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Fr, 17. April 2026, 19:12 Uhr

RHEIN BIOTECH NV EO-,48

WKN: 919544 / ISIN: NL0000230324

Rhein Biotech akkumulieren


17.05.02 13:36
LB Baden-Württemberg

Dr. Hanns Frohnmeyer, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, stuft die Aktien von Rhein Biotech (WKN 919544) unverändert mit "akkumulieren" ein.

Rhein Biotech sei ein internationales, biophamazeutisches und profitabel arbeitendes Unternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen und Immunmodulatoren spezialisiert sei. Der Hauptumsatz werde durch die Produktion und den Vertrieb eines Impfstoffes gegen Hepatitis B in Asien erzielt.

Wie vom Unternehmen angekündigt, sei das Umsatzwachstum von Rhein Biotech im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres nur gering um 1,8% auf 17,8 Mio. Euro angestiegen. Die Produktverkäufe hätten sich im Vergleichszeitraum um 7,5% auf 17,8 Mio. Euro erhöht, und die Bruttogewinnspanne habe um 3,5% auf 55,0% gesteigert werden können. Diese Eckdaten würden zum Einen die Fokussierung des Unternehmens auf wenige, profitable Produkte unter Ausschluss des Technologie-Lizenzgeschäftes zeigen, zum Anderen die Umsetzung der angekündigten Effizienzsteigerungen. Aufgrund geplanter, höherer Ausgaben in Forschung und Entwicklung habe sich das EBIT im Vergleich zum Vorjahresquartal um 50,5% von 2,2 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro vermindert. Der Nettogewinn sei dagegen aufgrund außerordentlicher Erträge (1,8 Mio. Euro), die aus der Restrukturierung des Joint Ventures mit Lockhardt Ltd. in Indien entstanden sind, um 28,5% auf 2,7 Mio. Euro angestiegen.

Vorläufige Ergebnisse der Phase III-Studie von Rhein Biotechs neuem Hepatitis B-Impfstoff würden darauf hinweisen, dass bereits zwei statt der bei herkömmlichen Seren üblichen drei Dosen für einen vollständigen Impfschutz genügen. Die Einführung dieses innovativen Produktes auf dem europäischem Markt sei für 2005 vorgesehen. Rhein Biotech plane, trotz des schwachen ersten Quartals, ein jährliches Umsatzwachstum von 15% bis 20% zu erreichen, höhere F+E-Aufwendungen durch Effizienzsteigerungen auszugleichen und ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen. Ab 2003 sollten Skaleneffekte durch den abgeschlossenen Ausbau der Produktionskapazitäten für Hepatitis B-Impfstoffe und durch die Konzentration auf Produkte mit hohen Margen eintreten und das Gewinnwachstum überdurchschnittlich antreiben. Ab 2005 plane das Unternehmen durch den Eintritt in neue Märkte mit neuen Produkten einen Gewinn von 30 bis 35 Mio. Euro zu erreichen.

Rhein Biotech sei auf Basis einer gewichteten DCF- und Peer-Group-Analyse auf dem derzeitigen Kursniveau unterbewertet. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg gehen davon aus, dass das Unternehmen die geplanten Umsatz- und Ergebnisziele erreichen kann und empfehlen die Rhein Biotech-Aktie weiterhin zu akkumulieren.





 
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