientierten Anlegern bei Rhein Biotech eine 200%-Chance bis 2005 bietet.
Rhein Biotech sei eines der wenigen profitablen Biotechnologieunternehmen des Neuen Marktes. Das niederländische Unternehmen beschäftige ca. 300 Mitarbeiter und sei Marktführer für prophylaktische Impfstoffe und Therapeutika gegen weit verbreitete Krankheiten. Mit dem Produkt Hepavax-Gene, hergestellt bei der Tochterfirma GreenCross Vaccine, sei das Unternehmen zum drittgrößten Hepatitis-B-Impfstoff Hersteller der Welt avanciert. Rhein Biotech erreiche mit derzeit 13 Produkten rund 75% der Weltbevölkerung.
Im Geschäftsjahr 2001 habe der Umsatz um 36,4% auf 82,3 Mio. Euro gesteigert werden können (Vorjahr: 60,4 Mio. Euro). Der Bruttogewinn habe sich um 21,7% auf 48,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,4 Mio. Euro) erhöht. Der Nettogewinn habe sich um 15% auf 6,8 Mio. (Vorjahr: 8,0 Mio. Euro) verringert. Gründe für das reduzierte Ergebnis trotz des gesteigerten Umsatzes seien laut Unternehmen höhere Umsatzkosten und Abschreibungen sowie ein gestiegener Margendruck für Nicht-Hepatitis B-Produkte. Zudem seien Investitionen zur Erweiterung der Produktions- und F&E-Kapazitäten getätigt und eine neue IT installiert worden. Wie im Vorjahr sei auch in 2001 der Hepatitis B-Impfstoff Hepavax-Gene stärkster Umsatzträger gewesen. Das Produkt sei in insgesamt 13 neue Märkte eingeführt worden.
Rhein Biotech arbeite zur Zeit an einem neuartigen Impfstoff gegen Hepatitis C. Während bisher alle herkömmlichen Impfstoffe erst bei dreimaliger Anwendung wirksam seien, solle der neuartige “Zwei-Dosen-Impfstoff” im vierten Quartal 2002 als Kombinationsimpfstoff registriert werden und erstmals in Südamerika im Pilotprojekt zum Einsatz kommen. Mit diesem neuen Impfstoff könne man den Zeitraum für die bisher nötigen drei Impfungen von sechs auf einen Monat reduzieren. Damit sei der Impfstoff für das Hochpreissegment der Reiseschutzimpfung besonders interessant.
Die Unternehmensplanung sehe vor, den Umsatz bis zum Jahre 2005 auf 200 Mio. Euro zu steigern. Dies entspreche einer durchschnittlichen jährlicher Steigerung von 25% und könne als durchaus realistisches Ziel akzeptiert werden. Bei einem geplanten Nettogewinn von 35 Mio. Euro in 2005 errechne sich ein Gewinn je Aktie von gut 8 Euro. Unterstelle man einen konservativen KGV von nur 15, so habe die Aktie ein Kurspotential von 120 Euro bis 2005. Dies entspräche einer Kursverdreifachung auf Sicht von drei Jahren.
Zum Kursverlauf der Aktie: Im Sog der allgemeinen Internet- und Biotech Euphorie habe die Aktie im September 2000 ihr Allzeithoch bei über 150 Euro erreicht, ein Kurs der rational nicht zu begründen sei. Dann sei ein langer Abstieg mit einer Bodenbildung bei ca. 38 Euro im September 2001 gekommen. Nach einem Kursrückschlag auf 80 Euro im Januar 2002 sei nun bei knapp über 40 Euro eine neue Bodenbildung zu erkennen. Der Gewinn je Aktie habe für 2001 1,68 Euro betragen. Für 2002 rechne man mit einem Gewinn von 2,18 Euro je Aktie, und für 2003 3,09 Euro. Dies ergebe beim aktuellen Börsenkurs von 43 Euro ein KGV von knapp 20 für 2002 und knapp 14 für 2003. Damit sei Rhein Biotech sehr günstig bewertet, insbesondere im Vergleich zu anderen Biotechwerten.
Aus technischer Sicht bestehe eine realistische Chance, dass die Bodenbildung im Bereich 40 Euro gelinge. Hier sei der Kursverfall im Juli letzten Jahres zum Erliegen gekommen. Die Analysten empfehlen nicht sofort einzusteigen, man solle abwarten bis die Aktie wieder Anzeichen mache in einen Upmove überzugehen. Spekulative Anleger könnten bei Überschreiten der 46 Euro - Marke zugreifen. Eine Position solle man sich dann mit einem Stopp-Kurs bei 42,20 Euro auf Schlusskursbasis absichern.
Abschließend sind die Analysten von "TradeCentre.de" der Meinung, dass sich langfristig orientierten Anlegern bei Rhein Biotech eine 200%-Chance bis 2005 bietet.
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