RWE-Aktie: noch nicht reif für Investments
26.11.12 11:17
Die Actien-Börse
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Die Actien-Börse" sehen bei der Aktie von RWE noch kein Einstiegsszenario.
Die Aktie des Stromkonzerns sei derzeit noch nicht objektiv einzuordnen. Gleichwohl sollte das Restrisiko begrenzt sein, sodass seitens der Experten die Marke von 25/27 EUR als Auffanglinie definiert werde.
Der Konzern stecke wie auch Wettbewerber E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) in der Klemme der Energiewende. Insofern seien die aktuellen Zahlen wenig präzise und würden als Mischung aus dem Rück-, Zu- und Neubau der Energieerzeugung und den drei künftigen Alternativen, durchweg nur Übergangsdaten darstellen.
Die Schere zwischen den tatsächlichen Vermögenswerten und dem aktuellen Marktwert gehe erheblich auseinander. Das liege aber auch an der Besonderheit, dass Kraftwerke mit ihrer langen Nutzungsdauer von meist mehreren Jahrzehnten anders finanziert würden, als herkömmliche Industrieanlagen anderer Branchen. Als Kern seien bei RWE Vermögenswerte in Stromaggregaten von 40 Mrd. EUR ohne Berücksichtigung der Braunkohle-Rohstoffbasis, die für über 200 Jahre reichen sollte, anzusehen. Dem gegenüber stehe ein derzeitiger Börsenwert von 18 Mrd. EUR. Derzeit traue sich aber kein Investor in die Aktie, weil sich die politischen Rahmenbedingungen permanent ändern würden. So könnte bspw. ein Regierungswechsel im nächsten Jahr zu einer Änderung der Konditionen der gesamten Energiewende führen.
In ihrem Fazit stellen die Experten von "Die Actien-Börse" fest, dass die Unterbewertung der RWE-Aktie eindeutig ist und sollte der Basispreis halten, sie damit zu einem möglichen langfristigen Energie-Investment avanciert. Gleichwohl fehle aber eine hinreichend sicherer Perspektive, da niemandem klar sei, zu welchen Finanzergebnissen der Umbau führe. (Ausgabe 47 vom 24.11.2012) (26.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aktie des Stromkonzerns sei derzeit noch nicht objektiv einzuordnen. Gleichwohl sollte das Restrisiko begrenzt sein, sodass seitens der Experten die Marke von 25/27 EUR als Auffanglinie definiert werde.
Die Schere zwischen den tatsächlichen Vermögenswerten und dem aktuellen Marktwert gehe erheblich auseinander. Das liege aber auch an der Besonderheit, dass Kraftwerke mit ihrer langen Nutzungsdauer von meist mehreren Jahrzehnten anders finanziert würden, als herkömmliche Industrieanlagen anderer Branchen. Als Kern seien bei RWE Vermögenswerte in Stromaggregaten von 40 Mrd. EUR ohne Berücksichtigung der Braunkohle-Rohstoffbasis, die für über 200 Jahre reichen sollte, anzusehen. Dem gegenüber stehe ein derzeitiger Börsenwert von 18 Mrd. EUR. Derzeit traue sich aber kein Investor in die Aktie, weil sich die politischen Rahmenbedingungen permanent ändern würden. So könnte bspw. ein Regierungswechsel im nächsten Jahr zu einer Änderung der Konditionen der gesamten Energiewende führen.
In ihrem Fazit stellen die Experten von "Die Actien-Börse" fest, dass die Unterbewertung der RWE-Aktie eindeutig ist und sollte der Basispreis halten, sie damit zu einem möglichen langfristigen Energie-Investment avanciert. Gleichwohl fehle aber eine hinreichend sicherer Perspektive, da niemandem klar sei, zu welchen Finanzergebnissen der Umbau führe. (Ausgabe 47 vom 24.11.2012) (26.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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