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Sa, 24. Februar 2024, 3:15 Uhr

REX American Resources Corp

WKN: 869089 / ISIN: US7616241052

Rex Stores interessant


02.06.10 11:36
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "Geldanlage-Report" ist die Aktie von Rex Stores (ISIN US7616241052 / WKN 869089) interessant.

Derzeit seien das Ölleck im Golf von Mexiko und die dramatischen Folgen Dauerthema in den Medien. Einer der Nebeneffekte sei ein weiterer Imageverlust für Ölfirmen und Öl an sich.

Umgekehrt sorge dies für Oberwasser bei Biotreibstoffen wie beispielsweise Bioethanol. Hier stehe Mitte des Jahres eine für die Branche enorm wichtige Entscheidung an. Die US-Umweltbehörde EPA entscheide dann, ob die Beimischpflicht für Bioethanol zum herkömmlichen Benzin von zehn auf 15 Prozent angehoben werde. Die Chancen hätten sich durch die jüngsten Ereignisse sicher nicht verschlechtert.

Präsident Barrack Obama habe sich in verschiedenen öffentlichen Auftritten bereits für Biokraftstoffe stark gemacht.

Komme die Erhöhung, würden Bioethanol-Firmen massiv profitieren. Denn dann würde neuesten Studien zufolge die Nachfrage bis 2011 in den Bereich von 17 Mio. Gallonen steigen, während die Produktionskapazität nur bei 15 Mio. Gallonen liegen würde - derzeit im Bau befindliche Anlagen bereits mit eingerechnet. Weil zudem die Exportzölle für Bioethanol aus dem Ausland in den USA beibehalten werden dürften, würden dann endlich hohe Gewinne für die Produzenten winken.

Zu diesen Produzenten zähle Rex Stores, ein ehemaliger Elektronikhändler, der inzwischen sein altes Kerngeschäft aufgegeben habe und sich stattdessen an sechs Ethanol-Fabriken beteiligt habe, wovon zwei in der Bilanz voll konsolidiert würden (Levelland Hockley County Ethanol und One Earth Energy LLC).

Eine Namensänderung REX American Resources Corporation sei bereits angekündigt worden. Das Wichtigste: Rex Stores sei bereits jetzt hochprofitabel.

Rein aus dem operativen Geschäft sei im letzten Quartal eine Gewinnsteigerung auf 3,5 Mio. US-Dollar bzw. 0,35 US-Dollar je Aktie gelungen. Im letzten Jahr sei noch ein Verlust von 1,1 Mio. US-Dollar oder 0,11 US-Dollar je Aktie angefallen. Hinzu kämen Einmalgewinne aus dem nicht fortgesetzten Elektronik-Handelsgeschäft.

Die Gewinne seien auf den Start der Ethanol-Produktion in der neuen One Earth Energy-Fabrik sowie auf eine Verbesserung der Margen durch die steigende Differenz zwischen Inputkosten (Rohstoffe für die Produktion) und Verkaufspreisen zurückzuführen gewesen.

Doch Rex Stores habe gegenüber der Konkurrenz noch einige Wettbewerbsvorteile mehr zu bieten: Der Zugang zu Rohstoffen in unmittelbarer Nähe der Produktionsanlagen mit engem Kontakt zu den lokalen Landwirten und effiziente Transportwege zu den Endabnehmern.

CEO Stuart Rose habe bereits 15 Jahre Erfahrung im Sektor und in der Vergangenheit eine sehr aktionärsfreundliche Politik betrieben. Die Entwicklung und Herstellung von Strukturbauteilen aus Polyester und Glasfasern für den Automobilbereich (z.B. Unterbodenschutz), die leichter und kostengünstiger als Metallteile und zudem recycelbar seien.

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten habe Rex Stores eine blitzsaubere Kapitalstruktur mit einem Cashbestand in Höhe von über 100 Mio. US-Dollar oder mehr als acht US-Dollar je Aktie. Das Eigenkapital habe in den letzten zehn Jahren von acht auf 25 US-Dollar je Aktie gesteigert werden können. Kurzfristigen Vermögensgegenständen von 140 Mio. US-Dollar stünden Verbindlichkeiten in Höhe von nur 38,8 Mio. US-Dollar gegenüber.

Gleichzeitig habe sich die Zahl der ausstehenden Aktien in den letzten acht Jahren um über 50 Prozent reduziert. Das bedeute: Mit jeder Aktie würden den Aktionären nun mehr als doppelt so viele Anteile wie zuvor gehören. Das sei mustergültig und eine höchst aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik. Dazu passe, dass die Gehälter des Managements deutlich unter dem Durchschnitt liegen würden.

Die fundamentale Bewertung sei attraktiv. Rechne man den Gewinn im ersten Quartal aufs Gesamtjahr hoch, ergebe sich ein 2010er-KGV von 13. Das sei höchst attraktiv für ein schnell wachsendes, profitables Unternehmen, das zudem rund 40 Prozent unter Eigenkapital notiere.

Die Rex Stores-Aktie verbindet eine dramatisch niedrige Bewertung mit einer Graham/Buffett-artigen Margin of Safety von 40 Prozent mit exzellenten Wachstumsperspektiven, so die Experten von "Geldanlage-Report". Bis 2011 sei eine Gewinnverdreifachung oder gar -vervierfachung drin. Gleiches gelte für den Kurs. (Analyse vom 02.06.2010) (02.06.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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