Rentenmärkte eröffneten unverändert
23.03.04 09:17
WGZ-Bank
Nach einem gut behaupteten Beginn bewegten sich die europäischen Rentenmärkten gestern zunächst in einer engen Handelsspanne seitwärts, berichten die Analysten der WGZ-Bank.
Die feste Tendenz sei begründet worden mit der Ermordung des Hama-Gründers Scheich Ahmed Jassin durch israelische Soldaten. Der Tod Jassins habe Befürchtungen über eine neue Terrorwelle ausgelöst und habe zu Umschichtungen in Staatsanleihen geführt. Nachmittags habe dann ein zwischenzeitlich stärker nachgebender US-Dollar (USD je EUR kurzzeitig über 1,24) sowie die an Dynamik gewinnende Korrektur an den Aktienmärkten (zahlreiche Indizes hätten gestern neue Jahrestiefststände markiert) für einen weiteren Schub bei den Zinstiteln gesorgt.
Die Gewinne hätten aber nicht vollständig behauptet werden können, so dass es letztlich lediglich zu einem moderaten Renditerückgang gekommen sei. Bei weiterhin geringen Umsätzen habe sich die Zinsstrukturkurve gleichmäßig nach unten verlagert. Auch der US-Rentenmarkt habe im Zuge der verstärkten Terrorbefürchtungen gestern freundlich tendiert. Die Gewinne hätten nach Handelsschluss an den europäischen Börsen noch weiter ausgebaut werden können.
Während es gestern keine Konjunkturdaten gegeben habe, würden heute einige Daten aus dem europäischen Raum zur Veröffentlichung anstehen. In der aktuellen Verfassung des Marktes dürfte sich der Einfluss der Daten aber in Grenzen halten, zumal es sich auch eher um weniger wichtige Daten handle. Insgesamt dürften die heutigen Konjunkturdaten die fehlende Dynamik bei der konjunkturellen Erholung in Euroland bestätigen. So dürften die Verbraucherausgaben in Frankreich (Februar) nach dem starken Anstieg im Januar im letzten Monat wieder zurückgegangen sein.
Das Konsumentenvertrauen in Italien dürfte im laufenden Monat noch unter das im Februar markierte 10 Jahres-Tief gefallen sein. Schließlich sei zu erwarten, dass auch das belgische Geschäftsklima seine Abwärtsbewegung vom Vormonat fortsetzen werde. Wegen der engen Handelsverflechtungen Belgiens mit seinen europäischen Nachbarn werde die Stimmung bei den belgischen Unternehmen häufig als Frühindikator für Euroland betrachtet.
Trotz der guten US-Vorgaben hätten die europäischen Rentenmärkte heute nahezu unverändert eröffnet. Sollte es heute zu einer Gegenbewegung bei den Aktien kommen, würden die Analysten auch an den europäischen Rentenmärkten im Tagesverlauf nachgebende Kurse für möglich halten. Dies gelte umso mehr, wenn es bei den Konjunkturdaten zu positiven Überraschungen kommen sollte.
Die feste Tendenz sei begründet worden mit der Ermordung des Hama-Gründers Scheich Ahmed Jassin durch israelische Soldaten. Der Tod Jassins habe Befürchtungen über eine neue Terrorwelle ausgelöst und habe zu Umschichtungen in Staatsanleihen geführt. Nachmittags habe dann ein zwischenzeitlich stärker nachgebender US-Dollar (USD je EUR kurzzeitig über 1,24) sowie die an Dynamik gewinnende Korrektur an den Aktienmärkten (zahlreiche Indizes hätten gestern neue Jahrestiefststände markiert) für einen weiteren Schub bei den Zinstiteln gesorgt.
Während es gestern keine Konjunkturdaten gegeben habe, würden heute einige Daten aus dem europäischen Raum zur Veröffentlichung anstehen. In der aktuellen Verfassung des Marktes dürfte sich der Einfluss der Daten aber in Grenzen halten, zumal es sich auch eher um weniger wichtige Daten handle. Insgesamt dürften die heutigen Konjunkturdaten die fehlende Dynamik bei der konjunkturellen Erholung in Euroland bestätigen. So dürften die Verbraucherausgaben in Frankreich (Februar) nach dem starken Anstieg im Januar im letzten Monat wieder zurückgegangen sein.
Das Konsumentenvertrauen in Italien dürfte im laufenden Monat noch unter das im Februar markierte 10 Jahres-Tief gefallen sein. Schließlich sei zu erwarten, dass auch das belgische Geschäftsklima seine Abwärtsbewegung vom Vormonat fortsetzen werde. Wegen der engen Handelsverflechtungen Belgiens mit seinen europäischen Nachbarn werde die Stimmung bei den belgischen Unternehmen häufig als Frühindikator für Euroland betrachtet.
Trotz der guten US-Vorgaben hätten die europäischen Rentenmärkte heute nahezu unverändert eröffnet. Sollte es heute zu einer Gegenbewegung bei den Aktien kommen, würden die Analysten auch an den europäischen Rentenmärkten im Tagesverlauf nachgebende Kurse für möglich halten. Dies gelte umso mehr, wenn es bei den Konjunkturdaten zu positiven Überraschungen kommen sollte.
